Wachstum in Deutschland Wirtschaftsweise halbieren Ausblick für 2013

Der Sachverständigenrat hat seinen Wirtschaftsausblick für Deutschland deutlich nach unten korrigiert. Das steht im Widerspruch zu einigen Forschungsinstituten, die ihre Prognosen zuletzt angehoben hatten.
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Die Stahlwerkshalle von ArcelorMittal in Hamburg. Quelle: dpa

Die Stahlwerkshalle von ArcelorMittal in Hamburg.

(Foto: dpa)

BerlinDie fünf Wirtschaftsweisen haben ihren Wachstumsprognose für die deutsche Wirtschaft mehr als halbiert. Für 2013 werde nur noch ein Anstieg des Bruttoinlandsprodukts von 0,3 Prozent erwartet, teilte der Sachverständigenrat am Montag mit. Im Herbst waren noch 0,8 Prozent vorhergesagt worden. Grund für die Senkung sei der unerwartete Einbruch im vierten Quartal 2012, als Europas größte Volkswirtschaft mit 0,6 Prozent so stark schrumpfte wie seit Anfang 2009 nicht mehr. Dadurch startet sie mit deutlich weniger Schwung in das Jahr 2013. Dennoch hatten zuletzt mehrere Wirtschaftsforschungsinstitute ihre Wachstumsprognosen angehoben.

"Positive Wachstumsimpulse dürften nur aus dem Inland kommen - vor allem von den privaten Konsumausgaben, die sich angesichts der anhaltend guten Situation auf dem Arbeitsmarkt weiterhin robust entwickeln dürften", hieß es. Dagegen dürften die Unternehmen weniger investieren. Auch vom Außenhandel werden keine Impulse erwartet, weil die Exporte langsamer wachsen dürften als die Importe.

Die Zahl der Arbeitslosen wird dem Expertengremium um den Essener Wirtschaftsprofessor Christoph Schmidt auf 2,949 Millionen steigen. Das wären rund 50.000 mehr als im abgelaufenen Jahr. Die Zahl der Erwerbstätigen soll dagegen um 0,3 Prozent auf 41,7 Millionen steigen.

Die pessimistische Bewertung des Sachverständigenrats steht im Gegensatz zu den zuletzt wieder besseren Prognosen der Forschungsinstitute. Das Institut für Wirtschaftsforschung in Halle (IWH) hatte seine Schätzung für 2013 von 0,7 auf 1,3 Prozent nach oben korrigiert. Auch das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) korrigierte seine Wachstumsprognose für 2013 von 0,3 auf 0,6 Prozent.

  • rtr
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5 Kommentare zu "Wachstum in Deutschland: Wirtschaftsweise halbieren Ausblick für 2013"

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  • ARBEITSMARKTZAHLEN ??? GEÄNDERT DIVINATION , DAMIT GESCHÖNT , ABER ERZEUGEN NICHT MEHR KAUFKRAFT SONDERN MÖGLICH IST ENTLASTUNG DER STAATSKASSE , WAS aber NICHT MEHR HUNGER DER MASSE STILLT sondern in KONKURRENZ AUCH andren KAUFKRAFT VERNICHTET !!!!


    ATHEIST SICH Gott , im WISSEN Gott . . .
    und SO KANN GARNICHT RASSIST SEIN und NIEMANDEN RASSEMACKE LEBEN LASSEN KÖNNEN .
    SOUVERÄN
    Frank Frädrich WILL AUCH WAHRHEITEN WISSEN WELCHE NURNOCH 4 IM ZUSAMMENHANG WISSEN


    MEDIEN WO EIN WORT VERBOTEN IST BETRÜGEN .

  • Ich habe noch eine stimmige Prognose von dem Club gesehen.

    Diese Leute können (oder wollen vielleicht) eine Rezession auch dann nicht erkennen, wenn sie tatsächlich schon stattgefunden hat.

    Auf jeden Fall gehören diese Leute zu dem Gremium der gezielten Desinformatoren oder sollte man sie vielleicht "Jubelperser" nennen?

  • Daß diesem nach Parteienproporz zusammengewürfeltem Gremiun überhaupt noch eine Prognose abnimmt, grenzt an ein Wunder. Seit fünf Jahren sind die Übereinstimmungen mit der Realität reiner Zufall. Nicht ein Ökonometriker ist im Gremium vertreten. Deshalb sollte man die Prognose schnellstens vergessen.

  • Nun bekommen wir die Quittung. Die Zyprioten kaufen keinen Mercedes mehr und schon müssen die Wirtschaftsgreisen (sorry, Wirtschaftsweisen) ihre Prognose senken. Wenn jetzt auch noch der Sommer zu warm werden sollte, wird Deutschland in die Rezession abgleiten.
    Was die sog. Weisen und die einzelnen Institute so von sich geben ist schon toll. Schwankungen von 0,3 bis 1,3 Prozent. Welches Zahlenmaterial legen die eigentlich zugrunde?, jeder backt sich vermutlich seine eigene Referenz.
    Deutschland, das Land der unzähligen Professoren; und jeder fühlt sich berufen sein Ego zu transformieren.
    Man kann eine Wirtschaft auch kaputtreden in dem man die Verbraucher, den Mittelstand usw. verunsichert.

  • Man muss jetzt wieder Angst und Schrecken verbeiten.
    Warum? Ansgtehende Tarifverhandlungen und die Eurokrise!
    Dem "Pöbel" muss klar gemacht werden wo der Hammer hängt
    und dass nur Unterwürfigkeit und "Demut" weiterhilft.
    Vor allem, das richtige Kreuzchen machen im September!
    Was sind das für Experten? Meinen alle Anderen sind blöd,
    nur sie nicht, gell...
    Richtet euch selber!

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