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1. Bundesliga-Spieltag Traumstart für BVB, Schalke und die Aufsteiger

Was für ein Einstand für die Bundesliga-Neulinge: Während der SV Darmstadt gegen Hannover 96 einen Punkt holt, bejubelt der FC Ingolstadt sogar einen Sieg in Mainz. Weitere Gewinner des Tages kommen aus dem Ruhrpott.
Update: 15.08.2015 - 20:40 Uhr Kommentieren
Zeit zum Ausrasten: Der Ingolstädter Trainer Ralph Hasenhüttl jubelt nach dem Treffer seiner Mannschaft zum 0:1. Quelle: dpa
Hasenhüttl jubelt

Zeit zum Ausrasten: Der Ingolstädter Trainer Ralph Hasenhüttl jubelt nach dem Treffer seiner Mannschaft zum 0:1.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Borussia Dortmund hat mit seinem neuen Trainer Thomas Tuchel einen triumphalen Saisonstart gefeiert. Der BVB dominierte die Spitzenpartie des ersten Spieltages der Fußball-Bundesliga am Samstag gegen Borussia Mönchengladbach und siegte mit 4:0. Der FC Schalke 04 feierte ein 3:0 bei Werder Bremen. Die Ruhrpott-Clubs liegen damit hinter dem FC Bayern München, der zum Saisonauftakt am Freitagabend den Hamburger SV beim 5:0 wieder einmal deklassiert hatte.

Gejubelt wurde auch bei Bundesliga-Neuling FC Ingolstadt, der mit einem Auswärtssieg in die Saison startete. Die Oberbayern setzten sich am Samstag mit 1:0 beim FSV Mainz 05 durch. Der zweite Aufsteiger ins Fußball-Oberhaus verbuchte ein kleines Erfolgserlebnis: Darmstadt 98 trotzte Hannover 96 ein 2:2 ab. Europa-League-Starter FC Augsburg musste sich überraschend Hertha BSC mit 0:1 geschlagen geben. Bayer Leverkusen setzte sich gegen 1899 Hoffenheim mit 2:1 durch.

Aufsteiger Darmstadt 98 ist kein richtiger Neuling. Aber kein einziger Spieler des Kaders war beim Abstieg vor 33 Jahren schon geboren. Bundesliga-Neuland also für die aktuellen Lilien. Und der Aufstiegs-Schwung wurde gegen Hannover 96 mitgenommen. Marcel Heller (31./54.) sorgte mit einem tollen Tor nach Solo-Sprint über das halbe Spielfeld und einem frechen zweiten Treffer zweimal für die Führung. Hannover schaffte durch Charlison Benschop (48.) und ein Eigentor von Aytac Sulo (62.) noch ein Remis. Darmstadts Torwart Christian Mathenia parierte einen Foulelfmeter von Mevlüt Erdinc (59.).

Der FC Ingolstadt ist das 54. Bundesliga-Team - und als einziges in seiner Oberhaus-Historie ungeschlagen. Zur Premiere gab es einen Sieg beim FSV Mainz 05, dank des Tores von Lukas Hinterseer (66.). Trainer Ralph Hasenhüttl tanzte vor Freude auf dem Mainzer Rasen.

Wie ist die Form? Welches Team hat Sorgen?
FC Bayern München
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Wie ist die Form? Schwer zu sagen. Die Pokal-Leistung bei Fünftligist Nöttingen war mau.

Was bereitet Sorgen? Dass es wieder nicht für das Champions-League-Finale reicht.

Zahl der Saison? 4 – viermal in Serie deutscher Meister war noch keine Mannschaft

Spruch der Vorbereitung? „Der FC Bayern München wird auch ohne Pep Guardiola weiteratmen“ (Sportvorstand Matthias Sammer).

Ziel der Saison? Mailand. (28. Mai 2016, Endspiel der Champions League). Neuzugang Arturo Vidal soll dazu beitragen.

Am Ende wird es: In der Bundesliga Platz eins.

(Foto: dpa)
VfL Wolfsburg
2 von 18

Form? Gut, auch weil Neuzugang Max Kruse bereits gut integriert scheint.

Sorgen? Kevin de Bruyne könnte doch noch den Verlockungen des Geldes erliegen und den Verein verlassen.

Zahl? 99,9 - so hoch beziffert Klaus Allofs seit Wochen die Prozentzahl, mit der de Bruyne beim VfL bleibt. Ob es bis zur 100 reicht, werden die kommenden Wochen zeigen.

Spruch? „Für Tage wie heute arbeiten wir als Fußballer“ (Trainer Dieter Hecking nach dem Sieg im Supercup gegen die Bayern).

Ziel? Bereit sein, wenn die Bayern schwächeln, ist das offizielle Motto. Spannend wird zu sehen sein, wie die Wolfsburger die Spiele in der Champions League verkraften.

Prognose? Platz zwei – hinter den Bayern.

(Foto: dpa)
Borussia Mönchengladbach
3 von 18

Form? In der Vorbereitung ungeschlagen. Im Pokal bei St. Pauli erst am Ende stark.

Sorgen? Die Champions League könnte Fans, Verein und Spielern den Kopf verdrehen.

Zahl? 37 – nach so vielen Jahren spielt Gladbach wieder in Europas Beletage.

Spruch? „Natürlich kann er die Bayern trainieren, er kann jeden Verein auf einem Top-Niveau trainieren“ (Sportdirektor Max Eberl über Lucien Favre).

Ziel? Offiziell ein einstelliger Platz, Europa sollte es aber wohl schon werden.

Prognose? Rang fünf bis sieben – für die Champions League reicht es nicht.

(Foto: dpa)
Bayer Leverkusen
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Form? Bayer hat noch deutlich Luft nach oben, im DFB-Pokal reichte eine Durchschnittsleistung in Lotte.

Sorgen? Die Verletzung von Innenverteidiger Ömer Toprak.

Zahl? 12 – so viele Millionen Euro kostete der chilenische Neuzugang Charles Aránguiz)

Spruch? „Hauptsache keiner ist verletzt“ (Geschäftsführer Michael Schade).

Ziel? Champions-League-Teilnahme.

Prognose? Platz vier.

(Foto: dpa)
FC Augsburg
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Form? Gut, aber ausbaufähig.

Sorgen? Die Dreifachbelastung – der FC Augsburg spielt erstmals Europa League.

Zahl? 30 – so viele Millionen könnte der Transfer von Abdul Rahman Baba zum FC Chelsea am Ende Wert sein.

Spruch? „Mein Weg hier ist noch nicht zu Ende“ (Der von anderen Klubs umworbene Trainer Markus Weinzierl).

Ziel? Nicht absteigen.

Prognose? Rang zehn bis zwölf.

(Foto: dpa)
FC Schalke 04
6 von 18

Form? Das 5:0 gegen Duisburg im Pokal ließ aufhorchen. Der Neustart unter Offensiv-Verfechter André Breitenreiter könnte glücken.

Sorgen? Zwei Niederlagen in Folge, und alles wird mal wieder infrage gestellt.

Zahl? 30 – so viele Millionen forderte Schalke von Juventus Turin für Julian Draxler. Und bekam sie nicht.

Spruch? „Ich verspreche 1,69 Meter Arbeit, 1,69 Meter Einsatz, 1,69 Meter Leidenschaft, zusammengefasst: 1,69 Meter Schalke“ (Horst Heldt in Anspielung auf das gegen ihn gerichtete Fan-Plakat „169 cm Inkompetenz“).

Ziel? Ruhe, Ruhe, Ruhe. Und vielleicht zurück in die Königsklasse.

Prognose? Schalke lebt wieder: Platz fünf.

(Foto: AFP)
Borussia Dortmund
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Form? Der BVB gewann alle drei Pflichtspiele, hat aber unter dem neuen Trainer Thomas Tuchel noch Luft nach oben.

Sorgen? Dass Dortmund ohne Jürgen Klopp nur noch ein ganz normaler Verein ist.

Zahl? 55.000 – so viele Dauerkarten verkaufte der BVB, erneut Liga-Höchstwert. Drei davon erhielt Klopp als Geschenk.

Spruch? „Bei Bayern kannst du nicht so viel falsch machen. Meister werden die sowieso“ (Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke).

Ziel? Es sagt zwar niemand, aber: Champions League.

Prognose? Platz zwei oder drei.

(Foto: Reuters)

Was für ein Comeback für Thomas Tuchel in der Bundesliga. Nach einem Jahr Auszeit dirigiert der ehemalige Mainzer Trainer den BVB zu einem formidablen 4:0 in der Top-Partie gegen Borussia Mönchengladbach. In der Form sind die Dortmunder wieder ein ernstzunehmender Herausforderer des FC Bayern. Marco Reus (15.), Pierre-Emerick Aubameyang (21.) und Henrich Mchitarjan (33./50.) erzielten die Tore für den BVB.

Welchen Rekord der FC Bayern noch holen will
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