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Mittelstandsbarometer Großunternehmen sehen Zukunft skeptischer

Kleine und mittlere Unternehmen sind offenbar derzeit gutgelaunt: Beim KfW-Mittelstandsbarometer äußerten sich die meisten KMU-Vertreter optimistisch über ihre Zukunftserwartungen – ganz anders als die der Großkonzerne.
02.09.2015 - 14:38 Uhr
Großkonzerne bangen um ihre Exporte, während KMU mit der derzeitigen Lage zufrieden sind. Quelle: ap
Mittelstand mit Zuversicht

Großkonzerne bangen um ihre Exporte, während KMU mit der derzeitigen Lage zufrieden sind.

(Foto: ap)

Berlin Kleine und mittelgroße Firmen in Deutschland blicken optimistisch nach vorne, während Großbetriebe Einbußen im Exportgeschäft fürchten. Dies geht aus dem am Mittwoch veröffentlichten Mittelstandsbarometer der KfW hervor. „Die gute Stimmung zieht sich im August durch den ganzen Mittelstand“, erklärte die staatliche Förderbank. Das sei vor allem beim Einzelhandel spürbar, der von steigender Beschäftigung und höheren Einkommen der Konsumenten profitiere. „Bekleidungs- und Schuhgeschäfte konnten sich über einen regen Sommerschlussverkauf freuen.“ Auch das Geschäftsklima im Baugewerbe habe sich verbessert, da die niedrigen Zinsen und die steigende Kaufkraft den Wohnungsbau weiter ankurbelten.

Größere Betriebe seien hingegen weniger gelassen, da sich die Konjunktur in vielen Schwellenländern deutlich abkühle – allen voran in China und anderen rohstoffexportierenden Ländern, sagte KfW-Chefvolkswirt Jörg Zeuner. „Das beeinträchtigt die Wachstumsaussichten der stärker international ausgerichteten Großunternehmen.“ Risiken für die gesamte deutsche Wirtschaft seien insbesondere ein stärker als erwarteter Konjunktureinbruch in China mit Ansteckungseffekten auf andere Schwellenländer oder auch neue Unwägbarkeiten in Europa. Dazu zählten etwa die Neuwahlen in Griechenland, sagte Zeuner. Dies könne insgesamt den Export spürbar beeinträchtigen und die erhoffte Belebung der Investitionen ausbremsen.

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