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US-Nationalspielerin Ali Krieger „Ich weiß, Birgit Prinz wird es schaffen“

Mit den USA ist Alexandra Krieger gerade ins WM-Viertelfinale eingezogen. Im Interview spricht die Abwehrspielerin über die Stärken der US-Girls und verrät, was sie von der Diskussion um DFB-Stürmerin Birgit Prinz hält.
  • Anna Kemper
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Immer auf der Höhe: Ali Krieger (l.) im Zweikampf mit der Japanerin Aya Miyama. Quelle: Reuters

Immer auf der Höhe: Ali Krieger (l.) im Zweikampf mit der Japanerin Aya Miyama.

(Foto: Reuters)

Wolfsburg Frage: Ali, die Mannschaft der USA hat bisher die besten Spiele gezeigt. Einverstanden?

Ali Krieger: Das stimmt. Ich hatte eigentlich von den anderen Mannschaften etwas mehr erwartet. Aber uns ist es egal, wie die anderen spielen, wir achten auf uns. Und unsere Leistung stimmt, wir treten als Mannschaft auf – und das bisher sehr erfolgreich.

Frage: Was ist die Stärke Ihres Teams?

Krieger: Wir kämpfen füreinander auf dem Feld. Wir geben nicht auf, bis wir Erfolg haben. Wir wollen immer gewinnen, das ist unsere amerikanische Mentalität. Wir geben immer 100 Prozent.

Frage: Aber dieser Kampfgeist zeichnete die USA schon bei früheren Turnieren aus. Was hat die schwedische Trainerin Pia Sundhage an der Spielweise verändert?

Krieger: Sie hat uns europäischer gemacht. Früher spielten wir Kick and Rush und hofften, dass die Stürmerin den Ball irgendwie reinmacht. Das hat auch lange ganz gut geklappt, weil wir physisch besser waren als unsere Gegner. Aber mittlerweile haben die anderen Länder aufgeholt, und wir mussten unser Spiel verbessern.

Frage: Haben Sie die deutschen Spiele gesehen?

Krieger: Ja. Sie haben ein exzellentes Team, die Spielerinnen sind topfit. Ich will unbedingt gegen sie spielen. Ich habe gute Freunde in der deutschen Mannschaft.

Frage: Sie haben die vergangenen vier Jahre für den FFC Frankfurt gespielt, zusammen mit Birgit Prinz. Tut sie Ihnen leid?

Krieger: Ja. Ich glaube, sie trifft die schlechte Kritik in der Presse und Öffentlichkeit sehr. Es ist einfach hart, wenn die Presse aus dem eigenen Land ständig an dir rumkrittelt. Sie hat sowieso schon mehr Druck als die anderen, gut zu spielen. Wenn du das alles im Hinterkopf hast und dann einen schlechten Pass spielst oder eine Chance vergibst, dann fokussierst du dich auf diesen Fehler und alles wird noch schlimmer. Sie muss das irgendwie vergessen. Sie ist eine tolle Spielerin, ich bewundere sie, sie ist ein Vorbild für mich. Ich weiß, sie wird es schaffen.

„Kerstin Garefrekes ist sehr, sehr lustig.“
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