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US-Arbeitsmarkt im Mai Jobzahlen dämpfen Chance auf Kurswechsel der Fed

Die US-Wirtschaft hat im Mai 175.000 neue Jobs geschaffen. Das war etwas mehr als erwartet. Die Arbeitslosenrate stieg jedoch leicht. Das dämpft die Erwartung eines baldigen Ausstiegs aus der ultralockeren Geldpolitik.
07.06.2013 - 14:45 Uhr 5 Kommentare
Arbeitssuchende auf einer Jobmesse in Los Angeles. Quelle: AFP

Arbeitssuchende auf einer Jobmesse in Los Angeles.

(Foto: AFP)

Washington Die US-Wirtschaft hat im Mai etwas mehr Stellen geschaffen als erwartet. Die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft stieg um 175.000, wie das Arbeitsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Von Reuters befragte Ökonomen hatten nur mit 170.000 gerechnet. Im April gab es revidierten Angaben zufolge allerdings nur einen Stellenzuwachs von 149.000 - das sind 16.000 weniger als zunächst ermittelt. Die separat ermittelte Arbeitslosenquote stieg im Mai zugleich auf 7,6 von 7,5 Prozent.

Sie liegt damit noch deutlich über dem Schnitt der vergangenen 60 Jahre von rund sechs Prozent. Die US-Notenbank will ihre Nullzinspolitik so lange fortsetzen, bis die Quote auf 6,5 Prozent abgeschmolzen ist. Zugleich hat sie ein Zurückfahren ihrer Staatsanleihenkäufe von derzeit 85 Milliarden Dollar in Aussicht gestellt, falls sich die Beschäftigungslage durchgreifend verbessern sollte.

Der Euro gab nach den US-Daten auf 1,3244 Dollar nach. Der Dax zog an und lag 0,5 Prozent im Plus.

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    • rtr
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    5 Kommentare zu "US-Arbeitsmarkt im Mai: Jobzahlen dämpfen Chance auf Kurswechsel der Fed "

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.


    • Jobs im Mittelstand oder Jobs für 6 USD ?

      Eine Börse, die nach solchen Zahlen anspringt gilt als bedenklich. So wie die gesamte US Wirtschafts-/Finanzpolitik.

    • mich würde interessieren, wieviele der neu geschaffenen Stellen der "Birth/Death" Methode zuzurechnen sind?

      Abgesehen davon geht aus dem Bericht hervor, daß das produzierende Gewerbe Stellen abgebaut hat.

      Neue Stellen gab es viele in der Bauindustrie, die aber durch die QE-Massnahmen massiv gestützt werden.

      Dann noch viele im Leisure, Healthcare und Zeitarbeit Bereich.

      Also wie Herr Schäuble bei uns sagen würde:

      Alles ist auf einem guten Weg.

    • versteh das noch Einer. Las ich doch gerade heute, dass die Euopäer Angst vor einer Zinserhöhung in USA haben müssen. Soweit ich mich erinnere kam dies vom IWF?!

    • ..und die Börsen jubeln, dass es weiter Fiat aus dem Nichts gibt. Aber bald ist Zahltag! Die Börse hat schon seit Lehman so gut wie nichts mehr mit der realen Wirtschaft zu tun..

    • Solange Obama mit SEINER FED an der Macht ist, wird es keinen Kurswechsel geben. Bernanke moechte ja den Job aufgeben und vermutlich wird Yellen ihm folgen (sie ist noch radikaler und wurde von Obama auf den derzeitigen Bernanke-Stellvertreterposten gehoben). Damit wuerde Yellen gar noch 2 Jahre nach Obama an der FED-Macht sein (Obama kann nicht wiedergewaehlt werden).

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