Chuck Blazer Vom Luxusprotz zum Maulwurf des FBI

Fast 20 Jahre hat er im Exekutivkomitee der Fifa gesessen und war bald unerhört reich. Nur zahlte er keine Steuern. Um seinen Kopf zu retten, wurde Chuck Blazer zum Spitzel der amerikanischen Behörden bei der Fifa.
Spionierte mit einer Wanze in der Schlüsselkette. Quelle: ap
Chuck Blazer

Spionierte mit einer Wanze in der Schlüsselkette.

(Foto: ap)

WashingtonDas Verfahren, das die Fußballwelt ins Wanken bringt, beginnt profan. Der Verdacht: Steuerhinterziehung. Fahnder der US-Steuerbehörde stoßen auf einen gewissen Chuck Blazer, besser vielleicht: Blazer, breit wie ein Bulldozer, drängt sich ihnen auf. Er führt ein Leben in Saus und Braus und ohne Scham. Zwei Apartments mit Blick über den Central Park in New York leistet er sich, teure Autos, Luxusresidenzen in Miami sowie auf den Bahamas und, wie die Zeitung „Daily News“ bemerkt, „so viel Speisen und Wein, dass er schließlich einen Rollstuhl braucht, um von einem Gelage zum nächsten zu kommen“.

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