Champions League Juventus Turin nimmt Kurs auf Halbfinale

Juventus Turin besiegt den FC Barcelona überraschend klar mit 3:0 und steht vor dem Einzug ins Halbfinale der Champions League. In der Turiner Arena trumpft ein Landsmann von Barca-Star Lionel Messi auf.
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Sieg gegen den FC Barcelona: Juventus steht vor dem Einzug ins Halbfinale. Quelle: Reuters
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Sieg gegen den FC Barcelona: Juventus steht vor dem Einzug ins Halbfinale.

(Foto: Reuters)

TurinDer italienische Fußball-Meister Juventus Turin darf auf seinen ersten Gewinn der Champions League seit 1996 hoffen. Das Team von Weltmeister Sami Khedira überzeugte beim 3:0 (2:0)-Sieg am Dienstagabend im Viertelfinal-Hinspiel gegen den enttäuschenden fünffachen Königsklassen-Sieger FC Barcelona und legte damit die Basis zum siebten Halbfinaleinzug in der Champions League.

Youngster Paulo Dybala war am Dienstag mit einem Doppelpack Mann des Abends in der Turiner Arena (7./22. Minute). Giorgio Chiellini sorgte für den dritten Treffer (55.). Juventus nahm gleichzeitig Revanche für die 1:3-Finalniederlage von 2015 in Berlin. Nationaltorhüter Marc-André ter Stegen und Barca brauchen im Rückspiel am 19. April ein kleines Fußball-Wunder. In der Runde zuvor waren die Katalanen nach einem 0:4 bei Paris Saint-German durch das unglaubliche 6:1 im Rückspiel doch noch ins Viertelfinale eingezogen.

Barca-Torwart Marc-André ter Stegen musste schon früh eingreifen. Juventus-Stürmer Gonzalo Higuain kam völlig frei zum Kopfball, setzte diesen aber direkt auf den Ex-Gladbacher (4.). Juventus attackierte früh und drückte Barca im achten Aufeinandertreffen der beiden Schwergewichte in die eigene Hälfte. Das zahlte sich schnell aus: Dybala traf aus der Drehung ins lange Eck zum 1:0. Der Argentinier war auch beim 2:0 der stark auftrumpfende Bianconeri zur Stelle.

Diese Fußballer schafften 500.000 Kilometer
Platz 20: Karim Benzema
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Frankreichs Star-Stürmer legte bisher in seiner gesamten Karriere 503.275 Kilometer zurück. Der 35-Jährige Spieler in Diensten Real Madrids kommt auf einen Schnitt von 5 Toren pro 10.000 Kilometer.

Quelle: Kiwi.com, Online-Reiseagentur

Platz 19: George Weah
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Einer der besten Fußballspieler, die Afrika je hervorgebracht hat, ist George Weah. Der in Liberia als Volksheld gefeierte Pensionär reiste während seiner Karriere 518.214 Kilometer. Mit seinem Nationalteam war er davon 72.915 Kilometer unterwegs. Nachdem er 2003 seine Karriere beendete, versuchte er, seine Popularität politisch zu nutzen, und kandidierte 2005 für das Amt des liberianischen Staatspräsidenten.

Platz 18: Hugo Sanchez
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Während seiner Fußballkariere von 1967 bis 1997 legte der mexikanische Fußballprofi 561.942 Kilometer zurück. Der anschließende Trainer der mexikanischen Nationalmannschaft schoss dabei acht Tore pro 10.000 Kilometer.

Platz 17: Roger Milla
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Insgesamt 580.400 Kilometer umreiste der ehemalige Fußballspieler aus Kamerun die Welt. Albert Roger Milla, bekannt als Roger Milla, verhalf 1990 seiner Nationalmannschaft zum Einzug ins Viertelfinale der Fußballweltmeisterschaft.

Platz 16: Carlos Tevez
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Der Argentinische Stürmer Carlos Tevez reiste 618.871 Kilometer während seiner bisherigen Karriere. Sein Erstliga-Debüt hatte der inzwischen 32-Jährige 2001. Sein Gehalt pro Kilometer ist mit Abstand am höchsten: 956.83 Euro kassiert der inzwischen in China bei Shanghai Shenhua aktive Stürmer.

Platz 15: Fernando Torres
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Circa 53.000 Kilometer legte der Atletico Madrids Stürmer Fernando Torres während Pokal-Reisen zurück. Insgesamt kommt der spanische Fußball-Liebling auf 621.517 Kilometer.

Platz 14: Zlatan Ibrahimovic
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667.211 Kilometer hat „Ibrakadabra“ schon auf dem Buckel. Davon waren bisher 218.464 Kilometer internationale Club-Reisen, eine vergleichsweise sehr weite Strecke.

Der 23 Jahre alte Landsmann des Barca-Superstars Lionel Messi wird schon als Neuzugang für die kommende Saison bei den Katalanen gehandelt. Für den Youngster war es das achte Tor in den jüngsten sieben Heimspielen. Kurz zuvor hatte Juve-Keeper Gianluigi Buffon gekonnt gegen Gäste-Kapitän Andres Iniesta den 1:1-Ausgleich verhindert (21.).

Turin, das in der laufenden Champions-League-Spielzeit erst zwei Gegentreffer kassiert hat, ließ Barcelona nun kommen und verlegte sich aufs Kontern. Der spanische Double-Gewinner brachte vor der Pause das Juve-Tor nur noch einmal durch Luis Suarez in Gefahr (39.).

Nur eine Minute nach dem Wiederanpfiff schoss Messi knapp am Turiner Tor vorbei. Ein Signal zur Aufholjagd war dies aber nicht. Abwehrspieler Chiellini köpfte für die überlegenen Italiener gar das 3:0. Danach stemmten sich die Italiener erfolgreich gegen die auf den Anschluss drängenden Gäste.

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  • dpa
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