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Wachstumsprognose Ifo-Institut erwartet Pause beim Wirtschaftswachstum

Die Ukraine-Krise und die Sanktionen gegen Russland übersteht die deutsche Wirtschaftswachstum nicht unbeschadet, schätzt das Ifo-Institut. Hans-Werner Sinn sagt, dass das Wachstum eine längere Pause einlegen wird.
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Der Präsident des Ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn: „Der Wirtschaftsaufschwung, der in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres begann und sich bis in den Winter fortsetzte, scheint nun eine längere Pause einzulegen.“ Quelle: dapd

Der Präsident des Ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn: „Der Wirtschaftsaufschwung, der in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres begann und sich bis in den Winter fortsetzte, scheint nun eine längere Pause einzulegen.“

(Foto: dapd)

München Der Konflikt in der Ukraine und die Sanktionen gegen Russland werden das deutsche Wirtschaftswachstum nach Einschätzung des Ifo-Instituts bremsen. „Der Wirtschaftsaufschwung, der in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres begann und sich bis in den Winter fortsetzte, scheint nun eine längere Pause einzulegen“, schrieb Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn in der „Wirtschaftswoche“. Die Wachstumsprognosen von 2,0 Prozent für dieses Jahr und 2,2 Prozent für nächstes Jahr müssten wohl deutlich gesenkt werden.

Allerdings werde Deutschland keinesfalls in eine Krise rutschen: „Erstens wird die Binnenwirtschaft von einem ansehnlichen Konsumzuwachs getragen, zweitens ist der Dienstleistungssektor sehr stabil, und drittens gab der ifo-Indikator im Vergleich zu früheren Vergleichsperioden nur moderat nach. Es gibt somit keine Ähnlichkeit zum Katastrophenjahr 2008“, betonte Sinn.

Konjukturbarometer

Entwicklung des ifo-Geschäftsklimaindex

von Oktober 2013 bis Oktober 2014 (Punkte)


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  • dpa
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