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Bildungspolitik Bayerische Schulfamilie startet Aufruf zur Digitalisierung in Schulen

Die Spitzenvertreter fordern unter anderem eine bessere technische Ausstattung der Klassenzimmer. Auch digitale Lehrmethoden sollen getestet werden.
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Die Digitalisierung der Schulen läuft bisher schleppend. Quelle: dpa
Schüler mit Tablet

Die Digitalisierung der Schulen läuft bisher schleppend.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Der Landtagswahlkampf in Bayern ist zuletzt fast komplett von bundespolitischen Themen überlagert worden. Aus der Sicht der Spitzenvertreter der bayerischen Schulfamilie sollte aber weniger über die Querelen in der Großen Koalition oder die Flüchtlingspolitik gesprochen werden, sondern mehr über Digitalisierung in der Schule.

Dazu haben die mitgliederstärksten Verbände aller Gruppen der bayerischen Schulfamilie im Anschluss an eine Podiumsdiskussion am Montag in Karlstadt im Digital Media Lab einen gemeinsamen Aufruf verabschiedet mit dem Titel „Digital werden
und menschlich bleiben“.

Darin fordern sie unter anderem eine bessere technische Ausstattung der Klassenzimmer, um sie für die Digitalisierung fit zu machen. Außerdem drängen die Spitzenverbände der bayerischen Schulfamilie auf einen Anschluss der Schulen an das leistungsstarke Internet mit 100 Mbit.

Weitere Forderungen sind, IT-Experten als hauptamtliche technische Systembetreuer mit je einer Vollzeitstelle für 500 Schüler einzustellen, mehr Ressourcen und Zeit für die Lehreraus- und -fortbildung in Sachen Digitalisierung vorzusehen und digitale Lehrmethoden zu testen und zu evaluieren.

Schirmherrin des Digital Media Lab ist die Staatsministerin im Bundeskanzleramt für Digitalisierung, Dorothee Bär.

  • HB
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1 Kommentar zu "Bildungspolitik: Bayerische Schulfamilie startet Aufruf zur Digitalisierung in Schulen"

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  • Ist der Artikel gesponsert von Hardwar / Software Anbietern? Letztlich geht es um digitale Lehrmedien und dafür braucht es keinerlei komplexe Infrastruktur, nicht mal Computer, Smartphones reichen. Es gibt Tausende von digitalen Lehrmedien im Internet die als app (android / iOS) für Smartphone optimiert sind, als (downloadbare) Website für PC und al Buch gleichzeitig erhältlich sind. Die meisten davon kostenlos und in HÖCHSTER Qualität. Im Unterricht wirft man das also mit einem Beamer an die Wand, dafür reicht ein Computer, die Schülere arbeiten mit Smartphones oder kriegen die dazugehörigen Arbeitsblätter und zu Hause haben sie das volle Programm auf dem PC. Es gibt kein Hardware bzw. Software Problem. Allerdings besteht keine Vorstellung darüber, wie man digitale Lehrmedien nutzt. Das Problem wird man aber nicht dadurch lösen, dass man in jeden Klassenraum 20 Computer / Tablets mit Internetanschluss stellt.

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