US-Konjunktur Konsumklima hellt sich auf

Das Konsumklima in den USA hat sich im Januar überraschend deutlich aufgehellt und den höchsten Stand seit Mai 2010 erreicht. Größtes Hemmnis für einen stärkeren Aufschwung bleibt aber immer noch der schwache Arbeitsmarkt.
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New YorkDer Index für das Verbrauchervertrauen stieg auf 60,6 von revidiert 53,3 Punkten im Dezember, wie das Forschungsinstitut Conference Board am Dienstag mitteilte. Analysten hatten im Schnitt nur mit einem Anstieg auf 54,3 Punkte gerechnet. „Die Daten sind ein guter Start ins Jahr“, sagte Tom Porcelli von RBC Capital Markets. Größtes Hemmnis für einen stärkeren Aufschwung der weltgrößten Volkswirtschaft ist immer noch der schwache Arbeitsmarkt.

Die Lage bessert sich dort nur langsam. Die Stimmung der Verbraucher gilt als zentraler Indikator für die Konsumausgaben, die etwa zwei Drittel der US-Wirtschaftsleistung ausmachen. „Es sieht so aus, als ob der Aufwärtstrend der Aktienmärkte, bessere Arbeitsmarkt-Bedingungen und Zeichen für mehr Zusammenarbeit in Washington beginnen, die Stimmung der Verbraucher aufzuhellen“, sagte Zach Pandl von Nomura Securities International. Allerdings sei es noch ein weiter Weg. Für die meisten sei das Glas noch halb leer. Aber die Daten seien ein weiteres Signal, dass die Erholung an Kraft gewinne, sagte Pandl.

Die Erwartungskomponente des Stimmungsbarometers stieg auf das höchste Niveau seit Mai 2010. Die Erwartung der Konsumenten für die Inflation in den nächsten zwölf Monaten war so hoch wie seit Juli 2009 nicht mehr.

  • dpa
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