Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Arjen Robben Der mutigste Depp der Saison

Arjen Robben ist einer der besten Fußballer der Welt, aber nach zwei vergebenen entscheidenden Elfmetern ist er nun einer der größten Deppen im Weltfußball. Doch aufgegeben hat Robben noch nie – bis zu diesem Finale.
10 Kommentare
Chelseas Matchwinner Didier Drogba (l.) versuchte nach dem Spiel, den tieftraurigen Arjen Robben zu trösten. Quelle: Reuters

Chelseas Matchwinner Didier Drogba (l.) versuchte nach dem Spiel, den tieftraurigen Arjen Robben zu trösten.

(Foto: Reuters)

MünchenMangelnden Mut kann man Arjen Robben wahrlich nicht vorwerfen.  Und erstrecht darf man ihm die Fähigkeit zu Selbstkritik nicht absprechen. „Beschämend“ sei es, einen solchen Elfmeter zu verschießen. Das sagte der Holländer nach der 1:0-Niederlage in Dortmund, als der FC Bayern die Meisterschaft verspielte. Damals galt er als der große Loser des Spiels, auch weil Robben in der Schlussphase auch noch eine weitere 100-prozentige Chance liegen ließ.

Wenige Wochen später wird erneut ein Elfmeter für die Bayern gegen Borussia Dortmund gepfiffen. Und wieder ist es eine Extremsituation für einen Fußballer: Pokalfinale in Berlin, die Bayern liegen gegen den BvB 0:1 zurück. Und wieder steht Roman Weidenfeller ihm gegenüber, der „Elfer-Töter“, der seinen Penalty in Dortmund hielt. Robben nimmt sich den Ball als sei es das normalste von der Welt. Und versenkt ihn sicher.

Eine Woche später ist es wieder soweit. Bayern spielt in der Verlängerung des Finales der Champions League gegen Chelsea. Es steht 1:1. Viele Chancen würden die Münchener nicht mehr bekommen, das ist in diesem Moment klar. Und wieder übernimmt Arjen Robben die Verantwortung. Gelinde gesagt drängt sich kein anderer Spieler auf. Und Robben verschießt. Es ist ein wirklich schwacher Elfmeter.

Es bleibt beim 1:1. Das Penalty-Schießen muss die Entscheidung bringen. Fünf Schützen braucht der FC Bayern- Arjen Robben ist nicht darunter. Stattdessen schießen Torhüter Neuer und Ivica Olic, der bisher wahrlich nicht als sicherer Schütze aufgefallen war. Der Kroate verschießt dann auch tatsächlich.

Für Robben gehört es zur Karriere, dass er sich selbst die großen Ziele kaputt macht. Als er 2010 im Finale der Weltmeisterschaft gegen Spanien spielt, hat er die beste Chance der gesamten Partie. Doch Robben vergeigt sie, trifft nicht zum wohl entscheidenden 1:0, stattdessen gehen die Spanier kurz darauf in Führung und holen den Pokal.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
Robbens Mut wird nicht belohnt
Seite 12Alles auf einer Seite anzeigen

Mehr zu: Arjen Robben - Der mutigste Depp der Saison

10 Kommentare zu "Arjen Robben: Der mutigste Depp der Saison"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • was habt ihr eigentlich alle für ein problem, war doch ein wunderschönes ende "ODER,,

  • ich verstehe den trubel nicht. "hätte-wäre-wenn" hat noch nie ein spiel gewonnen ... Robben hat den elfer verschossen. na und? Schweini auch! na und ? euch schlaumaier möchte ich sehen, wenn ihr vor zig tausend brüllenden fans, den mediendruck im nacken, den siegestreffer auf dem schuh habt. da geht glaub ich jedem dermaßen die flatter, dass es raucht. profi hin oder her. training hin oder her. fußballer sind auch nur menschen und keine maschinen! also hört auf zu jammern und flennen und kriegt euch wieder ein! es war doch nur ein spiel!! wie heisst's so schön: nach dem spiel ist vor dem spiel!

  • Bei Chelsea gegen Barcelona hat man noch gesagt, Spielanzeile und Torschonchen zählen nicht. Man muss Tore schießen. Hat man dies nach einer Woche schon vergessen?

  • Beiläufig erwähnte Meister Franz danach: "Elfmeter kann man üben." Jeder Junge tut´s schon auf dem Bolzplatz. Bei den Millionen schweren bay. Profis "wollte und traute sich keiner". Wer bestimmte denn, dass Robben dem 11er schießt? Und dass er Ecken treten übt anstatt im Torraum mit dem ankommenden Ball zu wirbeln? Doch der Trainer! Haben alle nix gelernt - ebenso wenig wie der unsägliche TV-reporter -aus der Siegesreihe der Blauen? Kreativer Ansturm im vollen 16er und allzeit höchste Vorsicht hinten waren gefragt, auch für restliche 7 Minuten. Zurecht verloren!

  • Kann mich den Kommentaren nur anschließen, Robben ist nicht Weltklasse, sondern ein ausgesprochener Egomane, der keine Rücksicht auf Andere nimmt, sondern nur sich selbst inszenieren will.

  • jetzt nur auf robben rumzuhacken, bringt nix. er ist ein genialer spieler, der eine seuchensaison hatte. genauso war auch müller nicht gut drauf, auch wenn er das kopfballtor gemacht hatte (was für mich wie ein verunglückter glückstreffer aussah). tatsächlich sehe ich robben auch als einen der schwächeren spieler im finale, ribery war um längen besser, aber das gilt für die ganze saison. heynckes sollte endlich einsehen, dass eine rotation bzw. eine umstellung des spielsystems auch mal einen gegner vor neuen herausforderungen stellen könnte (hier sollte auch mal ein 2. topstürmer verpflichtet werden, wenns mal bei gomez nicht so läuft, am besten ein stoßstürmer). man muss wieder eine mannschaft formen, die unberechenbarer wird und mehr nach vorne drängt (und am besten auf jeder position noch mal nen topspiler, der in die mannschaft drängen will. Also ich glaube mit dante und shaquiri ist das noch nicht getan. Die sind war gute Fußbaler aber noch keine Topspieler. das cl-finale war da schon ein beweis, dass die bayern mit den großen mithalten können. sie waren ein würdiger finalteilnehmer und mit ein wenig glück klappts beim nächsten mal. Die Planungen für die nächste Saison können endlich beginnen.

  • Man kann dem FC Bayern nur raten Robben zu verkaufen, besser noch zu verschenken!!! Für den bekommt man eh nichts mehr. Solange Robben, Schweinsteiger und Ribery ihren Stammplatz bei den Bayern haben, kommt auch nichts an neuen Spielern nach. Das hat Dortmund besser gemacht.

  • Robben phasenweise weltklasse??? Welches Spiel haben Sie gesehen? Er hat ca 20 Eckbälle vergeigt, mehrere Freistöße ins Nirwana geschossen, gut postierte Mitspieler, wie üblich, übersehen und versuchte ständig den uralt Trick, in dem der nach innen geht und mit links abzieht. Das funktioniert auf Dauer nur gegen schwache Bundesligamannschaften, aber nicht gegen Top-Teams. Darüber hinaus versuchte er ständig per Standfußball zusammen mit Lahm sich durch das Abwehrbollwerk durchzuwursteln, was bekanntlicherweise nicht per Standfußball sondern nur mit sehr schnellen Direktkombinationen geht. Ich hatte mich schon nach 45 min gefragt, warum Robben nicht ausgewechselt wurde. Für mich war er, unabhängig vom verschossenen Elfer, der schwächste Bayern Spieler.

  • "Und im Finale der Champions League hat Robben eine phantastische Leistung gebracht, die phasenweise das Prädikat Weltklasse verdient hat."
    Ich krieg mich nicht mehr ein. Welches Finale haben Sie gesehen? Das war eine absolut egoistische Show von Robben. Jeden Abschluss hat er selbst gesucht. Nahezu nie auf den besser postierten Spieler gespielt. Und sein Offensivspiel war berechenbarer als die Mathe-Hausaufgaben meiner siebenjährigen Tochter. Welten von Weltklasse entfernt.

  • .. die Frage, die sich Robben und Heynckes schon gefallen lassen muessen:

    Musste Robben die Nr.1 unter den Elfmeterschuetzen sein ?
    Es gibt ja auch Gomez und Lahm.. und bis gestern gab es auch einen Schweinsteiger, den gibt es heute auch nicht mehr..


Serviceangebote