BVB gegen Bayern Wattebällchen statt böser Fouls

Gewinnt der BVB gegen die Bayern, würde die Bundesliga richtig spannend. Auf dem Platz jedenfalls, denn daneben herrscht zwischen den Top-Klubs ungewohnte Harmonie. Der zahme Klassiker und wie andere den Meister jagen.
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„In der Bundesliga hätte Ribery Rot gesehen“
Sport1
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„Erstes Pflichtspiel, erster Sieg, erster Titel - mit viel Glück hat Carlo Ancelotti beim FC Bayern München schon am 34. Amtstag erreicht, was Pep Guardiola drei Jahre lang verwehrt blieb.“

Sportbild
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„Gelungener Einstand für Bayern-Coach Carlo Ancelotti, unglückliche Schlappe für den runderneuerten BVB. Dank Arturo Vidal und Thomas Müller hat der deutsche Meister aus München zwei Wochen vor dem Saisonstart ein erstes Ausrufezeichen gesetzt und mit einem am Ende verdienten 2:0 (0:0) zum fünften Mal den Supercup gewonnen.“

Süddeutsche Zeitung
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„Der BVB kann seine Dominanz nicht in Tore ummünzen - so gewinnt der FC Bayern das Spiel um den Supercup 2:0. Hat all dies bereits Signalwirkung für die anstehende Saison?“

Sportschau
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„Dank Arturo Vidal und Thomas Müller hat der deutsche Meister aus München zwei Wochen vor dem Saisonstart ein erstes Ausrufezeichen gesetzt und zum fünften Mal den Supercup gewonnen. Damit zogen die Bayern mit dem bisherigen Rekordsieger Dortmund gleich, der seine Chancen vor allem im ersten Durchgang nicht nutzen konnte.“

Focus Online
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„Jetzt hat er schon einen Titel, den Pep Guardiola nicht gewann: Carlo Ancelotti holt mit den Bayern bei Borussia Dortmund den Supercup. Der BVB dominiert lange, Superstar Franck Ribéry leistet sich mal wieder einen Aussetzer.“

Spiegel Online
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„Borussia Dortmund muss sich nach vielen Abgängen neu erfinden. Im Supercup gegen den FC Bayern München gelang das auf Anhieb. Am Ende setzte sich aber wieder die Klasse des Rekordmeisters durch.“

Im Bild: BVB-Torwart Roman Bürki hält einen Kopfball von Arturo Vidal.

Frankfurter Allgemeine
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„Den Dortmundern, die so viel in dieses Spiel investiert hatten, blieb schon zwei Wochen vor dem Bundesligastart nur die nicht neue Erkenntnis, dass der FC Bayern nicht seinen besten Fußball zu spielen braucht, um erfolgreich zu sein.“

DüsseldorfDie Welt schaut auf dieses Fußballspiel: Borussia Dortmund gegen Bayern München. In den vergangenen Jahren haben beide Vereine die Liga dominiert. Wirtschaftlich kommt ohnehin keiner an die beiden Marktführer heran. Die sportlichen Maßstäbe setzen in dieser Saison jedoch zwei Fast-Absteiger und ein Aufsteiger.

„Auffällig ist, dass Borussia Dortmund und Bayern München in keiner unserer Kennzahlen in dieser Saison die Maßstäbe setzen“, stellt Stefan Reinartz fest. Der Ex-Profi von Bayer Leverkusen und Eintracht Frankfurt leitet die Fußballanalyse-Firma Impect, die eine neue Methode zur Bewertung von Spielern, Teams und Fußballspielen entwickelt hat, das sogenannte Packing.

Dabei geht es im Kern um die Zahl der Gegner, die ein Spieler oder ein Team zeitweise matt setzt, also aus dem Spiel nimmt. Letzte Saison seien die Bayern fast in jeder Hinsicht der Maßstab gewesen, sagt Reinartz. In dieser Saison überspiele beispielsweise die TSG Hoffenheim die meisten gegnerischen Verteidiger.

Bei Aufsteiger RB Leipzig hat der Datenspezialist Reinartz zudem die interessantesten Balleroberungen festgestellt. Dadurch nimmt das Team ungewöhnlich viele Gegner aus dem Spiel und verschafft sich gute Möglichkeiten, ein Tor zu erzielen. Auffällig sei zudem die Abwehrstärke von Fast-Absteiger Eintracht Frankfurt. Deren Verteidiger würden am seltensten überspielt.

Im Spitzenspiel sieht Reinartz Borussia Dortmund als Underdog. Er tippt heute ganz klassisch auf einen Sieg der Bayern und erwartet dabei mehr Tore als zuletzt. „Bisher haben beide Mannschaften dem Gegner verhältnismäßig viele Räume zum Kontern gegeben. Daher ist es möglich, dass ein paar Tore mehr fallen als im Pokalfinale und Dortmund mindestens einmal trifft.“

Die Wissenschaftler der Internet-Plattform kickform.de sind da ganz anderer Ansicht. Mit ihrer Fußballformel haben sie das Duell analysiert. Der Computer spuckte dabei für den BVB eine Siegwahrscheinlichkeit von 48 Prozent aus – wider der Prognosen der Wettanbieter. Für einen Auswärtssieg der Bayern ergab die Formel dagegen nur eine Wahrscheinlichkeit von 30 Prozent.

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