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Bundesliga HSV rutscht tiefer in die rote Zone

Das abgelaufene Geschäftsjahr beendet der Hamburger SV mit einem hohen Millionenverlust. Es ist der zweithöchste Fehlbetrag in der Geschichte des Fußball-Bundesligisten. Investor Kühne ist daran nicht ganz unschuldig.
25.10.2017 - 13:26 Uhr Kommentieren
Sportchef Jens Todt blickt auf ein turbulentes Geschäftsjahr 2016/17 zurück. Quelle: dpa
Hamburger SV

Sportchef Jens Todt blickt auf ein turbulentes Geschäftsjahr 2016/17 zurück.

(Foto: dpa)

Hamburg Fußball-Bundesligist Hamburger SV hat das Geschäftsjahr 2016/17 mit dem zweithöchsten Fehlbetrag seiner Geschichte abgeschlossen. Das Minus beträgt 13,4 Millionen Euro, teilte der HSV am Mittwoch mit. Rekordwert waren die 16,8 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2014/15. Die Umsatzerlöse werden mit 122,1 Millionen Euro angegeben (Vorjahr 123 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen beträgt laut Mitteilung 17,8 Millionen Euro. Für das laufende Geschäftsjahr 2017/18 plant die HSV Fußball AG mit Umsatzerlösen von 129,0 Millionen Euro und einem ausgeglichenen Ergebnis nach Steuern.

Die Verbindlichkeiten des Vereins sind auf 105,1 Millionen Euro und damit um 30,4 Millionen im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Darin enthalten ist das Darlehen von Investor Klaus-Michael Kühne in Höhe von 38 Millionen Euro für Spielertransfers. Dies muss aber nur zurückgezahlt werden, wenn sich der HSV dreimal innerhalb von sechs Jahren für das internationale Geschäft qualifiziert.

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