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US-Wirtschaft Bernanke warnt vor Euphorie

Nach Einschätzung Ben Bernankes, Chef der US-Notenbank Federal Reserve (Fed), hat sich die US-Wirtschaft noch nicht nachhaltig aus dem Tal befreit. Mit Sorge blickt Bernanke vor allem auf den Häusermarkt. Alles negativ sehen mag er jedoch auch nicht.
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Ben Bernanke dämpft überzogene Hoffnungen. Quelle: ap

Ben Bernanke dämpft überzogene Hoffnungen.

(Foto: ap)

HB DALLAS. Die US-Wirtschaft hat sich nach Einschätzung von Notenbankchef Ben Bernanke noch nicht vollständig aus der Krise gelöst. Viele Amerikaner kämpften immer noch mit Arbeitslosigkeit und Zwangsvollstreckungen, sagte der Chef der Federal Reserve am Mittwoch laut Redetext bei der regionalen Handelskammer von Dallas. "Wir sind noch lange nicht über den Berg." Besonders die anhaltende Schwäche am Häusermarkt könne den wirtschaftlichen Aufschwung gefährden. Vor diesem Hintergrund gebe es derzeit keinen Grund für Sorgen über ein Anziehen der Inflation. Die Inflationserwartungen erschienen stabil. Nach Einschätzung Bernankes ist die Erholung jedoch stark genug, um die Arbeitslosenquote im Laufe der Zeit wieder sinken zu lassen.

Als Reaktion auf die schlimmste Finanzkrise seit Jahrzehnten hat die Federal Reserve die Zinsen auf nahe Null gesenkt und eine Reihe von Notmaßnahmen ergriffen, um die eingefrorenen Kreditmärkte wieder aufzutauen. Einige Anleger erwarten, dass die Zentralbank ihre Geldpolitik bereits in der zweiten Jahreshälfte wieder straffen könnte. Andere gehen davon aus, dass die Fed angesichts des fragilen Aufschwungs noch mindestens bis 2011 abwarten wird.

Nach Einschätzung Bernankes hat die Fed aber auch aus der Krise gelernt und bereits wichtige Änderungen bei der Regulierung vorgenommen. Ob künftig Krisen vermieden werden könnten, hänge aber auch von der Schaffung einer Institution zur Aufspaltung oder geordneten Abwicklung großer ins Straucheln geratener Finanzinstitute ab, betonte der Fed-Chef.

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