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1. FC Köln greift durch Vereinsausschluss, Stadionverbot, Dauerkarten-Entzug

Fußball-Bundesligist 1. FC Köln reagiert hart auf Fan-Ausschreitungen im Derby bei Borussia Mönchengladbach. Betroffen sind insbesondere 40 Mitglieders eines Fan-Klubs.
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Kölner Hooligans stürmen den Platz in Mönchengladbach Quelle: SID
Kölner Hooligans stürmen den Platz in Mönchengladbach

Kölner Hooligans stürmen den Platz in Mönchengladbach

(Foto: SID)

KölnFußball-Bundesligist 1. FC Köln greift nach den Fan-Ausschreitungen im Derby bei Borussia Mönchengladbach hart durch. Der Klub entzog der Gruppierung Boyz den Fanklub-Status und schloss sie aus der AG Fankultur aus.

Allen etwa 40 bekannten Mitgliedern will der Verein noch vor dem Heimspiel am Samstag gegen Hannover 96 ein lokales, unbefristetes Stadionverbot erteilen und sämtliche Dauerkarten für Heim- und Auswärtsspiele kündigen. Zudem werden alle Vereins-Mitglieder, die den Boyz angehören, aus dem Gesamtverein ausgeschlossen.

"Der FC begründet diese drastischen Maßnahmen mit dem wiederholten vorsätzlich vereinsschädigenden Verhalten aus den Reihen der Boyz", hieß es in einer Mitteilung: "Führende Mitglieder der Gruppierung waren beim Derby in Mönchengladbach sowohl am massiven, erkennbar verabredeten Einsatz von illegaler Pyrotechnik als auch am Platzsturm nach Spielende beteiligt."

Auch über die Gruppe hinaus würden alle Verursacher der Vorfälle, die ermittelt werden können, mit denselben Sanktionen belegt: "Wie in der Vergangenheit bereits mehrfach geschehen, gehört dazu explizit auch, die Täter für etwaige Verbandsstrafen des DFB und andere durch die Vorfälle verursachten Folgekosten in Regress zu nehmen."

Hamburg geht unter, Dost trumpft auf
Die Tops des Spieltages: Marco Reus
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Marco Reus hatte nach dem Spiel gut lachen. Der sichtlich gelöste Stratege des BVB scherzte nach dem verdienten Erfolg über Mainz mit Mitspieler Shinji Kagawa. Reus hatte allen Grund zur Freude: Nach der wegweisenden Vertragsverlängerung unter der Woche ließ der Topverdiener auf Seiten der Borussia auf dem Platz Leistung folgen. Ein Tor und eine Vorlage sprechen für sich. In dieser Form wird Reus die Leistung des BVB stabilisieren.

(Foto: Reuters)
Arjen Robben
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Oben auf! Beim 8:0-Spektakel der Münchener gegen völlig desolate Hamburger stach einer besonders heraus: Bayerns Dauerbrenner Arjen Robben gelang gegen die Zinnbauer-Elf alles. Mit seinen beiden Toren und unzähligen gelungenen Aktionen war der Niederländer einmal mehr der aktivste Spieler des FCB. Fast schien es, als wollte Robben seine Mitspieler aus dem kleinen Rückrundentief herausreißen. Ob ihm das gelungen ist, werden die Champions-League-Partien gegen Donezk zeigen.

(Foto: Reuters)
Bas Dost
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In einem packenden, turbulenten und abwechslungsreichen Spiel machte Bas Dost den Unterschied: Beim 4:5 Auswärtssieg in Leverkusen steuerte der Stürmer satte vier Tore bei, von seinem vierten und letzten Treffer erholten sich die Leverkusener Stehaufmännchen nicht mehr. Damit krönt der Niederländer einen beispiellosen Lauf. Vor wenigen Monaten sah das noch ganz anders aus. Da war Dost als Chancentod von den eigenen Fans ausgepfiffen worden.

(Foto: dpa)
Werder Bremen
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Bremen hat einen Lauf. Und was für einen: Gegen Augsburg gewannen die Norddeutschen das fünfte Spiel in Folge und mausern sich so langsam aber sicher von einem Abstiegskandidaten zu einem Anwärter auf die internationalen Plätze. Wenn man jemanden aus dem starken Kollektiv herausheben will, dann den starken Vorbereiter Junuzovic und die Torschützen Lukimya und Gebre Selassie. Unter Robin Dutt patzte sich Unsicherheitsfaktor Lukimya von Spiel zu Spiel, Gebre Selassie musste in der Regel von Außen zusehen. Wenige Monate später sind ihnen Selbstvertrauen und Freude ins Gesicht geschrieben.

(Foto: AFP)
Die Flops des Spieltages: Der FC Augsburg
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Des einen Freud ist des anderen Leid. Während Rückrundenprimus Werder von Sieg zu Sieg eilt, muss Augsburg einen Rückschlag im Kampf um Europa hinnehmen. Zwar sah FCA-Trainer Weinzierl einen aufopferungsvollen Kampf seiner Mannschaft. Doch so langsam aber sicher drohen die vielen Verletzten zum Problem für die bisher so überzeugenden Augsburger zu werden. Bleibt für die Fuggerstädter zu hoffen, dass ihnen nicht die Puste auszugeht.

(Foto: dpa)
Leverkusen
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Es läuft nicht mehr für Roger Schmidt und sein Team: Nach der Niederlage in Bremen ging die Werkself auch im Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg leer aus. Es scheint, als würde Leverkusen in der Rückrunde die Puste ausgehen. Ist der Kader nicht gut genug besetzt? Fakt ist, dass dem Schmidt-Team zur Zeit eine Menge leichter Fehler unterlaufen. Im Kampf um die vorderen Plätze muss Leverkusen momentan eher nach hinten schauen...

(Foto: Reuters)
Der HSV
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Er konnte einem leidtun. Dass es für Jaroslav Drobny ein ereignisreicher Nachmittag werden würde, konnte man im Vorfeld erahnen. Dass er derart von seinen Vorderleuten im Stich gelassen und satte acht Mal hinter sich greifen würde, hätten selbst hart gesottene Bayern-Fans nicht unbedingt erwartet. Und so wurde der Keeper zum Sinnbild für eine überfahrene Elf, die in dieser Verfassung bis zum letzten Spieltag gegen den Abstieg kämpfen wird.

(Foto: ap)

Der FC erklärte, er handele damit "im Sinne der überwältigenden Mehrheit seiner Mitglieder und Fans. Mit Straftätern sitzen wir nicht an einem Tisch."

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