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Konjunktur Euro-Zone wächst etwas schneller als gedacht

Eurostat korrigiert das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts für das zweite Quartal leicht nach oben. Im globalen Vergleich allerdings hinkt die Wirtschaft der Euro-Länder hinterher.
08.09.2015 - 12:31 Uhr
Der schwache Euro half den Exporteuren im Frühjahr auf die Sprünge. Quelle: dpa
Export

Der schwache Euro half den Exporteuren im Frühjahr auf die Sprünge.

(Foto: dpa)

Brüssel Die Wirtschaft der Euro-Zone ist im zweiten Quartal etwas schneller gewachsen als bislang angenommen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) legte zum Vorquartal um 0,4 Prozent zu, teilte das Statistikamt Eurostat am Dienstag mit. Es korrigierte damit den in einer ersten Schätzung ermittelten Wert von 0,3 Prozent leicht nach oben. Zu Jahresbeginn hatte es nach revidierten Angaben ein Plus von 0,5 Prozent gegeben.

Der schwache Euro half den Exporteuren im Frühjahr auf die Sprünge, während gesunkene Benzin- und Heizkosten den Konsum befeuerten. Im globalen Vergleich hinkt die Euro-Zone allerdings hinterher: Die weltgrößte Volkswirtschaft USA legte im zweiten Quartal mehr als doppelt so schnell zu.

„Die Euro-Zone wächst moderat“, sagte ING-Ökonom Teunis Brosens. „Wenn man nach vorn schaut, dann bleiben aber Abwärtsrisiken.“ Besonders die schwächelnden Schwellenländer wie China, Brasilien und Russland dämpfen derzeit die Weltkonjunktur. Das dürfte sich verstärkt im zweiten Halbjahr bemerkbar machen.

Hinter dem leichten Aufschwung steckt vor allem die bessere Konjunktur in langjährigen Krisenländern. Spanien wuchs um 1,0 Prozent, Griechenland um 0,9 Prozent. Deutschland als größte Wirtschaftsmacht Europas schaffte ein Plus von 0,4 Prozent. In Frankreich hingegen stagnierte das BIP. Angesichts der schwachen Weltkonjunktur rechnet die Europäische Zentralbank nur mit einem leichten Aufschwung in der Euro-Zone. Das Bruttoinlandsprodukt soll in diesem Jahr um 1,4 Prozent zulegen, 2016 dann um 1,7 Prozent.

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