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Bayern schlägt Schalke Ribery glänzt als Krisenmanager

Mit Teamgeist haben die Bayern einen Schritt aus der Krise gemacht. Beim 2:0 gegen Schalke sprüht Doppeltorschütze Ribéry vor Spielfreude. Präsident Hoeneß feierte die Mannschaft und beklagt eine „Hetzjagd“ auf Robben.
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Franck Ribery hat dem Spiel gegen Schalke seinen Stempel aufgedrückt. Quelle: Reuters

Franck Ribery hat dem Spiel gegen Schalke seinen Stempel aufgedrückt.

(Foto: Reuters)

München Die Bayern können's noch - allen voran Franck Ribéry: Mit neuem Wir-Gefühl und dem Franzosen in Galaform hat der deutsche Fußball-Rekordmeister den ersten Akt der Krisenbewältigung geschafft. Beim eindrucksvollen 2:0 (1:0)-Heimsieg in einem rasanten Verfolgerduell gegen den FC Schalke 04 funktionierte das Münchner Kollektiv am Sonntag wie in besten Zeiten und schwang sich mit Sturm und Drang wieder zum ersten Dortmund-Jäger auf.

„Wir haben gut reagiert. Das war wichtig für den Club und für die Mannschaft. Wir müssen ruhig und locker bleiben und so spielen wie heute. Dann kann man alles schaffen“, erklärte Ribéry, der das intensive und temporeiche Spitzenspiel mit seinen Saisontoren neun und zehn (36./55. Minute) praktisch im Alleingang entschied.

Auch Uli Hoeneß war „von A bis Z zufrieden“ mit dem Auftritt der Mannschaft vier Tage nach der Champions-League-Pleite in Basel. Und trotzdem war der Präsident verärgert. Hoeneß beklagte eine „Hetzjagd“ einiger Medien auf den einen oder anderen Spieler, vor allem Arjen Robben.

„Wenn wir die nicht gehabt hätten die letzten Wochen, dann hätte Arjen Robben heute sicherlich zwei, drei Tore gemacht.“ Die „ewige Scheiß-Diskussion um Alleinunterhalter und Egoist“ habe dazu geführt, dass Robben „jetzt in vielen Situationen den Ball abspielt, wo er eigentlich alleine gehen müsste“.

Das „korrekte Ergebnis“ wäre aus Sicht von Hoeneß 4:1 oder 5:1 gewesen. Auch Trainer Jupp Heynckes hatte nur einen Kritikpunkt: „Vor dem Tor hat man gemerkt, dass wir nicht so ruhig und so clever agiert haben.“ Immerhin rückten die heimstarken Bayern auf Platz zwei vor, die „Einer-für-alle“-Forderung von Chef Karl-Heinz Rummenigge nach dem 0:1 in Basel wurde vom Starensemble auffallend gut umgesetzt.

Kapitän Philipp Lahm biss für den Erfolg sogar auf die Zähne und spielte trotz einer Schleimbeutelentzündung im rechten Knie durch. Für das Länderspiel gegen Frankreich am Mittwoch sagte Lahm jedoch am Abend ab. Er bleibt zur Behandlung in München.

Schalke verpasst den Anschluss
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