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Umfrage Was Ökonomen von der EZB-Geldpolitik halten

Die Nachrichtenagentur Bloomberg hat Ökonomen zur EZB-Geldpolitik befragt. Viele Teilnehmer sprechen vom Ende konventioneller Maßnahmen. Außerdem erwarten sie, dass die Notenbank künftig Anleihekäufe tätigen wird.
16.06.2014 - 12:09 Uhr 1 Kommentar
Bei der EZB bricht unter Mario Draghi eine neue Zeit an. So jedenfalls sehen es die meisten Ökonomen. Quelle: dpa

Bei der EZB bricht unter Mario Draghi eine neue Zeit an. So jedenfalls sehen es die meisten Ökonomen.

(Foto: dpa)

Die meisten Ökonomen erwarten, dass die Zinsen bis mindestens 2016 auf dem gegenwärtigen Niveau bleiben werden. Sie sind jedoch unterschiedlicher Auffassung, ob die EZB auf eine breit angelegte quantitative Lockerung (QE) zurückgreifen wird.

Draghi hat wiederholt bekräftigt, dass die Währungshüter bereit seien, Anleihen von verbrieften Krediten bis hin zu Staatsanleihen zu kaufen, um die Inflation zu fördern und die stotternde Konjunkturerholung in der Währungsunion anzuschieben. Jedoch sind die Notenbanker der Meinung, dass der Zeitpunkt für einen derart radikalen Schritt noch nicht da sei, und EZB- Ratsmitglied Jens Weidmann hat in der vergangenen Woche vor dem „süßen Gift“ der Aktiva-Käufe gewarnt.

Es ist nun recht klar, dass der nächste Schritt eine ABS- geprägte quantitative Lockerung sein dürfte, gefolgt von einem kompletten Staatsanleihen-QE, wenn dies notwendig sein sollte“, sagt Alan McQuaid, Chefökonom bei Merrion Capital in Dublin. „Es hat wohl wenig Wert, die Zinsen noch weiter zu senken.“

Draghi ist besorgt, dass die äußerst niedrigen Fremdkapitalkosten die Realwirtschaft nicht erreichen und die Investitionen und wirtschaftliche Aktivität nicht anschieben. Das zeigt sich in den Daten zu Verbraucherpreisen und Krediten. Die Inflation im Euroraum liegt seit Oktober bei weniger als der Hälfte des EZB-Ziels von knapp zwei Prozent. Die Kredite an Unternehmen und Haushalte haben sich 2014 kaum bewegt und sind gegenüber dem Vorjahr fast zwei Prozent niedriger.

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    Die am Montag in Luxemburg veröffentlichten endgültigen Euroraum-Inflationsdaten für Mai zeigten einen Anstieg der Verbraucherpreise von 0,5 Prozent, was die geringste Steigerungsrate seit mehr als vier Jahren ist.

    Der Bloomberg-Umfrage zufolge rechnen 31 der 33 Befragten damit, dass die EZB ein ABS-Kaufprogramm durchführen wird, wobei 28 davon ausgehen, dass dies bis Juni 2015 geschehen wird. Vierzehn Ökonomen erwarten, dass die EZB irgendwann ein QE-Programm starten wird, wobei zehn Volkswirte prognostizieren, dass dies bis Mitte nächsten Jahres geschehen wird.

    „Sind wir am Ende angelangt? Die Antwort ist Nein“
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    1 Kommentar zu "Umfrage: Was Ökonomen von der EZB-Geldpolitik halten"

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    • Da werden keine "Ökonomen" gefragt, sondern Lobbyisten des Falschgeldsystems! Das sollte jeder begreifen! Die Handelsprawda blubbert wie immer...

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