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Weltbank-Prognose China bleibt Wachstumslokomotive

Das kräftige Wachstum im Inland hält die Wirtschaft in China nach Einschätzung der Weltbank in Schwung. Das Bruttoinlandsprodukt werde im laufenden Jahr um zehn Prozent zulegen, sagte die Weltbank am Mittwoch voraus. Sie ist damit optimistischer als noch vor wenigen Monaten, als sie lediglich ein Wachstum von 9,5 Prozent für möglich gehalten hatte. Die stabile Nachfrage aus dem Inland trage dazu bei, die erwartete Exportschwäche auszugleichen.
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Containerhafen in Wuhan: Chinas Wirtschaft wächst weiter kräftig Quelle: dpa

Containerhafen in Wuhan: Chinas Wirtschaft wächst weiter kräftig

(Foto: dpa)

HB PEKING. Auch im kommenden Jahr falle das Wachstum wohl mit 8,7 Prozent etwas stärker aus als zuvor angenommen, schrieben die Experten. Die Weltbank ist damit aber immer noch etwas pessimistischer als der Internationale Währungsfonds, der mit Wachstum von 10,5 Prozent in diesem und 9,6 Prozent im kommenden Jahr rechnet. Die Inflationsgefahr schätzt die Weltbank kurzfristig als gering ein. Zwar dürften die Lebenshaltungskosten stärker steigen als es von der Regierung in Peking angestrebt werde, mit einem deutlichen Preisdruck sei aber nicht zu rechnen. Dabei spiele eine Rolle, dass die Teuerung bei den Lebensmittelpreisen zurückgehen werde. Die Rohstoffpreise blieben weltweit vergleichsweise niedrig, und die hohe Flexibilität am Arbeitsmarkt verhindere einen Anstieg der Inflation in der Kernrate.

Langfristig sei jedoch mit stärker steigenden Preisen zu rechnen, schrieben die Experten. Dabei spielten die Faktoren eine Rolle, die auch die Immobilienpreise in die Höhe trieben: Eine schnelle Urbanisierung, kräftige Einkommenssteigerungen und niedrige Zinsen. Die Zinserhöhung der chinesischen Zentralbank stieß bei der Weltbank auf Zustimmung. Weitere Zinsschritte dürften jedoch nötig werden.

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