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US-Konjunktur Gedrosseltes Wachstum in den USA

Der vom Institute for Supply Management (ISM) ermittelte Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe in den USA ist im Juni überraschend deutlich gefallen. Das Konjunkturbarometer zeigt zwar immer noch Wachstum an, dessen Tempo ist allerdings erheblich gedrosselt. Auch die Zahlen zu den schwebenden Hausverkäufen und den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe fielen schlechter aus als erwartet.
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Die US-Industrie verliert an Fahrt. Quelle: ap

Die US-Industrie verliert an Fahrt.

(Foto: ap)

HB NEW YORK. Die US-Industrie hat im Juni ihr Wachstumstempo weiter gedrosselt. Der an den Finanzmärkten viel beachtete Konjunkturindex der US-Einkaufsmanager fiel auf 56,2 von 59,7 Punkten im Vormonat, wie das Institute for Supply Management (ISM) am Donnerstag mitteilte. Experten hatten im Schnitt mit einem Rückgang auf 59,0 Punkte gerechnet. Ab Werten von 50 Punkten wird Wachstum signalisiert. In diesem Bereich hält sich das Barometer nunmehr seit elf Monaten in Folge. Allerdings hatte sich das Wachstumstempo bereits im Mai verlangsamt.

„Die Erholung in der US-Industrie setzt sich fort, der erneute Rückgang des ISM-Index kündigt aber eine nachlassende wirtschaftliche Dynamik an“, kommentierte Helaba-Analystin Viola Stork.“ Auch die Daten zu den schwebenden Hausverkäufen fielen schlechter aus als erwartet, alles Anzeichen für einen langsameren Konjunkturgang.

Zudem lag die Zahl der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe höher als erwartet. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe lag zuletzt bei 472 000 und damit über den Markterwartungen. Volkswirte hatten einen Rückgang auf 455 000 erwartet. Das verstärkte bei Anlegern die Sorge, dass die Erholung des Jobmarktes länger dauern könnte.

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