Netz-Bubble

Liste der New York Times Die 281 Beleidigungen des Donald Trump

Was haben Hillary Clinton, Angela Merkel und ein Mikrofon gemeinsam? Alle drei wurden von US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump beleidigt - und finden sich auf einer Liste der New York Times.
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Die New York Times hat eine Übersicht über alle Persönlichkeiten, Plätze und Dinge erstellt, die Donald Trump via Twitter beleidigt hat.
281 Beleidigungen

Die New York Times hat eine Übersicht über alle Persönlichkeiten, Plätze und Dinge erstellt, die Donald Trump via Twitter beleidigt hat.

Mit zwei Zeitungsseiten hat die „New York Times“ in den Social Networks einen Hit gelandet: Auf einer Print-Doppelseite sind alle Personen, Plätze und Dinge aufgelistet, die Donald Trump seit seiner Kandidatur im Juni letzten Jahres via Twitter beleidigt hat.

Und da kommt einiges zusammen: 281 Beleidigungen haben die Journalisten in den vergangenen 16 Monaten notiert. Die meisten Attacken zielten – kaum verwunderlich – auf Hillary Clinton.

Doch auch der Newssender CNN musste sich eine Menge gefallen lassen, ebenso wie Bill Clinton, die Stadt Washington, das Mikrofon bei der ersten TV-Debatte (!) oder die "New York Times" selbst. Auch Deutschland („Erlebt gerade massive Anschläge durch die Migranten, denen erlaubt wurde, ins Land zu kommen.") und Angela Merkel („ruiniert Deutschland“) kommen nicht gut weg.

Diese Republikaner wenden sich von Trump ab
Donald Trump
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Die „Washington Post“ hatte am Freitag ein Video von 2005 mit vulgären und frauenverachtenden Äußerungen Trumps veröffentlicht. „Wenn Du ein Star bist, dann lassen sie Dich ran“, prahlte Trump dabei im Gespräch mit einem Fernsehmoderator. „Du kannst alles machen“. Noch in der Nacht zum Samstag entschuldigte sich Trump per Videobotschaft. Dem „Wall Street Journal“ sagte Trump dann, es gebe „null Chancen, dass ich aufgebe“. Doch über zwei Dutzend Senatoren, Abgeordnete und Gouverneure der republikanischen Partei entzogen ihrem Kandidaten die Unterstützung...

US-Senator McCain
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„Cindy und ich werden nicht für Donald Trump stimmen“, gab Senator McCain für sich und seine Frau bekannt. Trumps Verhalten und seine „erniedrigenden Äußerungen über Frauen“ machten eine Unterstützung unmöglich. McCain erklärte, er wolle bei der Präsidentschaftswahl den Namen eines Republikaners auf den Stimmzettel schreiben, der für das Amt qualifiziert sei. Der Senator aus Arizona hatte 2008 gegen Barack Obama verloren.

Condoleeza Rice
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Ex-Außenministerin Condoleeza Rice twitterte: Es reicht! Donald Trump sollte nicht Präsident werden. Er sollte sich zurückziehen.

Mike Pence
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Vizepräsidentschaftskandidat Mike Pence reagierte ebenfalls entsetzt. „Als Ehemann und Vater war ich empört über die Worte und von Donald Trump beschriebenen Handlungen", erklärte er.

Paul Ryan
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Der Präsident des US-Repräsentantenhauses, Paul Ryan, zeigte sich angeekelt und zog eine Einladung Trumps zu einem Auftritt in Wisconsin zurück.

John Kasich
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Der Gouverneur von Ohio, John Kasich, erklärte nach dem Trump-Video, die USA hätten etwas besseres verdient“.

Mitt Romney
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Auch der frühere Präsidentschaftskandidat Mitt Romney verweigert Trump die Gefolgschaft. „Ich möchte keinen Präsidenten der Vereinigten Staaten sehen, der Dinge sagt, die den Charakter der folgenden amerikanischen Generationen verändert“, sagte Mitt Romney bereits Mitte Juni 2016 in einem CNN-Interview über Donald Trump. Daher werde er bei der Präsidentenwahl am 8. November nicht für seinen Parteikollegen Trump stimmen - aber auch nicht für die designierte Bewerberin der Demokraten, Hillary Clinton.

Bei Twitter und Facebook verbreitete sich die Zusammenstellung rasend schnell: Allein der Tweet der „New York Times“, in dem die Zeitungsleute auf ihre Liste aufmerksam machten, wurde mehr als 10.000 Mal retweetet, tausende Male gelikt und kommentiert. Nicht alle aber feiern die NYT: Die Medien hätten schon vor Jahren aufhören müssen, über Trump zu berichten, schreibt einer. Andere fordern eine Übersicht über alle Lügen, die Hillary Clinton im Wahlkampf verbreitet habe.

Was meinen Sie - wie hilfreich ist die Liste für die Wähler? Diskutieren Sie mit auf unserer Facebook-Seite.

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