Champions League Real und Juve im Halbfinale

Real Madrid und Juventus Turin stehen nach dem FC Bayern und dem FC Barcelona im Halbfinale der Champions League. Cristiano Ronaldo machte den Unterschied: Real könnte als erster Club den Titel verteidigen.
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Real und der erneute Traum vom Champions-League-Finale

Madrid/MonacoDank eines Last-Minute-Treffers von Javier Hernández könnte Real Madrid den Titelverteidiger-Fluch in der Champions-League beenden. Die Fußball-Künstler gewann das Viertelfinale durch den späten Treffer des Mexikaners gegen ihren Stadtrivalen Atlético.

Nach dem 0:0 im Hinspiel gab es im Rückspiel am Mittwoch vor 80 354 Zuschauern im Bernabeu-Stadion gegen die nach der Gelb-Roten Karte für Arda Turan (76.) dezimierten Gäste einen 1:0-Erfolg. Damit darf Real weiter darauf hoffen, am 6. Juni im Finale in Berlin als erster Club den Titel zu verteidigen.

Einen Tag nach dem FC Bayern und dem FC Barcelona erreichte neben den Spaniern auch Juventus Turin das Halbfinale am 5./6. und 12./13. Mai. Italiens Rekordmeister schaltete den AS Monaco aus. Nach dem 1:0-Heimsieg reichte im Fürstentum eine Nullnummer, damit steht die „Alte Dame“ erstmals seit zwölf Jahren wieder in der Runde der letzten Vier.

Acht Tage nach der „Fußball-Schlacht von Madrid“ hatte Schiedsrichter Felix Brych in der Neuauflage des Vorjahresendspiel alle Hände voll zu tun. Wie schon im Hinspiel ging es hart zur Sache. Nach 31 Minuten zog Brych die erste Gelbe Karte, als Weltmeister Toni Kroos von Arda Turan brutal von den Beinen geholt wurde.

Auch ohne Modric (Knieverletzung), Benzema (Knieverletzung), Bale (Wadenzerrung) und Marcelo (Gelbsperre) bestimmte Real das Spiel, doch Atlético stand sicher. Der argentinische Trainer Diego Simeone hatte seine Fußball-Handwerker prima eingestellt.

„Guardiolas Team massakriert Porto“
Süddeutsche Zeitung
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„Thiago, Jérome Boateng, Robert Lewandowski, Thomas Müller, erneut Lewandowski und Xabi Alonso erzielten die Tore an einem Abend, den der euphorisierte Stadionsprecher als "Sternstunde des FC Bayern" ausrief - ebenfalls schon in der Halbzeitpause. Zum vierten Mal in Serie stehen die Bayern im Halbfinale.“

Bereits nach einigen Sekunden zeichnete sich eine deutliche Marschroute der Bayern ab. Sie griffen vorne direkt an und versuchten, bei Ballgewinn in ihr Kurzpassspiel zu kommen.

Zeit Online
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„Wie eine Naturgewalt fegte die Truppe von Pep Guardiola in der ersten Halbzeit über den FC Porto hinweg. 5:0 stand es zur Pause schon, und nicht nur die Portugiesen wussten nicht mehr so recht, wo oben und unten ist.“

Nach zehn Minuten dann die erste Möglichkeit für Bayern: Lewandowski schickte den gestarteten Müller. Dieser setzte sich gegen die Hintermannschaft des FC Porto durch und zog aus etwa 16 Metern ab. Fabiano im Kasten der Portugiesen konnte den Ball nur ins Zentrum abwehren...

Spiegel Online
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„Porto, dieses aggressive, mutige Team aus dem Hinspiel, war völlig verschüchtert, spätestens nachdem Thiago die Bayern in Führung geköpft hatte. Danach wurde quasi das rauschhafte 7:1-WM-Halbfinale von Belo Horizonte aus dem Vorjahr noch einmal fürs Münchner Publikum nachgespielt, das damals nicht dabei sein konnte.“

Zu Beginn ging Lewandowskis Schuss allerdings noch an den linken Außenpfosten.

Kicker.de
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„Nach 45 Minuten gingen am Dienstagabend in der Allianz-Arena die Superlative aus! Der FC Bayern München zerstückelte den FC Porto regelrecht in sämtliche Einzelteile.“

Den ersten Schritt Richtung Halbfinale machte Thiago: Bernat flankte hart und präzise auf den kurzen Pfosten. Dort lief der kleine Spanier ein, düpierte den um einen Kopf größeren Maicon und nickte ein (14.).

Marca (Spanien)
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„Guardiolas Mannschaft massakrierte das Team seines Freundes Lopetegui.“

Nur wenig später der nächste Treffer: Alonso brachte eine Ecke zu Badstuber, der das Kopfballduell am langen Pfosten gewann und Boateng am kurzen Pfosten in Szene setzte. Der Innenverteidiger der Münchener platziert den Ball cool und gelassen in der rechten Ecke.

AS (Spanien)
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„Es war eine Lawine. Ein fußballerischer Hurrikan.“

Nur fünf Zeigerumdrehungen später war es wieder soweit: Auf der rechten Seite kam Lahm auf Höhe der Grundlinie an den Ball und brachte diesen auf den am 16er positionierten Müller. Der fand direkt den Kopf von Lewandowski, der aus etwa acht Metern nur noch einnicken musste.

Mirror (England)
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„Der Fünf-Tore-Blitzangriff“: Porto war ohne Chance. Die Bayern bestätigten, dass man sie nie abschreiben darf.“

In der 36. Spielminute versuchte Müller aus etwa 23 Metern sein Glück und zog ab. Sein eigentlich ungefährlicher Schuss wurde entscheidend abgefälscht und rutschte dem bereits abgetauchten Fabiano durch die Beine.

Reals Superstar Cristiano Ronaldo hatte nach 13 Minuten die erste Chance. Es wäre der 76. Champions-League-Treffer des Portugiesen gewesen. Real, das zuvor kein einziges der letzten sieben Spiele gegen den Stadtrivalen gewinnen konnte, war besser. Gegen das Gäste-Bollwerk gab es kein Durchkommen.

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