Borussia Dortmund – Bayern München Was Guardiola und Klopp eint

BVB gegen Bayern ist nicht nur der Höhepunkt des 27. Spieltags, sondern auch das Duell zweier sehr unterschiedlicher Trainer-Typen. Und doch haben Jürgen Klopp und Josep Guardiola so manches gemeinsam. Ein Vergleich.
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Herzlich: Beim letzten Aufeinandertreffen am 1. November 2014 in der Allianz Arena in München (Bayern). Quelle: dpa
Guardiola und Klopp

Herzlich: Beim letzten Aufeinandertreffen am 1. November 2014 in der Allianz Arena in München (Bayern).

(Foto: dpa)

DortmundIm September saßen Jürgen Klopp und Pep Guardiola an einem Tisch und flachsten miteinander. Beim Elitetrainer-Forum der UEFA in Nyon sprachen die beiden besten Bundesliga-Trainer mit ihren internationalen Kollegen über taktische Fouls, Termine Karten und Regeländerungen.

Während sich die Oberen der Klubs, Dortmunds Hans-Joachim Watzke und Münchens Karl-Heinz Rummenigge, regelmäßig medienwirksam bekriegen, hegen die Übungsleiter reichlich Respekt füreinander. „Ich habe den Eindruck, dass wir beide dieses Spiel sehr lieben“, sagte Klopp einstmals. Und Guardiola lobte seinen Kollegen als „außergewöhnlichen Trainer“.

Heute Abend wird das ehrbare Verhältnis zumindest für 90 Minuten etwas distanzierter sein. Dann, wenn das Abendspiel des BVB gegen die Bayern die Aufmerksamkeit der fußballinteressierten Weltöffentlichkeit genießen wird – trotz der größten sportlichen Differenzen seit Jahren.

Rein tabellarisch war es in der jüngeren Vergangenheit immer das Spitzenduell der Bundesliga. Der deutsche Clásico. 2015 ist die Konstellation jedoch eine andere. Die Bayern sind überlegen wie eh und je, die Dortmunder spielen dagegen eine Horror-Saison. 31 Punkte trennen die Teams derzeit. Einunddreißig!

Das sind nicht nur Welten, das sind Kosmen. Allerdings ist es auch nicht mehr als eine Zahl, für die sich die beiden Mannschaften nur bedingt interessieren. Wenn der impulsive Motivator Klopp auf den Fußball-Philosophen Guardiola trifft.

Da ist zum einen Jürgen Norbert Klopp. 47 Jahre, aus der Gemeinde Klatten in Baden-Württemberg. Fünf Titel als Trainer, keinen als Spieler. Seit mittlerweile fast sieben Jahren in Diensten des BVB, den er nach finanziellen und sportlichen Tiefen wieder zu einem Spitzenverein des deutschen Fußballs geformt hat.

Spätestens seit seinen Erfolgen (Meister 2011, 2012 und DFB-Pokal-Sieg 2012) umwerben ihn nicht nur andere Vereine, sondern auch die Werbebranche. Klopp drehte Spots für Opel, die Volksbanken oder Metylan. Ein ansprechender Nebenverdienst.

18 Titel als Trainer, 17 als Spieler
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