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Ballack vs. Löw Schlammschlacht zweier DFB-Ikonen

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„Es ist schade, dass er jetzt so reagiert“

Nach den Länderspielen zum Abschluss der Saison gegen Uruguay, Österreich und Aserbaidschan Anfang Juni habe sich Ballack laut Niersbach äußern wollen. Doch gab es seitdem keinen Kontakt mehr. Am Donnerstag teilte Löw dann über den DFB mit, dass er künftig auf den einstigen Leitwolf verzichten werde. Einen Tag später warf Ballack dem Bundestrainer „Scheinheiligkeit“ vor und lehnte ein Abschiedsspiel gegen Brasilien am 10. August als „Farce“ ab.

„Es ist schade, dass er jetzt so reagiert. Wir haben in den vergangenen Wochen wirklich gute und offene Gespräche geführt“, sagte Niersbach. „Danach konnten wir davon ausgehen, dass es durchaus auch in seinem Interesse lag, noch einmal als Kapitän der Nationalmannschaft aufzulaufen.“

Bayer Leverkusens Sportdirektor Rudi Völler versucht im Streit zu vermitteln. Quelle: dpa

Bayer Leverkusens Sportdirektor Rudi Völler versucht im Streit zu vermitteln.

(Foto: dpa)

Der DFB hätte ihm sogar angeboten, sowohl gegen Uruguay Ende Mai als auch gegen Brasilien zu spielen, um somit auf 100 Länderspiele zu kommen. Das wollte Ballack aber nicht, „weil ihm die Zahl nicht so wichtig war, dass er sie unter allen Umständen erreichen wollte - so jedenfalls hat er es mir vermittelt“, berichtete der Funktionär.

Ballack hatte sein letztes Spiel im DFB-Trikot am 3. März 2010 beim 0:1 gegen Argentinien bestritten, die anschließende WM verpasste er wegen einer Fußverletzung. Beim Turnier in Südafrika und in der Zeit danach unterstrich das junge DFB-Team mit seiner Spielweise, dass es Ballack als „Capitano“ nicht mehr braucht.

  • dpa
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2 Kommentare zu "Ballack vs. Löw: Schlammschlacht zweier DFB-Ikonen"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • zum ballack fällt mir nur ein: wer im glashaus sitzt,...usw. Das er in Deutschland einen polarisierenden Ruf hat, ist doch nachvollziehbar. er verkörpert den Fußballer, der gerne der Mittelpunkt in der Mannschaft sein wollte. Wäre er schon früher raus, dann hätte es schon bei der EM 2008 einen ungeahnten Höhenflug der Nationalelf gegeben. Vielleicht hätte man gerade da Spanien schlagen können, leider gabs noch keinen Müller und Lahm wäre wohl noch mit der Kapitänsbinde überfordert. Ich will damit sagen, Ballack hat eine Ära geprägt, aber leider ohne Titel und somit hängt der Deutschen Elf auch nach, dass sie trotz Kahn und Ballack oder auch Frings nur kämpferisch überzeugen konnten, aber ohne Titel glänzen konnten. Wenigstens Kahn konnte die CL holen. Ballack hätte nicht so aufs Geld schielen sollen, aber seine Berater handeln ja hier genauso schlau wie der von Klose. Wird auch übel für den letzten 'Alten' enden.

  • Michael Ballak hat recht mit dem was er sagt.
    Das Schmierentheater der Fußballmanager muss mal ein Ende haben. Michael mach weiter so. Lass Dir nicht den Mund verbieten.

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