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Der Aufstieg in die Fußball-Bundesliga soll für den MSV Duisburg nur eine Zwischenetappe sein „Alles wie auf Schalke, nur kleiner“

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Vom früheren Trainer Pierre Littbarski, der zwar Weltmeister, aber nicht besonders fleißig war, trennte sich der Vorsitzende schnell. Stattdessen vertraute er dem unbekannteren Leverkusener B-Jugend-Trainer Norbert Meier den Job an, und fühlt sich nicht enttäuscht. „Weil Meier 24 Stunden täglich für den Club da ist“, sagt Hellmich. Meier war zunächst umstritten, genoss aber immer die Rückendeckung seines Chefs.

Um den Etat nicht zu belasten, durfte Meier allerdings mit Ausnahme des Stürmers Klemen Lavric, für den eine Million Euro nach Dresden floss, nur ablösefreie Spieler verpflichten. Innenverteidiger Uwe Möhrle etwa, der mit Hansa Rostock abstieg. Tobias Willi (Freiburg) und Mike Rietpietsch (Oberhausen) teilen dieses Schicksal. Markus Hausweiler (Mönchengladbach) und Razundara Tjikuzu (Rostock) wurden in ihren ehemaligen Vereinen aussortiert. „Solche Spieler sind motivierter als die satten Profis“, glaubt Meier. So war es auch bei Aziz Ahanfouf, der nach fünf Vereinswechseln schwer vermittelbar war. Einzig Meier traute ihm den Durchbruch zu, was ihm Ahanfouf mit 31 Toren in zwei Jahren dankte.

Zunächst geht es nur um den Klassenerhalt. „Dafür müssen wir richtig beißen“, sagt Hellmich. Am Samstagabend will er sich wieder eine Zigarre anstecken – nach dem Auftaktsieg gegen den VfB Stuttgart. Langfristig freilich hat er höhere Ziele. „Wer einmal in der Bundesliga ist, will auch irgendwann Erster werden“, sagt er und hofft, dass Duisburg noch zu seinen Lebzeiten „mit Schalke auf Augenhöhe gelangt.“

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