Bundesliga Bayern vor Rekord, Hannover steigt ab

Der FC Bayern kann die Meisterfeier planen. Bei einem Heimsieg am Samstag wären die Münchner das erste Ligateam mit vier Titeln in Serie. Spannender geht es am Tabellenende zu: Frankfurt schickt Hannover in die 2. Liga.
Nach der Niederlage am Samstag verlassen die Hannoveraner den Platz. Der Sieg von Eintracht Frankfurt gegen Mainz 05 besiegelt den Abstieg von Hannover 96. Quelle: AP
Niederlage in Ingolstadt

Nach der Niederlage am Samstag verlassen die Hannoveraner den Platz. Der Sieg von Eintracht Frankfurt gegen Mainz 05 besiegelt den Abstieg von Hannover 96.

(Foto: AP)

DüsseldorfDie historische Meisterschaft ist nur noch einen Sieg entfernt. Schon im Heimspiel am Samstag gegen Mönchengladbach könnte der FC Bayern München als erstes Team der Bundesligageschichte den vierten Titelgewinn in Serie feiern und damit die erste Etappe auf seiner Triple-Mission meistern. Mit dem 2:0 bei Hertha BSC wahrte der Tabellenführer seinen komfortablen Sieben-Punkte-Vorsprung auf Verfolger Borussia Dortmund. „Wir haben einen wahnsinnigen Schritt nach vorn zum erneuten Titel gemacht“, sagte Trainer Pep Guardiola.

Zeit zum Genießen bleibt nicht. Schon am Mittwoch steht das Champions-League-Halbfinale bei Atlético Madrid an. Der zum Saisonende scheidende Fußball-Lehrer Guardiola sehnt ein weiteres Erfolgserlebnis herbei: „Ich hoffe, wir werden die beste Vorstellung bieten und ein gutes Resultat mitbringen.“

Es spricht für die Klasse der Bayern, dass der BVB trotz der beachtlichen Ausbeute von 74 Zählern nach 31 Spielen nur noch eine theoretische Chance auf die Meisterschale hat. Trotz des Fehlens diverser verletzter Leistungsträger wie Pierre-Emerick Aubameyang, Mats Hummels und Ilkay Gündogan kam der beste Tabellenzweite der Ligageschichte in Stuttgart zu einem souveränen 3:0-Erfolg.

BVB Top, Bayern Flop, Schalke salopp
Teuer
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Fans müssen bei Werder Bremen 8,60 Euro für einen Liter Bier bezahlen. Das war einmal Spitze, nun aber nicht mehr. Diese Frau greift dennoch lieber zu einer Brezel.

Quelle für das Ranking: SPONSORs

Borussia Dortmund schenkt das günstigste Bier aus
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Der Liter Bier war beim BVB mal für 7,40 Euro zu haben. In der Saison 2017/18 sind es 7,80 Euro. Damit bleibt der Klub dennoch der günstigste Erstligist. Ein Grund zum Jubeln.

Teuerste Bratwurst gibt es bei Bayern München
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Im Weißwurstland ist die Bratwurst am teuersten. 3,90 Euro wollte man mal beim FC Bayern München für eine Bratwurst haben. In der aktuellen Saison sind es nun 4,20 Euro.

Wieder ist der BVB der günstigste Anbieter
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Borussia-Dortmund-Fans können sich dagegen wenigstens hier freuen: Auch die Bratwurst ist dort im Vergleich zu den anderen Erstligisten die günstigste. Für 2,60 Euro war sie mal vor einiger Zeit zu haben. Nun sind es 2,80 Euro.

Bei Bayern München wird es am teuersten
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Dass München die teuerste Stadt Deutschlands ist, zeigt sich auch am Bier- und Bratwurst-Ranking. Der Erstligist verlangte früher 12,30 Euro für beides und stockte in dieser Saison auf 13 Euro auf. Da können einem schon mal die Tränen kommen.

Der BVB ist günstigster Bier-und-Bratwurst-Erstligist
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Der BVB ist nett zu seinen Fans: Sowohl beim Bier als auch bei der Bratwurst kommt man hier in der ersten Bundesliga am günstigsten weg. Insgesamt zehn Euro wurden früher fällig für einen Liter Bier und eine Wurst. Nun sind es 10,60 Euro. Das bestärkt Fans dennoch in ihrer Liebe.

In der 2. Liga ist das Bier am teuersten
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Gleich vier Zweitligisten führten einmal das Ranking für das teuerste Bier an: mit jeweils 8,75 €. In dieser Saison liegt die Spielvereinigung Greuther Fürth mit 9,75 Euro für einen Liter einsam und allein vorne.

Der dritte feste Champions-League-Platz scheint an Leverkusen vergeben. Auch ein 0:2 zur Halbzeit auf Schalke brachte die Werkself nicht aus dem Konzept. Binnen sechs Minuten drehte sie die Partie und kam beim 3:2 zum sechsten Sieg in Serie. Damit wuchs der Abstand zum Tabellenvierten Hertha BSC auf fünf Punkte an. „Es war sicher ein großer Schritt. Der entscheidende kommt hoffentlich nächste Woche“, sagte Sportchef Rudi Völler mit Verweis auf das nun anstehende Kräftemessen daheim gegen den Verfolger aus Berlin. Borussia Mönchengladbach siegte am Sonntag 3:1 gegen 1899 Hoffenheim und ist nur noch einen Zähler von der Hertha entfernt.

Spannender als an der Spitze geht es im unteren Tabellendrittel zu. Hannover 96 (22 Punkte) bestätigte beim 2:2 in Ingolstadt zwar den Aufwärtstrend der vergangenen Tage – er ist indes vergebens. Denn der fünfte Bundesligaabstieg ist nach dem 2:1 des Tabellenvorletzten Eintracht Frankfurt (30) gegen den Europacup-Aspiranten FSV Mainz 05 besiegelt – und die Eintracht darf seit Sonntag weiter hoffen, dem sportlichen Schicksal der 96er noch zu entgehen.

„Nur einer von beiden wird grinsen“
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