Gegen Äquatorialguinea Norwegen startet mit Duselsieg in die Frauen-WM

Gegen Außenseiter Äquatorialguinea fand Norwegen lange Zeit nicht richtig ins Spiel. Der Underdog hielt lange gut mit und hatte sogar den Sieg auf dem Fuß. Am Ende sorgte jedoch ein Torwartfehler für die Entscheidung.
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Wie Norwegen eine Blamage verhinderte
Frauen-WM 2011- Norwegen - Äquatorialguinea
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Diese beiden Spielerinnen drückten der Partie ihren Stempel auf: Genoveva Anonma (l.) stellte die Abwehr der Norwegerinnen immer wieder vor Probleme, Emilie Haavi sorgte mit ihrem späten Treffer für den 1:0-Erfolg der Favoritinnen.

Frauen-WM 2011- Norwegen - Äquatorialguinea
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Beide Teams hatten ihre eigene Methode, sich auf das bevorstehende Duell einzustimmen. Während die Norwegerinnen vor dem Spiel den altbekannten Spielerkreis bildeten,...

Frauen-WM 2011- Norwegen - Äquatorialguinea
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...brachten sich die Spielerinnen Äquatorialguineas durch eine kleine Tanzeinlage in Stimmung.

Frauen-WM 2011- Norwegen - Äquatorialguinea
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Trotz des sommerlichen Wetters fanden nur rund 14.000 Zuschauer den Weg in die Augsburger WM-Arena.

Frauen-WM 2011- Norwegen - Äquatorialguinea
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Diese jungen Fans der Norwegerinnen hofften auf einen Sieg ihrer Mannschaft zum Auftakt. Der kleine Anhänger rechts zeigt es an: mindestens zwei Tore sollten es werden.

Fussball-WM: Norwegen - Aequatorialguinea
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Dieser Fan der Afrikanerinnen zog immer wieder die Aufmerksamkeit der Kameras auf sich. Mit vollem Körpereinsatz fieberte er auf der Tribüne mit.

Frauen-WM 2011- Norwegen - Äquatorialguinea
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Äquatorialguineas Coach Marcelo Frigerio gibt an der Seitenlinie lautstark Anweisungen.

AugsburgGeheimfavorit Norwegen ist mit einem Dusel-Sieg in die Frauen-Fußball-Weltmeisterschaft gestartet. Gegen Vize-Afrikameister Äquatorial-Guinea erzielte die erst 19 Jahre alte Emilie Haavi sechs Minuten vor dem Abpfiff den goldenen Treffer zum 1:0 (0:0)-Erfolg.

Zuvor hatte Genoveva Anonma, Neuzugang von Turbine Potsdam, den Weltmeister von 1995 an den Rand einer Niederlage gebracht. Die Angreiferin ließ sich von der Geschlechterdiskussion nicht beirren und avancierte zur besten Spielerin im Augsburger WM-Stadion.

Schon vor dem Anpfiff hatten die WM-Debütanten für gute Stimmung unter den 12.928 Zuschauern gesorgt. Ausgelassen hüpften und tanzten sie im Kreis und sangen sich dabei warm.

Die Norwegerinnen ließen sich davon nicht beeindrucken. Bereits in der zweiten Spielminute traf Emilie Haavi den Innenpfosten. Den Abpraller säbelte Toptorjägerin Isabell Herlovsen, Tochter des ehemaligen Bundesliga-Profis Kai Erik Herlovsen, weit über das Tor. Während Norwegen auf sein Passspiel vertraute, waren die Angriffe des Vize-Afrikameisters fast ausschließlich auf Anonma zugeschnitten.

Die 22-Jährige agierte als Mittelfeldmotor und Torjägerin zugleich. Fünf Torschüsse in den ersten 14 Minuten - allesamt aus entlegenen Entfernungen. Die ein oder andere Mitspielerin quittierte soviel Eigensinn mit abfälligen Handbewegungen, das Publikum jedoch war verzückt.

Torwartfehler bringt die Entscheidung
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