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Social-Media-Barometer Anleger diskutieren Infineons Dollar-Glück

Es sind Zahlen, über die Anleger reden: Infineon erhöht seine Prognose deutlich. Damit steht der Chiphersteller im Handelsblatt Social-Media-Barometer im Fokus. Das Plus verdankt der Konzern dem schwachen Euro.
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Infineon-Chef Ploss: Die Autokonzerne gehören zu den wichtigsten Kunden des Chipherstellers. Quelle: dpa

Infineon-Chef Ploss: Die Autokonzerne gehören zu den wichtigsten Kunden des Chipherstellers.

(Foto: dpa)

DüsseldorfDer Verfall des Euro hilft deutschen Exporteuren – zum Beispiel Infineon: Der Chiphersteller erwartet angesichts der Währungseffekte deutlich mehr Umsatz und Gewinn. Die gestrige Ankündigung sowie das deutliche Plus der Aktie sorgten auch im Netz für Diskussionen, wie das neue Social-Media-Barometer von Handelsblatt Online zeigt. In den vergangenen 24 Stunden verzeichnete der Marktforscher Sentifi in der Finanz-Community acht Mal so viele Diskussionsbeiträge in den sozialen Medien.

Einen „soliden Start ins neue Geschäftsjahr“ verkündete Infineon am Donnerstag. Im abgelaufenen Quartal lief vor allem das wichtige Geschäft mit der Autobranche gut. Gegen den Kalendertrend legte der größte Umsatz- und Gewinnbringer leicht zu, vor allem die US-Konzerne und deutsche Premiumhersteller bauten mehr Neuwagen. Dagegen bremste die maue Konjunktur das Geschäft mit der klassischen Großindustrie. Diese Sparte, die Infineon die höchste Marge bringt, dürfte dem Konzernwachstum im ganzen Geschäftsjahr deutlich hinterherhinken.

Im laufenden Jahr soll der Umsatz höher ausfallen als bislang erwartet: Infineon erwartet 10 bis 14 Prozent mehr. „Der Großteil der Anhebung kommt aus dem Wechselkurs“, sagte Finanzchef Dominik Asam. Die Branche rechnet überwiegend in Dollar ab, damit schlagen die Wechselkurse direkt auf die Infineon-Bilanz durch. Bereits im abgelaufenen Quartal hat der Chiphersteller deswegen besser abgeschnitten als erwartet.

Die Infineon-Aktie legte nach dieser Ankündigung zu und notierte zeitweise so hoch wie seit sieben Jahren nicht mehr. Die Commerzbank hob ihr Kursziel von 8 auf 9,50 Euro an.

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