19. Bundesliga-Spieltag Bayern und Wolfsburg lassen Punkte liegen

Bayern München kam zu Hause gegen Schalke nur zu einem Unentschieden, der Rekordmeister kommt damit miserabel aus der Winterpause. Doch auch der Verfolger VfL Wolfsburg kann nicht überzeugen.
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Thomas Müller von München ärgert sich. Die Bayern lassen wieder Punkte liegen. Quelle: dpa
FC Bayern München - FC Schalke 04

Thomas Müller von München ärgert sich. Die Bayern lassen wieder Punkte liegen.

(Foto: dpa)

BerlinTabellenführer FC Bayern München hat vier Tage nach der 1:4-Klatsche in Wolfsburg die nächste Enttäuschung in der Fußball-Bundesliga hinnehmen müssen. Nach 74-minütiger Unterzahl kam der deutsche Rekordmeister am Dienstag nicht über ein 1:1 (0:0) gegen den FC Schalke 04 hinaus, wahrte aber seinen Acht-Punkte-Vorsprung. Verfolger VfL Wolfsburg musste sich bei Eintracht Frankfurt ebenfalls mit einem 1:1 (0:0) begnügen und verpasste es damit, die Liga noch spannender zu machen.

Platz drei festigte Borussia Mönchengladbach mit einem etwas glücklichen 1:0 (1:0) gegen den SC Freiburg. Die Badener könnten damit am Mittwoch wieder auf einen direkten Abstiegsplatz abrutschen. Das vierte Spiel des Abends zwischen den Mittelfeld-Teams Hannover 96 und FSV Mainz 05 endete ebenfalls 1:1 (1:0).

Nach der Pleite zum Rückrunden-Auftakt mussten die Bayern schon nach 16 Minuten gegen Schalke den nächsten Nackenschlag verkraften. Jérome Boateng bremste Sidney Sam an der Strafraumgrenze regelwidrig und sah dafür Rot. Zudem verhängte Schiedsrichter Bastian Dankert den ersten Elfmeter der Saison gegen die Münchner. Doch den unplatzierten Schuss von Eric Maxim Choupo-Moting parierte Nationaltorwart Manuel Neuer mühelos.

Aus ihrer personellen Überlegenheit machten die Gelsenkirchener auch danach zu wenig und wurden dafür bestraft. Arjen Robben erzielte per Kopf die Führung für den Titelverteidiger (67.). Die Freude darüber aber hielt nur fünf Minuten, weil Schalke-Kapitän Benedikt Höwedes wie schon beim 1:1 im Hinspiel den Ausgleich erzielte. Damit gelang den Bayern nach bislang neun Heimsiegen in dieser Saison zum ersten Mal kein Punkte-Dreier.

Schürrle springt auf Platz fünf
Platz 1: Kevin de Bruyne (Manchester City)
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Der Rekordmann der Bundesliga: Satte 75 Millionen Euro überwies Manchester Cíty im Sommer 2015 an den VfL Wolfsburg und sicherte sich damit die Dienste des Mittelfeldspielers. Damit machten die Briten den Belgier zum teuersten Spieler der Liga-Geschichte.

Platz 19: Arjen Robben (Bayern München)
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Für den Niederländer Arjen Robben legte der FC Bayern 24 Millionen Euro auf den Tisch. Die Investition wurde zwischenzeitlich zwiespältig gesehen - auf der einen Seite ist der Linksfuß auf seiner Position einer der besten Spieler der Welt, auf der anderen Seite war er an zwei verpassten Titeln der vergangenen Saison direkt beteiligt. Das Vertrauen zahlte er aber mit dem Sieg der Champions League 2013 zurück.

Platz 20: Diego (Fenerbahce Istanbul)
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Im Jahr 2009 wechselte Bremens Brasilianer Diego von Werder Bremen zu Juventus Turin für 24,5 Millionen Euro. Danach folgte der Abstieg des Angreifers. Nach Juventus Turin ging es wieder zurück in die Bundesliga zum VfL Wolfsburg. Von dort wechselte er nach Atletico Madrid, konnte sich dort nicht wirklich durchsetzen, und zog nach Istanbul weiter. Im Sommer 2016 ist er nach Brasilien zurückgekehrt und spielt bei Flamengo Rio de Janeiro.

Platz 15: Thiago (Bayern München)
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Thiago Alcantara vom FC Bayern 2014 in der Allianz Arena in München: Für 25 Millionen Euro kam er vom FC Barcelona an die Isar und ist seither so gut wie immer verletzt. Für ihn wird es Zeit die übermäßigen Vorschusslorbeeren endlich zurück zu zahlen.

Platz 18: Owen Hargreaves (Bayern München)
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Seine Profi-Fußballkarriere begann der kanadisch-britische Owen Hargreaves beim FC Bayern München. Schon im August 2006 soll Manchester United bis zu 30 Millionen für den Mittelfeldspieler geboten haben, doch die Münchner ließen ihn nicht gehen. 2007 einigten sich die Vereine dann jedoch auf eine Ablösesumme von 25 Millionen Euro - der bis dahin höchste Betrag, der für einen Bundesliga-Spieler bezahlt worden war.

Platz 17: Marcio Amoroso (Borussia Dortmund)
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Marcio Amoroso war nur ungefähr eine Saison lang bei Dortmund wirklich gut: Gleich in seinem ersten Jahr im BVB-Dress, der ihn für rund 25 Millionen Euro beim FC Parma losgeeist hatte, wurde der Brasilianer in der Saison 2001/2002 Torschützenkönig, Meister mit der Borussia und führte die Westfalen ins Uefa-Pokalfinale. Verletzungsprobleme und atmosphärische Störungen zwischen ihm und Trainer Matthias Sammer verhinderten in der Folge aber eine Fortsetzung der Erfolgsgeschichte.

Platz 16: Franck Ribery (Bayern München)
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Nachdem sich Franck Ribéry bei Olympique Marseille als Führungsspieler behauptet hatte, erklärte der französische Verein seinen Star zur Saison 2006/07 für unverkäuflich. Schon im Juni 2007 wechselte der Mittelfeldspieler jedoch nach München. Die Bayern sollen dafür 25 Millionen Euro gezahlt haben. Eine Investition, die sich gelohnt hat - schon im ersten Jahr gewann er mit seiner Mannschaft die Deutsche Meisterschaft und den DFB-Pokal. Außerdem wurde er zum Fußballer des Jahres gekürt.

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