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Champions League Dortmund verliert – und darf hoffen

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Immer wieder Verletzte

Doch, oh Wunder - während in der Liga diese Saison die Köpfe nach Rückständen häufig nach unten gingen, drängte Dortmund direkt auf den Ausgleich. Und auch die Gäste profitierten von einem defensiven Aussetzer des Gegners: Nachdem Innenverteidiger Giorgio Chiellini auf dem glitschigen Rasen ausrutschte, versenkte Reus eiskalt von der Strafraumgrenze.

Der BVB zeigte nun wieder sein bestes Champions-League-Gesicht und zerstörte durch frühes Attackieren die Souveränität des italienischen Rekordmeisters. Kurz nachdem Juve-Regisseur Andrea Pirlo mit muskulären Problemen vom Platz musste und in dicker Jacke missmutig auf der Bank Platz nahm (38.), brachten sich die Westfalen jedoch wieder durch einen Patzer um den Lohn ihrer Arbeit. Völlig ungestört von der indisponierten Viererkette erzielte Morata nach Vorlage durch Pogba über die linke Seite das glückliche 2:1.

Vor dem erneuten Rückschlag kam Matthias Ginter für Piszczek, der sich bei einem Foul von Pogba am linken Knöchel verletzte. Der Nationalspieler rückte neben Hummels, den zunächst auf rechts verschobenen Sokratis nahm Klopp zur Halbzeit für Oliver Kirch vom Feld.

Trotz der Defensivrochaden blieb der BVB ein gleichwertiger Gegner, tat sich jedoch beim Herausspielen von Torchancen schwer und präsentierte sich offensiv zu harmlos. Auf der anderen Seite verpasste Tévez nur knapp das 3:1 (71.), ein Schuss von Roberto Pereyra (86.) strich nur Zentimeter am Pfosten vorbei.

  • dpa
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