Champions League Schalke bucht gegen Inter Halbfinal-Ticket nach Manchester

Inter Mailand spielte „Vier gewinnt“, bekam im Champions-League-Rückspiel beim FC Schalke 04 aber keinen Stich. Die königsblauen Gastgeber kämpften und kombinierten sich ins Halbfinale - da wartet Manchester United.
Update: 13.04.2011 - 22:57 Uhr Kommentieren
So gewann und jubelte Königsblau
FC Schalke 04 - Inter Mailand
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Königsblauer Dank an Internazionale und Champions-League-Euphorie: Nach dem 2:1-Heimspielerfolg gegen Inter Mailand ist von Krise und Magath'schem Missmanagement keine Rede mehr. Königsblau feiert seine Knappen ...

FC Schalke 04 - Inter Mailand
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... steht im Halbfinale - mit "Manu" gegen ManU. Nach dem Wunder von Mailand und dem abgeklärten 2:1 in der heimischen Arena überwacht Kapitän Manuel Neuer den Jubel seiner Vorderleute. Vor wenigen Wochen noch hieß das Thema auf Schalke Abstiegskampf. Nun gehört der Revierklub zu den vier besten Teams Europas und trifft im Kampf um den Einzug ins Finale auf das Starensemble von Manchester United.

Champions League - FC Schalke 04 - Inter Mailand
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Im Jubel entdecken die Schalker Fans ihr Selbstbewusstsein wieder. Wenn schon der Erzrivale Borussia Dortmund auf dem besten Wege zur Deutschen Meisterschaft, kann sich der Gelsenkirchener Anhang nicht verkneifen zu betonen, wer denn einziger deutscher Vertreter im Wettbewerb des europäischen Spitzenfußballs ist.

Champions League - FC Schalke 04 - Inter Mailand
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Selbst der ansonsten so zurückhaltende spanische Ballkünstler Raúl, Torschütze zum 1:0 und Vorbereiter des 2:1-Siegstreffers, feierte ausgelassen mit den Fans.

Champions League - FC Schalke 04 - Inter Mailand
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Halbfinale, wir kommen: Stürmerstar Raul und seine Schalker Mitspieler um Benedikt Höwedes, Alexander Baumjohann, und Jose Manuel Jurado haben sich auch im Rückspiel keine Blöße gegeben und Inter Mailand aus der Champions League gekegelt.

FC Schalke 04 - VfL Wolfsburg
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Schalkes Trainer Ralf Rangnick kannte die Ausgangslage genau: Mehr als drei Treffer sollten seine Spieler möglichst nicht kassieren.

Kyriakos Papadopoulos, Samuel Eto'o, Joel Matip
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Und auch wenn es hier anders aussieht: Die umkämpfte Szene zwischen Kyriakos Papadopoulos, Samuel Eto'o und Joel Matip war eine Ausnahme.

GelsenkirchenEs gibt Menschen, die hätten es als ein denkbar schlechtes Omen gesehen: Ausgerechnet am Tag des Champions-League-Rückspiels gegen Titelverteidiger Inter Mailand hatte sich nachmittags an der Geschäftsstelle des FC Schalke 04 das auf dem Dach verankerte Logo des Bundesligisten gelöst - aus bislang nicht geklärten Gründen. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Nicht nur deshalb hatten einige Pessimisten auch den elf Wappen auf dem Rasen und vor allem deren Trägern eine echte Wackelpartie prophezeit, tatsächlich fielen die "Knappen" nicht - sie wankten noch nicht einmal. Vor 54.000 Zuschauern in der Schalker Arena begannen beide Mannschaften verhalten - und das trotz des von Inter angekündigten Sturmlaufs. Die "Königsblauen" überließen Mailand die Initiative, der italienische Meister machte wenig daraus. Die erste Torchance hatten die Schalker: Nach einer Flanke von Jurado scheiterte Raul mit einem Kopfball an Torhüter Julio Cesar (17.).

Mitte der ersten Halbzeit erkämpften sich die "Nerazzurri" gegen etwas zu passive Schalker ein Übergewicht. Doch die Offensivkraft verpuffte, denn ehe die Spitzen Samuel Eto'o und Diego Milito in Ballbesitz kommen konnten, war immer ein Schalker Abwehrbein
dazwischen. Bei den "Knappen" leistete Jurado erneut ein riesiges Laufpensum und suchte auch selbst den Abschluss wie in der 29. Minute, als er im letzten Moment von Lucio abgeblockt wurde. Die Schalker Defensive stand sicher, im Spiel nach vorne allerdings fehlte die Zielstrebigkeit aus dem Hinspiel. Erst in der 36. Minute wurde Neuer erstmals ernsthaft geprüft: Einen Schuss von Dejan Stankovic aus 18 Metern lenkte der Nationaltorwart mit einer Hand zur Ecke.

Sekunden vor der Pause führte ein Duett der beiden überragenden Spanier zur verdienten Führung für die Knappen. Jurado spielte den Ball im richtigen Moment auf Raúl, der sich von Lucio löste und auf dem Weg zum 1:0 auch von Torhüter Julio Cesar nicht aufzuhalten war.

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