Kampf der EM-Ausrüster Adidas führt, Puma hechelt, Nike lächelt

Seite 2 von 2:
Trikots, Schuhe und Bälle von Adidas
Deutschland gegen Slowakei, Island dreht durch
Hello again
1 von 21

Der deutsche Achtelfinal-Gegner steht fest: Nach dem Regenspiel von Augsburg in der Vorbereitung, trifft man gut drei Wochen später nun unter Turnierbedingungen erneut auf die Slowakei. Die wurde bei ihrer EM-Premiere mit vier Punkte Dritter der Gruppe B, hinter England und Wales. Dabei schossen sie mit drei Treffern sogar ein Tor mehr als die deutsche Elf – kassierten aber auch drei Gegentore.

Deutsche Wiedergutmachung
2 von 21

Die Begegnung ist für die Mannen von Jogi Löw auch eine Chance zur Revanche: Beim Freundschaftsspiel hatten die Slowaken die Deutschen reichlich nass gemacht – und das lag nicht nur an den Witterungsbedingungen. Marek Hamsik und Co gewannen vor allem dank eklatanter Nachlässigkeiten in der deutschen Abwehr mit 3:1. Allerdings war im deutschen Team auch reichlich rotiert worden: Am Sonntag steht den Osteuropäern eine andere Mannschaft gegenüber als in Augsburg.

Unverhofftes Torfestival
3 von 21

Zu der Paarung Deutschland Slowakei kommt es auch, weil in Lyon der Wahnsinn tobte: Ungarn und Portugal trennen sich 3:3. Nur dank Superstar Cristiano Ronaldo müssen die Portugiesen nach der bisher torreichsten Partie des Turniers nicht nach Hause fahren.

1:0 für Ungarn
4 von 21

Der Torreigen beginnt in der 19. Minute: Die Portugiesen bekommen eine Ecke von rechts nicht richtig geklärt. In einem hohen Bogen landet die Kugel bei Zoltan Gera, der den Ball aus 18 Metern volley direkt nimmt und unhaltbar ins rechte untere Eck hämmert. Frenetischer Jubel beim unverhofften Gruppenersten, Entsetzen bei den Portugiesen.

Nani gleicht aus
5 von 21

Kurz vor der Pause dann sorgt Nani für Aufatmen bei den Südeuropäern – bereits unter tatkräftiger Mithilfe Ronaldos: Der Superstar von Real Madrid spielt eine wunderschönen Pass in den Strafraum, Nani ziehtdirekt ab und versenkt die Kugel aus neun Metern im kurzen Eck. Ungarns Torwartlegende Gabor Kiraly sieht dabei nicht gut und sehr bahnschrankig aus.

Dzsudzska trifft zur erneuten Führung
6 von 21

Doch Anlass die tapferen Außenseiter aus Ungarn zu bedauern gab es nicht lange, unmittelbar nach der Pause ging der Wahnsinn dafür erst richtig los. 47. Minute, Freistoß für Ungarn. Der ist Chefsache: Kapitän Dzsudzska feuert den Ball aus 20 Metern halbrechter Position in die Mauer – doch der Ball wird unhaltbar für Rui Patricio abgefälscht. Wieder gibt es rot-weiße Jubeltraben, wieder liegt in Ungarn in Front.

Ronaldo dreht auf
7 von 21

Und das bleibt auch erstmal so – für rund drei Minuten. Dann kommt die 50. Minute, dann kommt Cristiano Ronaldo: Joao Mario flankt die Kugel von rechts in die Mitte und CR7 verwandelt den Ball ins lange Eck – mit der Hacke. Wunderschön! Der beste Treffer des bisherigen Turniers im besten Spiel des bisherigen Turniers. Und wieder steht es Remis, 2:2.

Das Geschäft mit Kickstiefeln dominieren die zwei größten Sportkonzerne der Welt: Neun von zehn Konsumenten greifen zu den Modellen von Adidas und Nike. Bei Preisen von bis zu 300 Euro im Laden sorgen die Schuhe für Milliarden-Umsätze.

Puma hechelt hier hinterher. Beispielhaft dafür ist der Deutsche Fußball-Bund: In der deutschen Nationalmannschaft trägt kein Spieler das Raubtierlogo an den Füßen. Das aufstrebende US-Label Under Armour spielt auf dem grünen Rasen noch kaum eine Rolle.

Puma und Nike veröffentlichen keine Zahlen zum Fußball. Adidas schon. Auf 2,5 Milliarden Euro werde der Umsatz mit Kickschuhen, Trikots, Bällen und Stutzen dieses Jahr klettern, verkündete Vorstandschef Herbert Hainer vergangene Woche am Rande der Europameisterschaft in Paris. So viel Fußball-Ausrüstung hat das Label noch nie verkauft. Im bisherigen Spitzenjahr 2015 setzten die Franken Fußball-Equipment für 2,2 Milliarden Euro um. Das entsprach 13 Prozent vom Konzernumsatz.

Als Sponsor der EM vertreibt Adidas auch die offiziellen Bälle zu dem Turnier. Von dem 'Beau Jeu' genannten Modell habe der Konzern sieben Millionen Stück abgesetzt, so Baumann.

Zum Vergleich: Bei der WM vor zwei Jahren kam das Unternehmen auf 14 Millionen Bälle. Allerdings findet der 'Beau Jeu' auch hauptsächlich in Europa Kunden, beim Spielball der WM ist das anders; den erwerben die Leute weltweit.

Dass sich Fußball-Sponsoring schwer planen lässt, das beweist Nike bei diesem Turnier. Die Amerikaner werben vor allem mit Superstar Ronaldo. Der Portugiese allerdings sorgte bisher eher abseits des Platzes für Aufsehen. Einem Reporter etwa entriss er beim morgendlichen Spaziergang das Mikrofon und warf es in einen See.

Die Franzosen und Portugiesen feiern
Public Viewing Hamburg
1 von 31

Fans der deutschen Fußball-Nationalmannschaft malen sich vor Beginn des Halbfinalspiels der Europameisterschaft zwischen Deutschland und Frankreich die Nationalfahnen auf die Wange.

Deutschland gegen Frankreich
2 von 31

Später reagieren die Fans geschockt auf das EM-Aus von Deutschland. Während die Deutschen trauern...

Frankreich ist im Finale
3 von 31

... feiern die Franzosen den Sieg gegen den Angstgegner Deutschland und somit den Einzug ins Finale.

Portugal steht im Finale
4 von 31

Auch die Fans von Portugal jubeln und tanzen ausgelassen: Ihre Mannschaft hat gegen Wales gewonnen.

Portugal gegen Wales
5 von 31

Fans von Portugal feiern im Portugiesenviertel in Hamburg, nach dem Portugal 2:0 im Halbfinale gegen Wales gewonnen hat.

Portugal gegen Wales
6 von 31

Ein Fan von Wales trägt eine Cristiano-Ronaldo-Maske.

Britain feature
7 von 31

Bis zuletzt haben sie gezittert und gehofft gegen Portugal zu gewinnen.

Startseite
Seite 12Alles auf einer Seite anzeigen

Mehr zu: Kampf der EM-Ausrüster - Adidas führt, Puma hechelt, Nike lächelt

Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%