US-Haushalt Die Schuldenmacher legen Pause ein

Dank höherer Steuereinnahmen haben die USA erstmals seit 42 Monaten wieder einen monatlichen Haushaltsüberschuss eingefahren. Die Zahlen deuten allerdings nicht auf eine Trendumkehr bei der massiven US-Verschuldung hin.
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US-Präsident Barack Obama. Quelle: dapd

US-Präsident Barack Obama.

(Foto: dapd)

WashingtonZum ersten Mal in fast vier Jahren hat die US-Regierung im April mehr Geld eingenommen als ausgegeben. Allerdings dürfte diese Nachricht in Washington nur kurz für gute Laune sorgen. Das vierte Jahr in Folge wird die US-Regierung aller Voraussicht nach nämlich am Ende des Haushaltsjahres ein Defizit von mehr als einer Billion Dollar ausweisen.

Allein in den ersten sieben Monaten des im Oktober beginnenden Haushaltsjahres häuften die USA nach Angaben des Finanzministeriums vom Donnerstag neue Schulden in Höhe von 719 Milliarden Dollar an. Das sind zwar 150 Milliarden Dollar weniger als zum selben Zeitpunkt vor einem Jahr, aber trotzdem noch eines der höchsten Defizite in der US-Geschichte.

Im April verzeichnete die US-Regierung ein Plus von 50,1 Milliarden Dollar, weil in diesem Monat die Steuererklärungen fällig werden und der Staat zusätzliches Geld einnimmt.

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