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Steigende Exporte in Sicht DIW sagt kräftiges Wachstum voraus

Während die Konjunktur im gesamten Euroraum stagniert, geht es in Deutschland voran. Gründe sind laut Konjunkturexperten steigende Löhne und die Inlandsnachfrage. Doch bald dürften auch die Exporte wieder anziehen.
17.06.2014 - 15:21 Uhr 2 Kommentare
Dank hoher Inlandsnachfrage trotz schwächelnder Exporte stark: Deutschland profitiert von steigenden Löhnen. Doch die Sorgen anderer EU-Länder hinterlassen ihre Spuren. Quelle: dapd

Dank hoher Inlandsnachfrage trotz schwächelnder Exporte stark: Deutschland profitiert von steigenden Löhnen. Doch die Sorgen anderer EU-Länder hinterlassen ihre Spuren.

(Foto: dapd)

Berlin Das DIW-Institut sagt Deutschland einen beschleunigten Aufschwung voraus, sieht aber auch Risiken für die Konjunktur. Im laufenden Jahr werde die Wirtschaft um 1,8 Prozent wachsen und 2015 um zwei Prozent zulegen, teilten die Berliner Forscher am Dienstag mit. „Es sieht gut aus für die deutsche Wirtschaft, und es geht nach unserer Prognose weiter aufwärts“, sagte Konjunktur-Chef Ferdinand Fichtner. Zudem werde die Weltwirtschaft nach einem eher mauen Jahresauftakt „wieder in die Gänge kommen und für steigende deutsche Exporte sorgen“.

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) mahnte jedoch, die Risiken für die Konjunktur in Deutschland und Europa seien hoch. „Bankenprobleme, die hohe Verschuldung von Unternehmen und Staaten in manchen Teilen des Euroraums und der zunehmende Deflationsdruck könnten zu einem Bremsklotz für die Wirtschaft im Euroraum werden“, sagte DIW-Präsident Marcel Fratzscher.

Die Wirtschaft im Währungsraum erhole sich nur schleppend, während es in Deutschland besser laufe. Impulse für die heimische Konjunktur kommen laut DIW vor allen von der Inlandsnachfrage. „Hohe Lohnabschlüsse tragen den privaten Konsum, die Reallöhne steigen so stark wie seit der deutschen Wiedervereinigung nicht mehr.“ Zudem bleibe die Lage am Arbeitsmarkt günstig und sorge dank sprudelnder Steuereinnahmen für volle Kassen beim Fiskus. Beim Gesamtstaat dürfte es nach DIW-Einschätzung in diesem Jahr einen Überschuss von 0,2 Prozent gemessen an der Wirtschaftskraft geben und 2015 ein Plus von 0,7 Prozent.

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    2 Kommentare zu "Steigende Exporte in Sicht: DIW sagt kräftiges Wachstum voraus"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Es wird gelogen und getrickst, das nennt man voraussehen!

      Unsere "Experten" egal woher, mussten viel zu oft, eigentlich erschreckend zu oft, Ihre Behauptungen zurücknehmen oder hinnehmen, in der Vergangenheit !

      Mittlerweile müsste bekannt sein, auch beim DIW, das die Ausrichtung nur auf Wachstum für uns alle Erdbewohner zunehmend schädlich ist und wird !!!



    • Hohe Lohnabschlüsse tragen den privaten Konsum, die Reallöhne steigen so stark wie seit der deutschen Wiedervereinigung nicht mehr.“

      Hohe Lohnabschlüsse, Wo?
      Da hat man wohl wieder mal mit den den offiziellen, falschen Zahlen gerechnet.

      Wieso sagt der ZEW Index etwas völlig anderes vorher?
      HB Online: ZEW sinkt zum 6. Mal

      Hat der DIW schon wieder falsch gewürfelt?

      Schönen Tag noch.

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