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Teuerung im Euro-Raum Energiepreise drücken Inflation

Seit etlichen Monaten besorgen die geringen Preissteigerungen in Europa Ökonomen und Politiker. Nun sinkt die Inflationsrate erneut, vor allem wegen sinkender Energiepreise. Das erhöht den Druck auf die Verantwortlichen.
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Für Verbraucher sind geringe Preissteigerungen erfreulich. Doch Experten sehen sie kritisch, da Verbraucher auf weiter fallende Preise spekulieren und so ihre Ausgaben aufschieben könnten. Quelle: ap

Für Verbraucher sind geringe Preissteigerungen erfreulich. Doch Experten sehen sie kritisch, da Verbraucher auf weiter fallende Preise spekulieren und so ihre Ausgaben aufschieben könnten.

(Foto: ap)

Brüssel/ Berlin Die Inflation in der Euro-Zone ist im November gesunken und setzt damit die Europäische Zentralbank (EZB) unter Druck. Die Verbraucherpreise lagen nur 0,3 Prozent über dem Niveau vor Jahresfrist, wie das Statistikamt Eurostat am Freitag mitteilte. Im Oktober lag die Teuerungsrate noch bei 0,4 Prozent. Gedämpft wurde die Inflation vor allem von fallenden Energiepreisen. Diese sanken um 2,5 Prozent. Dienstleistungen hingegen verteuerten sich mit 1,1 Prozent überdurchschnittlich.

Die Europäische Zentralbank (EZB) spricht nur bei Werten von knapp unter zwei Prozent von stabilen Preisen. Um einen für die Wirtschaft schädlichen Preisverfall auf breiter Front ("Deflation") zu verhindern, hat sie ihren Leitzins auf ein Rekordtief gesenkt. Außerdem pumpt sie Milliarden an billigem Geld in die Wirtschaft.

  • rtr
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