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Bundesliga, 18. Spieltag Gladbach schießt Bayern 3:1 ab

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Bayern machen wenig aus ihrem Ballbesitz

Und dann die elfte Minute: Wie schon im Hinspiel ein unfassbarer Fehler von Manuel Neuer. Völlig ohne Not schoss er den Ball nicht weit nach vorne, sondern versuchte in Bedrängnis Daniel van Buyten anzuspielen. Doch der Pass misslang gründlich, landete genau bei Marco Reus und der zog gedankenschnell und präzise aus rund 30 Metern ab.

Die Bayern reagierten alles andere als geschockt. Nach schöner Flanke von Arjen Robben kam Mario Gomez zum Kopfball, doch Gladbachs Torwarte Marc-Andre ter Stegen, gerade zum Borussen der Hinrunde gewählt, parierte glänzend (14. Minute). Es entwickelte sich ein schönes Fußballspiel. Die Bayern spielten phasenweise gut durchdachte Angriffe, aber die Borussia verteidigte sehr geschickt – und stellte vor allem die Abseitsfalle sehr effizient.

So gelang es den „Fohlen“, sich dem phasenweise starkem Passspiel der Münchener immer wieder zu entziehen und der Abwehr Pausen zu gönnen. Dennoch kamen die Bayern zu Gelegenheiten: In der 23. Minute hatte Gomez zwei gefährliche Ansätze, doch wie so oft in dieser Phase fehlten ein paar Zentimeter. Wenig später verzog Tymoshchuk aus 17 Metern.

Die Münchener machten vieles richtig, doch perfekt war ihr Spiel bei weitem nicht. Und die starke Borussen-Defensive verzieh nicht den kleinsten Fehler bei der Ballannahme oder auch die geringste Ungenauigkeit beim Passen. So verlegten sich die Bayern auch auf Fernschüsse. Sowohl bei Tymoshchuks Versuch (34.) als auch bei Schweinsteigers Hammer (40.) hatte ter Stegen einige Mühe.

Die Entlastungsangriffe stellte die Borussia nach rund 20 Minuten weitgehend ein. Hinterherlaufen hieß die Devise – und hinten dicht machen. Dabei wirkten bei den Gästen vor allem van Buyten und Boateng alles andere als sicher.

So fiel das 2:0 in der 41. Minute nicht nur aus heiterem Himmel, sondern war auch recht unverdient: Robben verlor den Ball nach hartem, aber regelgerechtem Zweikampf, Mike Hanke schickte von links mit einem genialen Diagonalpass Patrick Hermann auf die Reise und der ließ Manuel Neuer keine Chance.

Wenig später hätte Hanke sogar auf 3:0 erhöhen können, aber sein Schuss ging knapp am Kasten vorbei. Die Bayern wirkten nun geschockt. In dieser Hinsicht war es für die Münchener wohl gut, dass der gute Schiedsrichter Kinhöfer pünktlich zur Halbzeit pfiff.

Die zweite Halbzeit startete wenig überraschend mit feldüberlegenen Münchenern,  aber sie machten aus ihrem Ballbesitz erneut recht wenig. Im Gegenteil: Die erste nennenswerte Aktion hatten die Gastgeber, doch bei einem aussichtsreichen Konter misslang Reus der finale Pass (49.).

Danach plätscherte die Partie so ein wenig dahin. Der Rekordmeister rannte an, kam aber lange nicht nennenswert zum Abschluss. Die Truppe wirkte in dieser Aufstellung zu wenig eingespielt, um die konzentrierte Gladbacher Verteidigung überraschen zu können. Dazu gesellten sich immer mehr Flüchtigkeitsfehler. Die Überraschungsimpulse eines Frank Ribery fehlten nun mehr denn je.

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