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Stagnation Euro-Wirtschaft schwächelt im vierten Quartal

Überraschende Zahlen aus Brüssel: Die Wirtschaft in der Euro-Zone kam im vierten Quartal nicht vom Fleck. Im Vergleich zum Vorquartal veränderte sich das Bruttoinlandsprodukt nicht.
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Arbeiter in der Bierabfüllung: Stagnation in Euroland. Quelle: Pressebild

Arbeiter in der Bierabfüllung: Stagnation in Euroland.

(Foto: Pressebild)

HB BRÜSSEL. Die Wirtschaft in der Euro-Zone ist im vierten Quartal entgegen bisheriger Berechnungen doch nicht gewachsen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stagnierte von Oktober bis Dezember im Vergleich zum Vorquartal, wie die Statistikbehörde Eurostat nach endgültigen Berechnungen am Mittwoch mitteilte. Schätzungen hatten zuvor ein Plus von 0,1 Prozent ergeben. Im dritten Quartal hatte es noch zu einem Wachstum von 0,4 Prozent gereicht. Grund für den Rückschlag waren schrumpfende Investitionen: Die Unternehmen gaben dafür 1,3 Prozent weniger aus. Der private Konsum stagnierte. Dagegen zogen die Exporte um 1,3 Prozent an.

2009 schrumpfte die Wirtschaft in den 16 Euro-Ländern damit um 4,1 Prozent. Das war stärkste Einbruch seit Gründung der Währungsunion. Für dieses Jahr rechnet die Europäische Zentralbank mit einem Wachstum von 0,8 Prozent.

Auch Deutschland - Europas größte Volkswirtschaft - stagnierte am Jahresende. Die weltgrößte Wirtschaftsnation USA hatte dagegen ein Plus von 1,4 Prozent geschafft, die Nummer zwei Japan kam auf plus 0,9 Prozent. Für das gerade zu Ende gegangene erste Quartal schließt die Bundesbank wegen des strengen Winters sogar ein Schrumpfen nicht aus. Schnee und Frost hatten vor allem der Baubranche zugesetzt.

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