DFB-Sponsoring Deutsche Bank könnte Commerzbank ersetzen

Die Deutsche Bank plant einem Magazinbericht zufolge einen Werbedeal mit dem Deutschen Fußball-Bund. Bis Ende des Jahres nimmt der Verband demnach Angebote aus der Finanzbranche an. Der Vertrag mit der Commerzbank läuft aus.
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Die Deutsche Bank steht offenbar in Gesprächen mit dem DFB über einen Werbevertrag. Quelle: dpa
Werbefläche Fußball

Die Deutsche Bank steht offenbar in Gesprächen mit dem DFB über einen Werbevertrag.

(Foto: dpa)

BerlinDie Deutsche Bank will einem Bericht des „Spiegel“ zufolge Sponsor der Fußball-Nationalmannschaft werden. Das Unternehmen wollte sich am Samstag nicht zu den Informationen des Magazins äußern. Demnach will die Deutsche Bank künftig anstelle der Commerzbank als Sponsor beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) einsteigen. Der Vertrag des Konkurrenten läuft im Dezember kommenden Jahres aus. Bis zum Ende dieses Jahres nehme der DFB Angebote von Interessenten aus der Finanzbranche entgegen, nur ein Bieter bekomme den Zuschlag. Die Commerzbank würde ihren seit 2008 laufenden Kontrakt nach Angaben des Magazins gern verlängern.

Das Geldhaus gehört zum illustren Kreis der Premiumpartner um Bitburger, Coca-Cola, die Deutsche Telekom und Post sowie SAP. Fernsehspots und Bandenwerbung im Zusammenhang mit dem DFB kosten die Commerzbank jährlich einen „hohen einstelligen Millionenbetrag“, berichtet der „Spiegel“.

Auf die Werbebühne des Fußballs kehrt die Deutsche Bank bereits an diesem Samstag zurück. Die Bundesligapartie Eintracht Frankfurt gegen Bayern München bildet den Auftakt eines Anfang November beschlossenen Engagements bei den Hessen. Der Klub aus der Bankenstadt hatte sich seit längerem um einen Etat von der Deutschen Bank bemüht, war aber stets abgeblitzt. Die Namensrechte am Frankfurter Stadion hält bis Mitte 2020 die Commerzbank.

Mit der Eintracht und einer möglichen Partnerschaft mit dem DFB, der wie Commerzbank und Deutsche Bank in Frankfurt seinen Sitz hat, könnte das größte deutsche Geldhaus einen Imagewandel verfolgen – mit der Betonung auf Fußball als die Volkssportart Nummer eins und den deutschen Markt.

Im Sommer hatte der DFB bereits einen neuen Generalsponsor präsentiert: VW. Ab 2019 zahlt der Autokonzern als exklusives Werbe-Aushängeschild dieser Art 25 bis 30 Millionen Euro pro Jahr an den DFB.

  • dpa
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