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Bundesliga-Klubs rechnen mit steigenden Einnahmen

Die deutschen Profiklubs erwarten für die abgelaufene Saison 2004/2 005 ein positives finanzielles Ergebnis. Auch der Blick nach vorne gestaltet sich optimistisch, einzig der TV-Vertrag sorgt weiter für Kritik

Die Vereine der Bundesliga und der 2. Liga gehen davon aus, dass sich ihre wirtschaftliche Lage dank steigender Einnahmen und sinkender Ausgaben in den kommenden Jahren verbessern wird. Ein Kritikpunkt aber ist der neue TV-Vertrag für die Saison 2006/2 007, der den deutschen Spitzenklubs nur begrenzte Aussichten auf deutlich höhere Einnahmen biete. Das sind Ergebnisse einer aktuellen Studie des Wirtschaftsprüfungsunternehmens Ernst & Young. Die Studie basiert auf einer Befragung von Managern der Klubs beider Ligen.

Die im Vergleich zu anderen europäischen Top-Ligen vergleichsweise geringen Erlöse aus der Vermarktung der TV-Verwertungsrechte könne die sportliche Qualität der Bundesliga in Zukunft gefährden. Die Liga drohe dadurch international finanziell ins Hintertreffen zu geraten.

Im internationalen Vergleich nur Hinterbänkler

In der kommenden Saison werden den Bundesliga-Klubs insgesamt rund 295 Mill. Euro aus TV-Einnahmen zufließen. Zum Vergleich: Die Premier League in England erhält über 710 Mill. Euro, die italienischen und französischen Vertreter jeweils 550 Millionen. Laut einer Hochrechnung kann beispielsweise der italienische Meister in der kommenden Saison mit 111 Mill. Euro aus der nationalen TV-Vermarktung rechnen, der deutsche Champion dagegen lediglich mit 16 Mill. Euro.

Ungeachtet dessen schätzen die Klubmanager die derzeitige Situation der Branche deutlich positiver ein als im letzten Jahr. Zwei Drittel der Befragten erwarten für die Saison 2004/2 005 ein positives finanzielles Ergebnis. Die Mehrheit (53 Prozent) geht zudem von steigenden Einnahmen in der kommenden Saison aus. Die Hoffnungen liegen dabei vor allem im Bereich des Sponsoring: 64 Prozent der Befragten erwarten, dass diese Einnahmen steigen werden.

© Sport-Informations-Dienst, Neuss

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