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Magaluf-Strand in Mallorca

Unter Auflagen, mit Tests und Impfnachweis lässt sich in fast ganz Europa 2021 Urlaub machen.

(Foto: Reuters)

Urlaubsländer Italien, Türkei und Mallorca: Wie ein Urlaub mit der Delta-Variante abläuft

Die Reisen nach Spanien, Italien und in die Türkei sind gebucht. Daran ändert vorerst auch die Delta-Variante nichts. Ein Überblick der Corona-Lage an den beliebtesten Urlaubszielen.
22.07.2021 - 16:05 Uhr Kommentieren

Düsseldorf Die Lust der Menschen zu verreisen ist ungebrochen, heißt es beim Deutschen Reiseverband (DRV). „Speziell für kurzfristigere Reisen noch in den Sommerferien 2021 verzeichnen wir weiterhin eine sehr hohe Nachfrage“, sagt Ralph Schiller, Chef des Reisekonzerns FTI. Die Sorge vor der Delta-Variante hat nach Angaben der deutschen Reisebranche bisher keine Folgen für das Buchungsverhalten.

Dabei hatten erst vor kurzem Gesundheitsminister Jens Spahn und RKI-Chef Lothar Wieler gebeten, Reisen ins Ausland möglichst zu unterlassen. Aufgrund der starken Verbreitung der Delta-Variante sind etwa Portugal und Russland mittlerweile als Virusvariantengebiete eingestuft worden. Das bedeutet, dass es bis auf wenige Ausnahmen ein Beförderungsverbot aus diesen Ländern sowie strikte Quarantäneregeln für dennoch Einreisende gibt.

Das Auswärtige Amt unterteilt in drei Kategorien, die für die Einreise aus den verschiedenen Gebieten nach Deutschland relevant sind:

  1. Risikogebiet: Für die Einreise benötigt man ein negatives Covid-19-Testergebnis oder einen Nachweis über eine Impfung oder Genesung nach einer Infektion. Der Nachweis muss bis spätestens 48 Stunden nach der Einreise vorliegen.
  2. Virusvariantengebiet: Notwendig ist ein negatives Covid-19-Testergebnis. Der Nachweis muss vor der Einreise erbracht werden und gegebenenfalls auch der Fluggesellschaft vor Reiseantritt vorgelegt werden.
  3. Hochinzidenzgebiet: Wenn Reisende via Flugzeug einreisen, benötigen sie ein negatives Covid-19-Testergebnis, den Nachweis über eine vollständige Covid-19-Impfung oder den Nachweis über die Genesung nach einer Infektion. Der Nachweis ist vor der Einreise erforderlich und muss der Fluggesellschaft vor Reiseantritt gezeigt werden.
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    Ab August entfällt die Kategorie „Risikogebiet“, das hat das Auswärtige Amt beschlossen. Von da an werden Staaten nur noch in Virusvariantengebiet und Hochinzidenzgebiet eingestuft.

    Derzeit dominiert in vielen Ländern der EU die Delta-Variante. Doch wie ist die Lage aktuell auf Mallorca? Wie sicher ist die Ostsee? Und wie funktioniert die Einreise nach Italien? Ein Blick auf die beliebtesten Urlaubsländer der Deutschen zeigt, dass es bei der Einreise fast überall bürokratische Hürden gibt.

    Bei der Einreise oder schon am Check-In am Flughafen müssen Reisende belegen, dass sie nicht infiziert sind. Das kann durch den Nachweis der vollständigen Impfung, Genesung oder einen negativen Test geschehen, der maximal 48 Stunden alt ist. Eine vollständige Impfung lässt sich auch mit dem sogenannten grünen Zertifikat, einem digitalen EU-Nachweis, belegen.

    Für die Kontaktverfolgung ist in vielen Ländern, etwa der Türkei oder Kroatien, eine Online-Registrierung vorab notwendig, bei der Aufenthaltsdauer und -ort angegeben werden müssen. Anschließend erhält man eine Registrierungsnummer, die am Flughafen oder an der Grenze kontrolliert wird. Besitzt man keine Registrierungsnummer, werden diese Angaben am Flughafen oder spätestens bei der Einreise an der Grenze verlangt, was zu hohen Wartezeiten führen kann.

    Reisewarnungen für die beliebten Urlaubländer gibt es vom Auswärtigen Amt aktuell wenige. Doch das kann sich schnell ändern. Daher ist es sinnvoll, sich kurz vor Reisebeginn immer auf den Seiten der Behörden zu informieren. Die Daten der Inzidenzwerte beziehen sich auf den 20. Juli 2021, werden wöchentlich aktualisiert und können demnach von den tagesaktuellen Werten abweichen.

    Die Corona-Lage in den beliebtesten Urlaubsländern der Deutschen

    Urlaub in Deutschland – Nordsee, Ostsee und Bayern sind fast wieder normal

    Bereits vor der Pandemie sind die Deutschen laut der Marktstudie Verbrauchs- und Medienanalyse (Vuma) am liebsten innerhalb Deutschlands verreist. In den Jahren 2017 bis 2020 haben sich mehr als zehn Prozent der Deutschen an der Nord- und Ostsee erholt. Weitere fünf Prozent verbrachten ihren Urlaub in Bayern. Hier gilt grundsätzlich die Corona-Schutzverordnung. Da die Inzidenz aktuell bundesweit bei 6,5 liegt (Stand: 13.7.2021), greifen die Regelungen der jeweiligen Bundesländer.

    Mecklenburg-Vorpommern:
    Mit einer Inzidenz von 3,7 hat das Bundesland an der Ostsee derzeit die niedrigste Infektionsrate in Deutschland. Wer hier übernachten will, muss einen aktuellen negativen Corona-Test mitbringen. Geimpfte und Genesene können ohne Test Urlaub machen. Gastronomie, Schwimmbäder, Saunen und andere Freizeiteinrichtungen sind auch wieder geöffnet. Im Einzelhandel oder bei körpernahen Dienstleistungen, wie etwa im Friseurgeschäft, gilt die Maskenpflicht.

    Schleswig-Holstein:
    Bei einer Inzidenz von 9,5 gelten hier die gleichen Regeln wie in Mecklenburg-Vorpommern. Auch hier ist eine Übernachtung mit negativem Test, einem Impfnachweis oder Nachweis der Genesung problemlos möglich. Freizeit- und Kultureinrichtungen sind wieder geöffnet, müssen sich an Hygieneauflagen halten und eine haben Nachverfolgungspflicht. Um ins Restaurant zu gehen, für Kultur- und Freizeitaktivitäten brauchen Touristen keinen Test.

    Bayern:
    Bayern hat eine 7-Tage-Inzidenz von 11. Für Touristen heißt das: Hotels empfangen Gäste, die entweder negativ getestet sind, eine Impfung oder eine Genesung nachweisen können. Restaurants, Fitnessstudios, Thermen, Theater und Opern sind unter Auflagen geöffnet. Nur Bars dürfen ausschließlich im Außenbereich bewirten.

    7-Tage-Inzidenz: 10,9

    Anteil Delta in Prozent: 67 Prozent
    Einreise-Hinweis des Auswärtigen Amts: kein Risikogebiet

    Urlaub in Italien – Urlauber aus Deutschland können wieder ohne Quarantäne einreisen

    Ungefähr acht Prozent der Deutschen reisen am liebsten nach Italien. Auch wenn die Corona-Lage hier besonders schlimm war, läuft der Tourismus mittlerweile wieder an. Urlauber aus Deutschland können in Italien einreisen, ohne sich in Quarantäne begeben zu müssen. Bedingung dafür ist aber eine vollständige Impfung, die mindestens 14 Tage her ist oder ein negativer Corona-Test (PCR- oder Antigen-Schnelltest), der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Auch der Nachweis einer überstandenen Corona-Erkrankung gilt. Kinder unter sechs Jahren sind von der Testpflicht ausgenommen.

    Als Testnachweis dient das „grüne Zertifikat“, der europäische Impfnachweis. Dieser muss in italienischer, englischer, spanischer oder französischer Sprache erstellt worden sein, kann digital oder in Papierform vorliegen. Die Reise muss zudem über ein Onlineformular angemeldet werden. Link zum Formular finden Sie hier: EU-Digital Passenger Locator Form. Für die Einreise in die autonome Provinz Bozen Südtirol wird ein eigenes Formular benötigt.

    Wegen der sich ausbreitenden Delta-Variante müssen alle Reisende, die sich in den zwei Wochen vor der Einreise in Großbritannien aufgehalten haben, einen Negativtest vorlegen und sich nach der Ankunft für fünf Tage in Isolation begeben. Das gilt auch für bereits Geimpfte und vom Virus genesene Personen. Komplett verboten ist die Ein- und Durchreise für diejenigen, die sich in den vergangenen 14 Tagen in Brasilien, Indien, Bangladesch oder Sri Lanka aufgehalten haben.

    Wer nur mit dem eigenen Auto durch Italien reist, kann dies bis zu 36 Stunden ohne Covid-Zertifikat tun. Auch für Geschäftsreisende sind die Regelungen gelockert: Berufspendler und Grenzgänger aus anderen beruflichen Gründen können ohne Zertifikat einreisen, wenn sie sich weniger als 120 Stunden in Italien aufhalten. Die Einreise muss trotzdem immer dem zuständigen italienischen Gesundheitsamt gemeldet werden.

    7-Tage-Inzidenz: 28,7
    Anteil Delta in Prozent: 55
    Einreise-Hinweis des Auswärtigen Amts: keine Reisewarnung, Risikogebiet

    Urlaub in Spanien – Keine Maskenpflicht im Freien und Einreise ohne Corona-Nachweis

    Alle Reisende müssen online ein Formular ausfüllen, um einen QR-Code zu erhalten, den sie bei der Einreise vorzeigen müssen. Die Regeln sind für Touristen und Geschäftsreisende identisch. Spanien definiert bestimmte Gebiete in Europa als Risikogebiete.

    Nur wer aus einem solchem Gebiet einreist, muss belegen, dass er geimpft, genesen oder negativ auf das Coronavirus getestet ist. Der negative PCR- oder Antigentest darf maximal 48 Stunden alt sein. Kinder unter zwölf Jahren sind von der Testpflicht befreit. Deutschland gilt derzeit nicht als Risikoland, weswegen hier der Nachweis entfällt. Wer mit dem Auto über ein Risikogebiet in Frankreich nach Spanien einreist, braucht einen negativen Corona-Test. An der Grenze finden allerdings keine Kontrollen statt.

    Mit Blick auf die Delta-Variante heißt es im spanischen Tourismus-Ministerium nur, man beobachte sie aufmerksam und behalte sich weitere Restriktionen vor, sollten die notwendig werden. In Spanien sind die Infektionen stark gesunken, weshalb keine Maskenpflicht im Freien mehr gilt, solange die Distanz von 1,50 Metern zu anderen Personen gewahrt bleibt. Spanien gewährt auch Reisenden aus einigen Drittländern Zutritt, wenn sie mit einem der Impfstoffe geimpft sind, die die europäische Arzneimittelagentur (Ema) zugelassen hat.

    Mallorca, Ibiza und Formentera:
    Auf den gesamten Balearen ist die nächtliche Ausgangssperre aufgehoben. Es gibt Beschränkungen der Öffnungszeiten der Gastronomie und der Geschäfte. Die Personenanzahl bei Zusammenkünften sowohl im öffentlichen als auch im privaten Raum ist beschränkt. Es gelten die gleichen Einreiseregeln wie in Spanien.

    Kanaren:
    Für Besucher, die aus dem Ausland auf die Kanaren reisen, gelten die oben dargestellten Einreisebestimmungen für Spanien.

    7-Tage-Inzidenz: 407,9
    Anteil Delta in Prozent: 64
    Einreise-Hinweis des Auswärtigen Amts: Reisewarnung für die Regionen Andalusien, Kantabrien, Katalonien, Navarra, La Rioja, das Baskenland und die Exklave Ceuta, Risikogebiet

    Urlaub in der Türkei – Einreise möglich, aber nicht empfohlen

    In der Türkei wurden bereits viele Fälle von Delta-Infektionen bestätigt. 75 Prozent aller Infektionen sind mittlerweile darauf zurückzuführen. Die Einreiseregeln wurden noch nicht angepasst. Doch da Delta-Risikogebiete wie Großbritannien und Russland zu den Hauptanreiseländern unter den Türkei-Touristen zählen, warnen die deutschen Behörden davor in dem Land Urlaub zu machen.

    Der Tourismusminister Mehmet Nuri Ersoy hingegen wirbt kräftig dafür, dass Europäer wieder Urlaub an der türkischen Riviera machen. Besucherinnen und Besucher ohne Aufenthaltstitel sind in der Türkei von den derzeit geltenden Ausgangsbeschränkungen nachts und an Sonntagen ausgenommen.

    Die Einreise in die Türkei, aus privaten oder geschäftlichen Gründen, ist grundsätzlich erlaubt. Für die Einreise müssen Reisende ab sechs Jahren einen maximal 72 Stunden alten PCR-Test oder einen höchstens 48 Stunden alten Antigentest vorlegen. Geimpfte oder Genesene müssen einen amtlichen Nachweis erbringen.

    Alle Flugreisenden, die älter als sechs Jahre sind, müssen 72 Stunden vor Reiseantritt ein elektronisches Formular des türkischen Gesundheitsministeriums ausfüllen. Die Kontrolle erfolgt bei Einreise oder beim Check-in. Danach erhalten sie einen Genehmigungscode („HES-Code“), den sie bei Kontrollen im Land vorzeigen müssen.

    Mit dem Code können die Bewegungen und Kontakte von Bürgern nachverfolgt werden. Beim Besuch eines Restaurants oder eines Einkaufszentrums wird der Code gescannt und gleichzeitig registriert, wer sich in der Nähe aufhält.

    7-Tage-Inzidenz: 59,8
    Anteil Delta in Prozent: 75
    Einreise-Hinweis des Auswärtigen Amts: Von nicht notwendigen touristischen Reisen in die Türkei wird derzeit abgeraten.

    Urlaub in Griechenland – Für deutsche Touristen reicht ein Schnelltest oder ein Impfnachweis

    Griechische Epidemiologen erwarten, dass die Delta-Variante bis Ende August bei den Neuinfektionen dominieren wird. „Ungeimpfte sind in Gefahr“, mahnt der Behördenchef Panagiotis Arkoumaneas, „Um durch den Sommer zu kommen, müssen wir uns impfen lassen“. Aktuell haben 52 Prozent der Bevölkerung in Griechenland eine Erstimpfung bekommen, 45 Prozent sind vollständig geimpft.

    Trotz des Vormarsches der Delta-Variante hat Griechenland die Einreisebestimmungen gelockert. Die Pflicht zur elektronischen Anmeldung im Portal travel.gov.gr 24 Stunden vor Einreise besteht weiter.

    Wer aus Deutschland kommt, muss jedoch keinen PCR-Test mehr machen. Es reicht ein Schnelltest oder ein Impfnachweis. Bei der Einreise akzeptiert Griechenland, wie Zypern, auch Impfungen mit dem in der EU nicht zugelassenen russischen Vakzin Sputnik.

    7-Tage-Inzidenz: 175,3
    Anteil Delta in Prozent: k.A.
    Einreise-Hinweis des Auswärtigen Amts: keine Reisewarnung, Risikogebiet

    Urlaub in Kroatien – Hygieneregeln wie in Deutschland

    Deutsche Urlauber können ohne Vorlage eines Impfzertifikats, einer Genesungsbestätigung oder eines Tests nach Kroatien einreisen, wenn sie ein digitales COVID-Zertifikat der EU haben. Bei der Einreise werden die Kontaktdaten der Reisenden für die Dauer des Aufenthalts in Kroatien registriert. Wer nicht am Flughafen warten will, kann die Kontaktdaten und die Dauer des Aufenthalts auch vorab online hinterlegen. Das Onlineformular steht auch in deutscher Sprache bereit.

    In Kroatien gelten ähnliche Hygieneregeln wie in Deutschland: Abstand halten und einen Mund-Nasenschutz in Geschäften, Verkehrsmitteln und im Freien tragen, wenn dort der Abstand nicht gewahrt werden kann. Cafés sind nur im Außenbereich, Restaurants hingegen auch im Innenbereich geöffnet.

    7-Tage-Inzidenz: 18,8
    Anteil Delta in Prozent: k.A.
    Einreise-Hinweis des Auswärtigen Amts: Reisewarnung für Zadar, Risikogebiet

    Urlaub in Österreich – Reisen ohne Quarantäne, aber mit Test oder Impfnachweis

    Oberstes Prinzip in Österreich ist die „Drei-G-Regel“: Wer ins Land reisen will, muss entweder geimpft, getestet oder von einzidenziner Covid-19-Erkrankung genesen sein. Dies ist auch die Voraussetzung für einen Restaurantbesuch oder einen Hotelaufenthalt. Auch Kinder müssen sich vor dem Grenzübertritt testen lassen, sofern sie älter als zehn Jahre sind.

    Ein PCR-Test ist dabei 72 Stunden gültig, ein Antigentest 48 Stunden. Österreich verfügt über eine gut ausgebaute Infrastruktur, um einen Test zu erneuern. Eine Quarantänepflicht besteht für Einreisende aus Deutschland nicht mehr. Die Erstimpfung muss 22 Tage zurückliegen, um anerkannt zu werden. Danach gilt sie für maximal 90 Tage ab der Impfung. Die Zweitimpfung gilt für 270 Tage ab dem Zeitpunkt der Zweitimpfung. Bei Impfstoffen, die nur eine Impfung erfordern, gilt diese ab dem 22. Tag für 270 Tage ab der Impfung. Gleiches gilt für Genesene, die einmal geimpft sind.

    Geschäftsreisende und Touristen müssen ein Einreiseformular ausfüllen und an der Grenze vorzeigen. Seit dem 10. Juni gilt diese Pflicht nicht mehr für Reisende aus Ländern, die nicht als Hochrisiko- oder Mutationsgebiet gelten. Für Berufspendler sind die Einreisebeschränkungen etwas lockerer als für Touristen. In ihrem Fall ist das Testergebnis sieben Tage gültig. Als Pendler gilt, wer mindestens einmal pro Monat nach Österreich reist. An der Grenze wird derzeit kontrolliert.

    7-Tage-Inzidenz: 24,4
    Anteil Delta in Prozent: 16
    Einreise-Hinweis des Auswärtigen Amts: keine Reisewarnung

    Urlaub in Skandinavien – Schweden, Dänemark und Norwegen kontrollieren streng

    Bei Einreise muss ein negatives COVID-19-Testergebnis vorgelegt werden, das ab Probeabnahme höchstens 48 Stunden alt ist. Akzeptiert werden PCR-, LAMP- und Antigen-Tests. Das Testzertifikat muss folgende Informationen enthalten: Name der getesteten Person, Zeitpunkt der Probenabnahme, Art des Testes (PCR-, LAMP- oder Antigen-Test), Testergebnis, Aussteller des Zertifikats.

    Zertifikate werden in englischer, schwedischer, norwegischer, dänischer oder französischer Sprache akzeptiert. Wer diese Voraussetzungen nicht erfüllt, wird an der Grenze zurückgeschickt.

    Alternativ ist auch die Vorlage eines Nachweises über vollständigen Impfschutz oder einer Genesung möglich. Wer aus einem Land außerhalb der EU einreist, soll zudem sieben Tage vor der Ankunft und fünf Tage nach Ankunft einen Corona-Test machen. Zudem wird die Isolation empfohlen.

    Schweden:

    Die Anzahl der Neuinfektionen in Schweden liegt aktuell bei 17,3. Die Impfquote in Schweden liegt ein wenig hinter der in Deutschland. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung hat eine Erstimpfung erhalten. Vollständig geimpft sind 37 Prozent. Derzeit sind Teile von Schweden als Risikogebiet eingestuft, deutsche Behörden haben eine Reisewarnung ausgesprochen.

    Anteil Delta in Prozent: 58

    Einreise-Hinweis des Auswärtigen Amts: Von touristischen Reisen in die Provinzen Kronoberg, Norrbotten und Värmland wird derzeit abgeraten.

    Dänemark:
    Die Anzahl der Neuinfektionen in Dänemark liegt aktuell bei 120 auf 100.000 Einwohnern.

    Anteil Delta in Prozent: 87
    Einreise-Hinweis des Auswärtigen Amts: Reisewarnung für Hovedstaden und Färöer

    Norwegen:
    Die Anzahl der Neuinfektionen in Norwegen liegt aktuell bei 21,5 auf 100.000 Einwohnern.
    Anteil Delta in Prozent: 50
    Einreise-Hinweis des Auswärtigen Amts: von touristischen Reisen in die Provinzen Agder und Rogaland wird derzeit abgeraten.

    Corona-Lage an den beliebtesten Urlaubszielen der Deutschen (2017 bis 2020)

    UrlaubsregionGebiet7-Tage-Inzidenz Anteil der Delta-Variante
    DeutschlandNord- und Ostsee10,967 Prozent
    Italien28,755 Prozent
    Spanien

    Mallorca, Ibiza,

    Formentera, Kanaren

    407,964 Prozent
    Türkei59,875 Prozent
    Griechenland175,3k.A.
    Kroatien18,8k.A.
    Österreich24,416 Prozent
    Schweden17,358 Prozent
    Dänemark12087 Prozent
    Norwegen21,550 Prozent

    Quelle: gisaid.org/John Hopkins University

    Mehr: EU-Gesundheitskommissarin: „Wir müssen uns auf härtere Maßnahmen vorbereiten“

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