Audi Sportmarketing „Strahlkraft des Fußballs ist enorm in China“

Audi ist mit dem FC Bayern in China auf Tour gegangen. Thomas Glas (Leiter Audi Sportmarketing) berichtet von den Erfahrungen in einem Land, das den Fußball entdeckt - auf Flughäfen, vor den Hotels, bei Autohändlern.

Herr Glas, chinesische Fußballklubs kaufen für Rekordsummen Fußballspieler. Eine Eintagsfliege?
Wahrscheinlich nicht, die Millionentransfers muss man ernst nehmen. China empfängt den Fußball mit offenen Armen. Die Chinesen holen nicht nur teure Spieler, sondern wollen auch unbedingt eigene Talente hoch bringen. 

Ist das ein Problem für die Bundesliga?
Das glaube ich nicht. Entscheidend sind eine gute Jugendarbeit und gute  Leistungszentren. Jahrzehntelange Aufbauarbeit an der Basis kann nicht von heute auf morgen aufgeholt werden.

Wirkt die Begeisterung künstlich?
Nein, die Strahlkraft des Fußballs ist enorm in China. Das ist überall zu spüren, wenn wir mit Fußballern in China unterwegs sind, auf dem Flughafen, vor dem Hotel, im Stadion und auf Händler-Veranstaltungen.

 

Was werden Sie nie vergessen?
Wie chinesische Fans im letzten Sommer im Rahmen der Audi Summer Tour Lieder des FC Bayern gesungen haben – auf Deutsch. Sehr viele trugen zudem aktuelle Trikots. 

Wer fährt im Sommer mit Audi: Real Madrid, FC Barcelona, AC Mailand oder wieder Bayern München?
Wir sind mit unseren Importeuren in Italien und Spanien zu den Sommeraktivitäten der Vereine im Austausch. Für endgültige Aussagen ist es aber noch zu früh.

Der Interviewpartner: Thomas Glas ist Leiter Sportmarketing bei der Audi AG in München.

Diese Fußballer braucht Guardiola in Manchester
Riesige Einkaufsbörse
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200 Millionen Euro sollen dem Noch-Bayern-Trainer Pep Guardiola für Neuverpflichtungen zur Verfügung stehen. Geld spielt keine Rolle, der Spanier soll Manchester City ganz einfach zum besten Verein auf dem Planeten machen – so wünscht es sich die Eigentümer-Gesellschaft City Football Group aus Abu Dhabi. So hoffen es die Fans der Citizens.

Topstars…
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Dabei besitzt Guardiolas neuer Verein ohnehin schon einen guten Kader mit internationalen Topstars wie dem früheren Bundesligaprofi Kevin De Bruyne (rechts) oder dem argentinischen Torjäger Sergio Agüero.

…werden aussortiert
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„Er wird kommen und einige Spieler werden den Club verlassen”, sagte Ex-Weltmeister Thierry Henry, der zwei Jahre unter Guardiola beim FC Barcelona spielte. „Als er kam, sortierte er Profis aus. Er tat das in München, er wird es auch in Manchester tun.”

Touré
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Einer von denen, die wohl gehen müssen, wird Yaya Touré sein. Der Ivorer ist im City-Mittelfeld gesetzt, ist Leistungsträger und Vize-Kapitän. Doch er flüchtete bereits 2010 aus Barcelona nach Manchester, weil er nicht mehr ins Pep-System passte. „Ich denke, er wird den Club verlassen”, sagte Tourè-Berater Dimitry Seluk der „Sun”.

Ideale Bedingungen
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In Manchester stehen Guardiola nicht weniger als 16 Trainingsplätze mit verschiedenen Graslängen stehen zur Verfügung. Rund 250 Millionen Euro kostete die 720.000 Quadratmeter große Anlage, die 2015 fertig gestellt wurde. Perfektionist Guardiola wird seine helle Freude daran haben.

Hohe Ziele
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Die Scheichs haben knapp eine Milliarde Euro an Ablösesummen seit ihrer Übernahme 2008 in neue Stars gesteckt. „Pep steht vor seiner größten Herausforderung. Er soll den Europacup gewinnen mit einem Club, der über keine große Tradition verfügt”, schrieb die spanische Zeitung „Marca”. Dafür braucht er neue Stars, die in sein System passen.

Lewandowski
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Nach Informationen der „Sun” will Guardiolas neuer Verein um Stürmer Robert Lewandowski...

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