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Ifo-Index Wirtschaftsklima für Euro-Zone trübt sich zu Jahresbeginn ein

Griechenland, Italien, Zypern: Die einstigen Sorgenkinder der Euro-Krise treiben Experten weiter Falten auf die Stirn. Sie rechnen mit einer nur langsamen Erholung der Wirtschaft. Für leichten Optimismus sorgt Irland.
04.02.2016 - 13:58 Uhr
Insgesamt bewerten die Befragten die Situation in Deutschland zwar als gut. Doch im Vorquartal waren die Einschätzungen noch positiver. Quelle: dpa
Langsame Erholung

Insgesamt bewerten die Befragten die Situation in Deutschland zwar als gut. Doch im Vorquartal waren die Einschätzungen noch positiver.

(Foto: dpa)

Berlin Das Wirtschaftsklima im Euro-Raum trübt sich einer Umfrage des Ifo-Instituts zufolge im ersten Quartal weiter ein. Der entsprechende Index sei auf 118,9 Punkte gefallen, teilten die Münchner Forscher am Donnerstag mit. Im vierten Quartal 2015 lag das Barometer noch bei 122,0 Zählern. Sowohl die aktuelle Lage als auch die Aussichten für die nächsten Monate werden von den 310 befragten Experten negativer eingeschätzt. „Die Erholung im Euro-Raum wird sich nur verlangsamt fortsetzen.“ Der Index liege aber noch immer deutlich über dem langfristigen Durchschnitt.

„In Griechenland und Finnland wurde die aktuelle Lage am negativsten beurteilt. Aber auch in Frankreich, Italien und Zypern bleibt die derzeitige Situation angespannt“, so das Ifo-Institut. In Deutschland werde die Lage noch als gut eingeordnet, aber etwas weniger günstig als im Vorquartal. Die kräftigste Erholung gebe es in Irland. Für das kommende halbe Jahr bleiben die Perspektiven nahezu überall positiv. „Lediglich in Griechenland, Portugal und Spanien sind die Experten leicht pessimistisch.“

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