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1:2 gegen Mainz Fehlstart perfekt: Gladbach nach Niederlage Tabellenletzter

Borussia Mönchengladbach bleibt den Nachweis von Champions-League-Qualität weiter schuldig. Mit dem 1:2 gegen Mainz rutschen die Rheinländer sogar ans Tabellenende. Für den Trainer war sein Jubiläum gründlich verdorben.
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Gladbachs Thorgan Hazard (l-r) Mahmoud Dahoud und Patrick Herrmann gehen nach der Niederlage gegen Mainz enttäuscht vom Platz. Quelle: dpa
Bor. Mönchengladbach - FSV Mainz 05 1:2

Gladbachs Thorgan Hazard (l-r) Mahmoud Dahoud und Patrick Herrmann gehen nach der Niederlage gegen Mainz enttäuscht vom Platz.

(Foto: dpa)

Möchengladbach Lucien Favre stemmte konsterniert die Hände in die Hüften und guckte ins Leere. Der FSV Mainz 05 hat dem Schweizer Coach sein Bundesliga-Jubiläum gründlich verdorben und Borussia Mönchengladbach den schlechtesten Saisonstart seit sieben Jahren beschert. Mit dem 1:2 (0:1) gegen die konterstarken Rheinhessen rutschte der Champions-League-Starter am Sonntag zum Abschluss des zweiten Spieltags sogar ans Tabellenende. „Wir verlieren ein, zwei Bälle, dann kommen die Zweifel und wir bekommen die Konter“, analysierte Favre bei Sky. „Der Fehlstart ist perfekt für uns, ganz klar.“

Im eidgenössischen Trainerduell sorgte Christian Clemens (79. Minute) für den Sieg von FSV-Coach Martin Schmidt über Favre, der zum 150. Mal im deutschen Fußball-Oberhaus auf der Gladbacher Bank saß. „Der Sieg war völlig verdient“, sagte Clemens. „Jetzt sehen wir weiter, das wir das Heimspiel gegen Hannover auch so bestreiten können.“

Patrick Herrmann (54.) hatte vor 50 172 Zuschauer die erste Mainzer Führung durch Jairo (42.) ausgeglichen. Gegen die Gäste, die ihre ersten Punkte der Saison feierten, erwachte die Borussia erst in den zweiten 45 Minuten aus ihrer Lethargie. Dennoch stellte sie erneut nicht die erhoffte Qualität für die Königsklasse unter Beweis. „Wir müssen uns ein Stück weit neu finden, wir müssen Struktur auf den Platz bringen, daran hapert es gerade“, analysierte Sportdirektor Max Eberl.

Nach dem missglückten Versuch mit den jungen Innenverteidiger Marvin Schulz (20 Jahre) und Andreas Christensen (19) beim 0:4 gegen Dortmund wollte Favre seine Defensive mit Tony Jantschke zentral stabilisieren, Julian Korb rückte auf rechts. Doch wie zum Auftakt präsentierte sich Gladbach ohne Abwehrchef Martin Stranzl zunächst alles andere als sicher. Bei der gefährlichsten Aktion der Anfangsphase traf der Ex-Borusse Yunus Malli nur den linken Pfosten (13.), wenig später musste Keeper Yann Sommer mit dem Fuß klären.

Deutscher Meister BVB – warum eigentlich nicht?
Von De Bruyne ist nichts mehr zu erwarten
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Egal, ob es nun am Wechselwirbel mit Manchester City liegt oder nicht: Kevin De Bruyne steckt ordentlich in der Krise. Bei seinem vielleicht letzten Spiel für Wolfsburg zeigte der Belgier eine ganz schwache Leistung und konnte kaum Akzente setzen. Angeblich bieten die Citizens dem Mittelfeldstar eine Wochengage von über 250.000 Euro, da kann man schon mal ins Grübeln kommen. In seiner derzeitigen Verfassung ist er aber keine Bereicherung mehr für den VfL. Kurz vor Schluss vergab er noch die sichere Siegchance für die Wölfe.

(Foto: dpa)
Hakan Çalhanoğlu, Freistoßkönig von Deutschland
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Freistöße sind für Leverkusens Hakan Çalhanoğlu mittlerweile fast Elfmeter: In Hannover traf der Türke aus 25 Metern abgezockt ins linke Eck, sein erster Saisontreffer. Die Bundesligatorhüter sollten sich ernsthaft überlegen, einen Mann auf die Linie zu stellen...

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Darmstadt bleibt unschlagbar
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Zweites Bundesligaspiel, zweiter Punkt: Darmstadt 98 bleibt ungeschlagen, auf Schalke hielt der Aufsteiger tapfer dagegen. Gerade in der Schlussphase musste auch das Glück nachhelfen, dennoch verdienen sich die Hessen einen gelungen Start in die Saison. Auf Schalke traf Koka Rausch (Foto).

(Foto: AFP)
Der Lord ist immer für dich da
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Aber Wolfsburg hat ja noch den Lord: Niklas Bendtner traf immerhin noch zum Ausgleich für die Wölfe. Der Däne kann nun auch auf mehr Einsatzzeiten hoffen.

(Foto: dpa)
Lewandowski sticht auch als Joker
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Lange Zeit musste Robert Lewandowski in Hoffenheim auf der Bank schmoren, dann durfte der Pole doch noch spielen. Gut so! Denn in der Nachspielzeit war es der Stürmer-Star, der den Bayern doch noch den glücklichen Sieg in Unterzahl schenkte. Zuvor flog Nationalspieler Jerome Boateng mit Gelb-Rot vom Platz.

(Foto: Reuters)
Boateng spielt Handball
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Für Jerome Boateng war es ein eher unerfreulicher Nachmittag: Nachdem er einen Hoffenheimer Freistoß mit dem Ellenbogen abwehrte, flog er mit Gelb-Rot vom Platz. Obendrauf gab es noch Elfmeter für die TSG. Gut für Boateng, dass Polanski den verschoss. Und das Robert Lewandowski noch den Siegtreffer für die Münchener erzielte. Der Nationalspieler wird also vielleicht doch gut schlafen können.

(Foto: Reuters)
Hoffenheim hat den Alpha-Kevin
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Das ist ein neuer Rekord: Neun Sekunden brauchte Kevin Volland, um das schnellste Tor der Bundesliga-Geschichte zu schießen – gegen Welttorhüter Manuel Neuer. Zu einem Punkt reichte es für Hoffenheim am Ende zwar trotzdem nicht, trotzdem kommt der Alpha-Kevin seit heute aus Hoffenheim.

(Foto: dpa)

In einer zähen Partie zog sich Mainz weit zurück und setzte aufs Kontern, Gladbach präsentierte sich ideenlos. Erst nach einer halben Stunde wurde die Borussia druckvoller, zeigte jedoch keine zwingenden Aktionen. Stattdessen hatten die Gäste erneut Pech, als Fabian Frei aus 14 Metern nur die Unterkante der Latte traf (35.). Das Hawk-Eye bewies, was die Zuschauer bereits erkannt hatten: Kein Tor!

Die Mainzer blieben ihrem schnellen Umschaltspiel treu - und wurden belohnt. Der starke Malli bediente Clemens auf dem rechten Flügel, dessen maßgenaue Hereingabe verwertete Jairo im Zentrum ohne Probleme. Nach eigenem Ballverlust tief in der gegnerischen Hälfte orientierte sich Gladbach ungenügend zurück und gewährte deutlich zu viel Platz. Kurz vor der Pause vergab Thorgan Hazard aus zwei Metern für die Favre-Elf den prompten Ausgleich.

Erst in der zweiten Halbzeit bewies Gladbach die nötige Konsequenz. Auf Pass von Neuzugang Lars Stindl verschaffte sich Herrmann mit einer Körperdrehung Platz für den strammen Flachschuss zum 1:1. Favre nahm den ersten Saisontreffer noch ohne großen Jubel zur Kenntnis. Aufmunternden Applaus gab es vom Coach für Raffael, der in der 64. Minute frei vor Loris Karius die Führung vergab.

Im Minutentakt geriet das Mainzer Tor in Gefahr, doch Herrmann (74.) und Hazard (75.) verzogen knapp. Als alles auf einen Gladbacher Sieg hindeutete, schockte Clemens das Heimteam mit einer Direktabnahme aus kurzer Distanz. Am Ende hätten die Mainzer sogar noch höher gewinnen können.

  • dpa
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