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Die Wirtschaftspolitik von Japans Regierungschef Shinzo Abe verläuft nicht wie gewünscht. Im nunmehr zweiten Quartal in Folge ist die Wirtschaft des Landes geschrumpft. Damit werden Neuwahlen wahrscheinlicher.

Kommentare

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  • Haben die Schlitzaugen nicht Yen im Wert von Billionen von Euros gedruckt, und hat uns der Mainstream nicht vor ein paar Wochen berichtet, die Wirtschaft der Japaner würde sich grandios entwickeln?
    Und jetzt das?

  • ich dachte, wenn man mehr Geld druckt wird alles gut?

  • Es kommt wie in Zimbabwe: Gelddrucken bringt neuen Wohlstand. Helau, Ihre Keynesianer. Ob in der EZB, FED, BoJ, BoE, etc... Die Welt wird in Wohlstand ertrinken bei der Gelddruckerei. Naja, zumnindest ertrinken...

  • Zumindest in Japan halte ich Zimbabwe für ausgeschlossen: dafür sind die Japaner viel zu staatsgläubig. Die Mehrzal der Japaner "spart" mit ihren eigenen Staatsanleihen. Und trotz der Gelddruckorgien der BoJ haben sie die Nippon-Bonds bis jetzt nicht abgestoßen. Das "Zwangsentsparen", wodurch die Japaner dann versuchen würden, mit ihrem rapide an Kaufkraft abnehmendem Yen alles zu kaufen, was einen Wert haben könnte (wodurch dann die Geldumlaufgeschwindigkeit explodieren würde), funktioniert also nicht.
    So werden sie dagegen sukzessive weiter enteignet, was bei der demographischen Situation (zunehmende Alterung der japanischen Bevölkerung) für viele Japaner im Alter böse enden wird.

  • Tja, wenn man sich der Abwertung und dem "Printing money" verschrieben hat, muss man sich nicht wundern, wenn die Wirtschaft in die Rezession schlittert ...

    Es gibt keine Rettung mehr für Japan; der Abwärtstrend wird anhalten!

  • Japan zeigt, was auf uns zukommt in den nächsten Jahren. Bestenfalls Stagnation mit immer höherer geradezu aberwitziger Verschuldung. Auch die Zahlen-Spielereien machen Angst: Japan hat also minus 0,4 statt von Experten erwarteter 2,0 % Zuwachs. Wie können sich angebliche Fachleute so verschätzen ? Wir haben offiziell 0,1, in Wahrheit .......

  • Aber, aber, aber ... Krugman, Stiglitz und die ganzen Keynesianer haben doch gesagt, daß Abenomics funktioniert.
    Vermutlich wurde nur noch nicht genug Geld gedruckt und Schulden gemacht.

  • Wenn die Medizin nicht hilft kann es selbstverstaendlich nur an der Dosierung liegen. Also noch mehr Geld drucken, dann wirds schon werden.

  • Dann haben die Keynesianer erst recht nicht bei Paracelsus, dem "Godfather" der Pharmakologie, aufgepasst:
    "Allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift sei."

  • Die Keynesianer sind daher auch, vielleicht nicht in korrekter medizinischer Definition, aber in der Definition von Albert Einstein, WAHNSINNIG:
    "Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert."
    Man muss sich deshalb auch die ersnsthafte Frage stellen, was denn nun wahnsinniger ist: die Euro-Ideologie oder Abenomics?
    Ihrem Alter Ego blieb es zum Glück verschont, diese pathologische Ökonomie miterleben zu müssen. Roland Baader schrieb jedoch zur Sonnenfinsternis im Land des Sonnenuntergangs bereits 2004:
    "Das Ergebnis des fiskalpolitischen Deliriums eines Jahrzehnts: Konjunkturpolitisch weniger als Null, denn die Talfahrt der japanischen Wirtschaft und der Börsen setzte sich fort. Statt dessen hat es dem Land einen weiteren Rekord beschert: Japan ist jetzt das hässlichste Land der Erde. Der Inselstaat ist zubetoniert und zugemauert. Er ist voll von modernen Konzerthallen, in denen niemand musiziert, gepflastert mit futuristisch anmutenden Sportstadien ohne Sportler, übersät mit fantastischen Museen ohne Ausstellungsmaterial, und durchzogen von Schnellstraßen, die nach Nirgendwo führen."
    Das Delirium dauert mittlerweile bereits zwei Jahrzehnte. Und ausbaden müssen diesen Wahn natürlich nicht die keynesianischen Schuldenpolitiker, sondern die (besonders staatsgläubigen) japanischen Sparer.
    So hat der jahrzehntelange Keynesianismus also das Land mit den einst fleißigsten und wohlhabendsten Menschen auf der Welt ruiniert - und das traurigste letzte Kapitel kommt erst noch.

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