Nadine Angerer "Ob 2:1 oder 4:0 ist mir egal"

Den Nimbus der Unüberwindbaren hat Nadine Angerer gegen Kanada verloren. Im Interview erzählt die Torfrau, wie es sich anfühlt, den Ball hinter sich liegen zu sehen und warum sie der Gegentor-Schützin gratuliert.
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"Ein schönes Tor" - Nadine Angerer konnte Christine Sinclairs Freistoß nicht parieren. Quelle: dpa

"Ein schönes Tor" - Nadine Angerer konnte Christine Sinclairs Freistoß nicht parieren.

(Foto: dpa)

Frau Angerer, sind Sie froh, dass das Thema „zu Null spielen“ sich jetzt gleich im ersten Spiel erledigt hat?

Für mich war das nie ein Thema, wirklich nicht. Für mich ist es wichtig, dass wir gewinnen – ob 2:1 oder 4:0, ist mir egal.

Bei Ihrer ersten WM als Stammtorhüterin vor vier Jahren in China haben Sie im gesamten Turnier keinen Gegentreffer bekommen. Wie fühlt es sich an, den Ball bei einer WM hinter sich im Tor liegen zu sehen?

Schöne Erfahrung! Nein, das ist mir wirklich egal. Darum geht’s mir nicht. Ich habe Christine Sinclair zu ihrem Freistoß gratuliert, das war ein tolles Tor.

Drei Minuten vor Schluss tauchte eine Kanadierin noch mal völlig frei vor Ihnen auf…

… da dachte ich: Jetzt ist aber mal Schluss! Da habe ich mich wirklich erschrocken, das war eine sehr gute Möglichkeit. Genau solche Fehler gilt es jetzt abzustellen.

"Nervös war ich nicht"
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