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Special

Frauenfußball-WM 2011

BrasilienAuch im Frauenfußball ist Brasilien eine der Großmächte. Dass es bereits im Viertelfinale zum Showdown mit den Favoriten aus der USA kam, ist sicherlich unglücklich, aber wer den Titel will, muss jeden schlagen. Und das konnten die Südamerikanerinnen nicht. Was sie konnten, war nach den Toren Samba tanzen und eine Überheblichkeit ausstrahlen, die in diesem Sport ihres gleichen sucht. Trainer Kleiton Lima lies in der Abwehr eine antike Dreierkette auflaufen, zwischenzeitlich  wurde gar 2-5-3 gespielt. Wenigstens der Coach wusste, dass seine Mannschaft in der Breite nicht ansatzweise mit dem Leistungsvermögen von Superstar Marta mithalten konnte. Gegenseitig überboten haben sich die Spielerinnen - und ja, allen voran Marta - in Unsportlichkeiten. Theatralische Schwalben, Fouls, Meckern bis zur Karte - was soll das? Ein Titel wird zum Großteil im Kopf gewonnen. Anekdote am Rande: Marta dachte bis zum Ausscheiden, sie würde ausgepfiffen, weil sie so gut, aber nicht aus Deutschland ist - der Gedanke, dass den Fans ihre unfairen Aktionen sauer aufgestoßen sein könnten, war ihr nicht gekommen. Quelle: dpaTeamgeistNein, in diesem Fall ist nicht das gleichnamige Spielgerät der Herren-WM 2006 gemeint. Es geht um Zusammenhalt, das Kollektiv, den Mannschaftsgeist. Erfolge sollten im Fußball immer eine Teamleistung sein, das Turnier bewies dennoch, dass einige wenige Individualisten nicht genügen. Bestes Beispiel: Japan. Im Kollektiv kombinierten sie jeden Gegner zur Verzweiflung, im Kollektiv verteidigten sie den Strafraum, im Kollektiv lackierten sie sich die Fingernägel mit Glücksbringern - Zusammenhalt auf jeder Ebene. Das Warten auf die Erlösung durch eine einzelne Spielerin (Brasilien und Marta, Äquatorialguinea und Anonma) führte stets zum frühen Aus. Quelle: dapdAbflug am Frankfurter Flughafen: Frauenfußball-Weltmeister Japan machte sich bereits am Montag deutscher Zeit auf den Weg in die Heimat. Quelle: ReutersVersteinerte Mienen: US-Torhüterin Hope Solo und Stürmerin Abby Wambach, nachdem die USA das WM-Finale gegen Japan verloren haben. Den Gesichtern ist die innere Leere nach dem Scheitern des großen Traums anzusehen. Aber auch für Trauer war im unerbittlichen Scheinwerferlicht der Frankfurter Arena Raum. Quelle: ReutersBeim Finale der Frauen-Weltmeisterschaft war natürlich auch wieder die VIP-Tribüne mit hochkarätigen Gästen besetzt. Neben mitfiebernden Kanzlerin Merkel schafften es unter anderem DFB-Präsident Theo Zwanziger und DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach in den VIP-Bereich. Auch Hannelore Kraft, die Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen (SPD, unten l.), die Praesidentin des WM-Organisationskommitees, Steffi Jones (l.), Bundestrainerin Sylvia Neid (oben l.) und die Managerin der Frauenfussball-Nationalmannschaft, Doris Fitschen genossen die spannende Partie. Quelle: dapd

„Die beste Frauenfußball-WM seit Bestehen“

Eine große Party sollte es für die deutschen Fans werden, ein zweites Sommermärchen nach 2006, nur eben diesmal mit dem besseren Ende für das DFB-Team. Am Ende machte sich jedoch nach dem Viertelfinal-Aus gegen Japan allerorts Enttäuschung breit. Quelle: dapdJetzt jubeln sie auch schon fast wie die Männer. US-Stürmerin Abby Wambach rutschte nach dem späten 2:2 im Viertelfinale gegen Brasilien auf den Knien Richtung Fans, um sich ihren Beifall abzuholen. Teamkollegin Megan Rapinoe hatte sich nach ihrem Tor im Vorrundenspiel gegen Kolumbien sogar ein Stadionmikrofon geschnappt und zur Freude ihrer Landsleute den Bruce-Springsteen-Klassiker „Born in the USA“ geschmettert. Quelle: dapdDiese britischen Fans hoffen trotz der Aufschrift nicht auf einen knappen Erfolg. Quelle: Reuters„Bei der Angie ist das nicht der Fall.“Linda Bresonik über Bundeskanzlerin Angela Merkel, die im Gegensatz zu anderen nicht erst bei der WM auf die Frauenfußball-Welle aufgesprungen sei Quelle: dapd
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