Bundesliga FC Bayern startet eigenen TV-Sender

Der FC Bayern spielt in der Fußball-Bundesliga mal wieder Vorreiter: Der Rekordmeister geht 365 Tage im Jahr auf Sendung. Für die Fans bedeutet das: Müller und Co. rund um die Uhr. Projektpartner ist die Telekom.
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Als erster deutscher Fußballverein startet der FC Bayern München am 27. Februar seinen eigenen Fernsehsender. Gemeinsam mit der Telekom wurde das Projekt realisiert. Man wolle mit dem Fernsehsender die strategische Partnerschaft mit dem Verein ausbauen, heißt es von der Telekom. Quelle: dpa
Rekordmeister und medialer Vorreiter

Als erster deutscher Fußballverein startet der FC Bayern München am 27. Februar seinen eigenen Fernsehsender. Gemeinsam mit der Telekom wurde das Projekt realisiert. Man wolle mit dem Fernsehsender die strategische Partnerschaft mit dem Verein ausbauen, heißt es von der Telekom.

(Foto: dpa)

MünchenDer FC Bayern München startet als erster deutscher Fußballverein einen eigenen Fernsehsender, der rund um die Uhr über seine Starkicker berichten wird. Der Startschuss für FC Bayern.tv live erfolgt am kommenden Montag um 11.00 Uhr.

„Wir sind stolz, diesen Kanal in Kooperation mit unserem Hauptsponsor Telekom ins Leben rufen zu können. Es ist ein neuer Weg, um unsere vielen Fans zu erreichen“, erklärte Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge am Donnerstag in einer Mitteilung des Bundesliga-Spitzenreiters.

Zu empfangen ist der Kanal über EntertainTV der Telekom sowie über die Internetseite und die Smartphone-Apps des FC Bayern. Der Preis beträgt 5,95 Euro im Monat. Als Telekom-Kunde gibt es das Programm zunächst für ein Jahr kostenlos. In der ersten Sendewoche vom 27. Februar bis 5. März ist das Programm für jeden frei zugänglich.

Die Telekom sieht das gemeinsame Projekt als Ausbau der „strategischen Partnerschaft mit dem FC Bayern“, wie Michael Hagspihl, Geschäftsführer Privatkunden des Unternehmens, erklärte: „Auch bei der medialen Verbreitung der Vereinsinhalte ist der FC Bayern die Nummer eins in Deutschland.“

Die Bayern-Fans sollen über den eigenen TV-Sender mit Hintergrundberichten, Talkformaten, exklusiven Interviews und vor allem vielen Live-Inhalten versorgt werden. „Im Mittelpunkt steht dabei das Team von Carlo Ancelotti, aber wir werden auch die Basketballer des FC Bayern, unsere Fußball-Frauen, die Bayern-Amateure, die Jugendteams und die Nebenabteilungen des FC Bayern mit unseren Kameras begleiten“, sagte Mediendirektor Stefan Mennerich.

So beliebt sind die Bundesligaklubs
18. Platz: FC Ingolstadt
1 von 18

Eine Saison in der Bundesliga reicht noch nicht, um beliebt zu werden. Lediglich beim Konzept, der Kundenzufriedenheit und dem Image schneiden die Bayern gut ab. Bei 11 von 18 Kriterien ist der Verein aus der Audi-Stadt jedoch Letzter oder Vorletzter. Quelle: SLC Management

17. Platz: Hannover 96
2 von 18

Auf dem Platz abgestiegen und auch sonst wenig beliebt. Gut läuft es nur beim Merchandising; bei den Kriterien Markenattraktivität und Fanbedürfnisse kommt Hannover sogar nur auf den letzten Rang.

16. Platz: TSG Hoffenheim
3 von 18

Der Club hat einen Rang gut gemacht und punktet vor allem mit der TV-Sichtbarkeit. Ansonsten leidet der Verein unter dem schlechten Image bei den Fans anderer Vereine, ist insgesamt nicht sonderlich beliebt.

15. Platz: Darmstadt 98
4 von 18

Erstmals im Ranking vertreten. Hat es laut Studie „in den meisten Kriterien angesichts der starken Konkurrenz von etablierten Bundesligisten schwer, sich durchzusetzen“. Sammelt mehr als ein Drittel seiner Punkte bei den Kriterien Stadionbesucher sowie dem Image.

14. Platz: FC Augsburg
5 von 18

Gutes Image, aber schwach in sozialen Medien wie Facebook oder Twitter; auch das Merchandising und Sponsoring läuft unterdurchschnittlich bei den Schwaben.

13. Platz: VfB Stuttgart
6 von 18

Inzwischen in die Zweite Liga abgestiegen. Trotzdem: Viele Mitglieder, viele Twitter-Follower. Aber das Image ist angekratzt, bei Kundenzufriedenheit, Konzept und Fanbedürfnissen müssen die Schwaben aufholen.

Platz 12: Hertha BSC
7 von 18

Hat sich in der vergangenen Saison verbessert. Die Marke ist attraktiver geworden, die Fans anderer Vereine bewerten die Berliner positiver. Negativ laut Studie: „Ein wesentliches Problemfeld ist die vollständige Ausschöpfung der Stadionkapazität.“

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  • dpa
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