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Bayern München Lahm bricht sich den Knöchel

Der Kapitän der Weltmeistermannschaft, Philipp Lahm von Bayern München, hat sich eine schwere Fußverletzung zugezogen. Der Verein bestätigte einen Bruch am oberen Sprunggelenk. Der Spieler wird drei Monate ausfallen.
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Philipp Lahm hatte nach dem Gewinn des WM-Titels seinen Rücktritt aus der deutschen Nationalmannschaft erklärt. Quelle: SID

Philipp Lahm hatte nach dem Gewinn des WM-Titels seinen Rücktritt aus der deutschen Nationalmannschaft erklärt.

(Foto: SID)

München Philipp Lahm wird dem FC Bayern München lange fehlen. Wie der Verein am Dienstag mitteilte, zog sich der Kapitän im Training einen Bruch am oberen Sprunggelenk des rechten Fußes zu und muss operiert werden. Der deutsche Fußball-Rekordmeister bezifferte die Ausfalldauer auf zweieinhalb bis drei Monate.

Lahm ist der achte Spieler, auf den der FC Bayern verzichten muss. Es fallen bereits Javi Martínez (Kreuzbandriss), David Alaba (Innenband), Thiago (Innenband), Holger Badstuber (Muskelsehnenriss), Claudio Pizarro (Muskelverletzung) sowie die beiden Ersatztorhüter Tom Starke (Syndesmoseband) und Pepe Reina (Muskelverletzung) aus.

Der Mannschaftskapitän des deutschen Fußball-Rekordmeisters sank beim Training am Dienstagmittag zu Boden und klagte danach deutlich hörbar über Schmerzen. Lahm wurde umgehend auf ein Golfcart gehoben und ins Spielerzentrum gefahren. 

Mediendirektor Markus Hörwick teilte wenig später per Twitter mit, Lahm sei "schwerer" verletzt. Zu diesem Zeitpunkt hielt sich der 31-Jährige bereits in der Praxis von Vereinsarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt auf, die er nach einer guten Stunde auf Krücken und mit einem Verband am rechten Knöchel wieder verließ.

Für den 31 Jahre alten Lahm ist es die dritte große Verletzungspause in seiner Karriere. Im Januar 2005 hatte er einen Ermüdungsbruch erlitten, anschließend im Mai gleichen Jahres einen Kreuzbandriss. Lahm hatte nach dem Gewinn des WM-Titels seinen Rücktritt aus der deutschen Nationalmannschaft erklärt.

Vor der WM hatte er bereits Probleme mit dem Sprunggelenk. Es hätte nicht viel gefehlt und die deutsche Mannschaft hätte in Brasilien ohne ihren langjährigen Kapitän auskommen müssen. "Spät, sehr spät" erst sei ihm klar gewesen, dass er tatsächlich seine letzte WM würde spielen können, verriet Lahm im "Süddeutsche Zeitung Magazin".

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