Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Konjunktur Industrie noch mit sattem Auftragspolster im Inland

Im Inland haben sich die nicht erledigten Aufträge erhöht, während sie sich im Ausland verringert haben – ein Signal für die langsamere Gangart der globalen Wirtschaft.
Kommentieren
Die Reichweite des Auftragsbestandes stieg zum Jahresende um 0,1 Punkte auf 5,7 Monate und damit auf den höchsten Stand seit Beginn der Datenerhebung im April 2015. Quelle: dpa
Stahlkocher auf dem Gelände der Salzgitter AG

Die Reichweite des Auftragsbestandes stieg zum Jahresende um 0,1 Punkte auf 5,7 Monate und damit auf den höchsten Stand seit Beginn der Datenerhebung im April 2015.

(Foto: dpa)

BerlinTrotz der schwächeren Weltkonjunktur legt das Auftragspolster der deutschen Industrie noch leicht zu. Der Bestand stieg im Dezember – bereinigt um jahreszeitliche Schwankungen und die unterschiedliche Zahl von Arbeitstagen – um 0,2 Prozent zum Vormonat, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte.

Während sich die nicht erledigten Aufträge aus dem Inland um 1,0 Prozent erhöhten, verringerte sich das Polster aus dem Ausland um 0,3 Prozent und signalisierte damit die langsamere Gangart der globalen Wirtschaft.

Als Bestand wird die Summe aller Bestellungen bezeichnet, die noch nicht zu Umsätzen geführt haben und nicht storniert wurden. Die Reichweite des Auftragsbestandes stieg zum Jahresende um 0,1 Punkte auf 5,7 Monate und damit auf den höchsten Stand seit Beginn der Datenerhebung im April 2015. Diese Zahl „gibt an, wie viele Monate die Betriebe bei gleichbleibendem Umsatz ohne neue Auftragseingänge theoretisch produzieren müssten, um die vorhandene Nachfrage abzuarbeiten“, erklärten die Statistiker.

Besonders hoch ist die Reichweite aktuell bei den Herstellern von Investitionsgütern wie Maschinen, Anlagen und Autos mit acht Monaten.

Brexit 2019
  • rtr
Startseite

0 Kommentare zu "Konjunktur: Industrie noch mit sattem Auftragspolster im Inland"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.