Währungstausch Asiatische Allianz gegen den Dollar

Die Exportnationen China und Südkorea schmieden eine Allianz gegen den Dollar. Für den bilateralen Handel wollen sie künftig verstärkt auf ihre Währungen Yuan und Won zurückgreifen. Und das ist nur ein erster Schritt.
Update: 04.12.2012 - 13:16 Uhr 13 Kommentare
Geschäfte werden künftig häufiger mit Yuan oder Won gemacht. Quelle: ap

Geschäfte werden künftig häufiger mit Yuan oder Won gemacht.

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SeoulDazu soll ein bereits beschlossener Währungstausch im Volumen von umgerechnet rund 45 Milliarden Euro genutzt werden, teilten Finanzministerium und Zentralbank am Dienstag in Seoul mit. Das Geld soll noch in diesem Monat an die Banken fließen. Diese wiederum stellen es Handelsfirmen zur Verfügung, damit diese ihre Rechnungen in den beiden Währungen begleichen können.

"Lokale Währungen werden seit dem Ende der weltweiten Finanzkrise 2008/09 verstärkt für die Abrechnung von Handelsgeschäften genutzt", sagte Euon Ho-sung von der Bank of Korea zu Reportern. "Wir beabsichtigen, ähnliche Vereinbarungen mit anderen Ländern zu treffen." Der Vereinbarung gingen zweijährige Verhandlungen voraus. Mit den Bemühungen Südkoreas, die starken Wechselkursschwankungen des Won einzudämmen, habe dies nichts zu tun.

Die deutschen Unternehmen rechnen bislang 67 Prozent ihrer Exporte außerhalb der EU in Euro, zu 24 Prozent in Dollar und nur zu neun Prozent in anderen Währungen ab. Sollten künftig verstärkt Yuan, Won und andere Währungen ins Spiel kommen, werde es komplizierter, fürchtete der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK). "Für Unternehmen, die mit China und Korea Geschäfte machen, ist das sicher eine Herausforderung", sagte DIHK-Außenhandelsexperte Ilja Nothnagel. "Allerdings sind sie es auch gewohnt, mit Wechselkursschwankungen zurechtzukommen."

Die Zusammenarbeit von China und Korea sei Zeichen einer stärkeren Integration in Südostasien. "Das kann stabilisierend wirken auf die Region, wovon letztlich auch unsere Unternehmen profitieren würden."

Yuan ist nicht völlig frei handelbar
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13 Kommentare zu "Währungstausch: Asiatische Allianz gegen den Dollar"

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  • china druckt seinem sklavenvolk doch selbst die rmb wie es lustig ist. Die ausländischen Währungen bunkert sich die Regierung und geht international einkaufen. Das Geld das sie ausgeben ist geklaut, deren Strategie kein bischen besser als die der USA. Chinas Immobilienblasse ist 1000 mal grösser als in den USA. Ich hoffe das diese beiden kranken Nationen sich bald gegenseitig auslöschen. Dann gibt es wieder Arbeitsplätze und stabilen Handel. China muss untergehen mit dem ganzen Dumpingmist.

  • Genau dahin wird die Tendenz gehen. Asiatische Länder nehmen den Dollar in geringeren Mengen an als sie ihn aus ihrem Vermögen heraus gen Westen bringen. Erst wenn sie ihre Vermögensbestände abgebaut haben besteht Grund zur Sorge, daß er massiv an Wert verlieren wird. Das was im Artikel beschrieben wird ist die Methodik eine weitere endlose Erhöhung der Bestände zu vermeiden. Der Zwang den Dollar verwenden zu müssen basierte nur auf der militärischen Macht der USA. Öl, Gold, Warenbörsen. Durch all das bekam der Dollar seinen Wert, nicht durch die Wirtschaftsleistung des Landes. Die Geldschöpfung hatte beim Dollar nichts mit Wertschöpfung in den USA zu tun. Deswegen die Verschuldung. Schulden über Schulden, kaum Wertschöpfung und doch keine Inflation. Wir sehen hier den Nachweis dafür daß die amerikanische Dominanz, die seit dem zweiten Weltkrieg herrscht, sich ihrem Ende nähert.


  • Nur ein Druckmittel, damit die hardcore-Republikaner mal aufwachen und Steuererhöhungen zustimmen. China säuft doch mit all den Asiaten ab, sollten US-Anleihen schwächeln.

  • Für diese wertlosen grünen Papierschnipsel kauft sich China in werthaltige Unternehmen ein, vorzugsweise in Europa, und da insbesondere in Deutschland. Es ist so ähnlich wie wie beim Spiel "Reise nach Jerusalem": den letzten, der diese Scheinchen hat, beißen die Hunde ...

  • "Hüben wie drüben lebt die "Obrigkeit" schließlich ganz gut davon."

    Ich glaube, dass diese Zeit vorbei ist. Die Zeichen stehen mE auf Konfrontation.

    China hat selbstredend ein Interesse an einem werthaltigen Dollar, versucht aber gleichzeitig seine Abhängigkeit von dieser kranken Währung zu reduzieren.

    Gleichzeitig kann ich mir vorstellen, dass China damit auch sein Missfallen an der Nahost"politik" der USA zeigt.

  • Dieses Vorgehen ist absolut nachvollziehbar.

    Die Gefahr eines 3. Weltkrieges steigt jedoch dadurch enorm.

    Bevor das Dollarimperium zusammenbricht und damit schnell auch die militärische Macht wird das Imperium zur letzten Schlacht blasen.

    ... ich bete, dass ich damit falsch liege ...

  • Wird eh Zeit dass denen mal jemand zeigt wo der Hammer hängt.

  • als müsste China irgendwelche Allianzen schließen, um den USD zu grillen ...

    Nein: China wird weiterhin in die USA gegen Schuldschein liefern und sich (wie auch Deutschland) "weiterhin seine Exporte selbst finanzieren".
    Hüben wie drüben lebt die "Obrigkeit" schließlich ganz gut davon.

    Durch diese Aktion werden nur die Abwicklungskosten im bilateralen Handel gesenkt.

    Die Hyperinflation durch externen Preisschock plus Vertrauensverlust bleibt der Weltwirtschaft -bis auf weiteres- erspart.

    Das wird wohl solange dauern, bis sich das chinesische Volk ihrer korrupten "Elite" entledigt, und ein basisdemokratisches "liquid-democracy-System" einführt.
    Hüben wie drüben: ein Kopf der korrupten Hydra abgeschlagen - zwei neue Korrupte bringen sich in Position...

  • Das wäre definitiv das Ende der FED Schuldgeldpolitik. Das wird aber USA nicht zulassen, denn die Billionen von weretlosen Scheinchen namens Dollar müssen in die Welt exportiert werden, damit FAT-JIM sich seinen Flatscreen und seinen SUV leisten kann.
    Als Lybien und Irak Ihr Öl nicht mehr gegen Dollar verkaufen wollten kam die amerikanische Bomberflotte und zeigte kurz den "bösen Islamisten" wo es lang geht.

  • Meines Wissens ist Japan auch mit von der Partie.

    Und das es nicht gegen Dollar und Euro heißt, spricht Bände.^^

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